Zur neuen Centrino-Generation gehören mit dem 945PM und dem 945GM auch neue Chipsätze, die Intel unter dem Codenamen „Calistoga“ entwickelte. Sie unterstützen passend zum FSB 667 DDR2-Speicher, der mit 667 MHz taktet. Wie der Vorgänger nutzt auch der 945PM/GM bei passendem Speicher den Dual-Channel-Modus. Außerdem unterstützt er maximal bis zu 4 GB RAM.
Napa-Notebooks, die als Desktop-Ersatz dienen sollen, werden meist mit dem 945PM ausgestattet sein und eine gesonderte PCI-Express-Grafikkarte von ATI oder Nvidia besitzen.
Für Geschäftskunden und andere Anwender, die eher Akkulaufzeit statt 3D-Leistung benötigen, empfehlen sich dagegen Mobilrechner mit dem 945GM. Dieser Chipsatz besitzt eine integrierte Grafikfunktion, die Intel als Graphics Media Accelerator (GMA) 950 bezeichnet. Der GMA950 arbeitete mit 400 MHz und ist damit etwas höher getaktet als sein Vorgänger, der GMA900.
Außerdem unterstützt er HDTV-Auflösungen. Allerdings kann er der CPU nicht beim Dekodieren von HD-Filmen helfen, die mit dem Codec H.264 komprimiert sind: Beim Abspielen entsprechender Filme von Blu-Ray- oder HD-DVD-Medien muss der Prozessor die Last alleine schultern.
Die übrigen Notebook-Komponenten verbindet die Southbridge ICH7M bei Napa-Notebooks mit Chipsatz, Arbeitsspeicher und Prozessor. Der ICH7M bietet zwei Anschlüsse für Serial-ATA-Laufwerke und einen Port für Parallel-ATA-Geräte. Daneben stehen durch ihn maximal sechs PCI-Express-Anschlüsse zur Verfügung, die zum Beispiel WLAN-, Gigabit-Ethernet- oder Expresscard-Komponenten nutzen können. Schließlich lassen sich maximal acht USB-2.0-Ports über den ICH7M realisieren. Bestimmte Versionen des ICH7M sollen künftig neben der Intel-eigenen Matrix-Raid-Technologie auch RAID 0 und 1 unterstützen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 7 von 9
Nächste Seite


