Canon PIXMA IP4600
| Hersteller: | Canon |
|---|---|
| Kategorie: | Tintenstrahldrucker |
| Preise: | - |
| Testnote: | 6.00 |
| Leserwertung: |
Vielseitig
Die Plätze sechs bis zehn der besten Tintenstrahldrucker
Der Tintenstrahldrucker ist auf das Büroumfeld zugeschnitten. Er bestätigte das in den Tempoläufen mit Bestwerten. Dieses Talent spricht für ihn. Allerdings fehlten auch Merkmale fürs professionelle Drucken wie Duplex-Einheit oder Ethernet-Schnittstelle – hier büßte der B-300 Punkte ein. Die günstigen Verbrauchskosten mögen das Manko für so manchen Anwender jedoch wieder wettmachen.
Als Fotospezialist ist das Epson-Modell gedacht und als solches erwies es sich auch im Test. Der Tintenstrahldrucker mit den sechs separaten Tanks produziert aber nicht nur ordentliche Fotos, sondern lässt sich auch problemlos für Alltagsaufgaben einspannen. Außerdem beherrscht das Gerät das Bedrucken von CDs und DVDs. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch das laute Betriebsgeräusch, das von Druckwerk und Papiereinzug erzeugt wird.
Der Tintenstrahldrucker hält sich schon einige Jahre im Markt. Es könnte sein, dass er die Beliebtheit dem Ethernet-Anschluss verdankt, der bei Druckern dieser Preisklasse doch eher selten zu finden ist. Insgesamt ist das Gerät auch leistungstechnisch auf Büroanwendungen ausgelegt. Schade, dass eine Duplex-Einheit hier separat erworben werden muss.
Das Gerät ist ein Epson-Urgestein. Dass es immer noch erhältlich ist, verdankt es der kompromisslosen Spezialisierung auf den Fotodruck. Dazu befinden sich im Inneren des Druckers acht separate Tintentanks, die wiederum vom Druckkopf getrennt sind. Neben der reinen Menge an Farben erreicht das Gerät Fotofeeling mit einem farblosen Foto-Finish, das den Ausdrucken zusätzlichen Glanz verleiht – ein recht kostspieliges Vergnügen.
Auf die Ausgabe von Texten ist dieses Epson-Modell zugeschnitten. Dazu bietet es neben den drei Farbkartuschen zwei Tanks mit Schwarztinte. Die Bauweise bewährt sich im Tempo genauso wie in der Druckqualität, wenn es um den Textdruck geht. Der Kompromiss liegt hier im Farbdruck, für den der Anwender einen Zeitbonus einplanen sollte. Manko im Energiemanagement: Das Epson-Modell lässt sich nicht komplett vom Netz trennen.






