Brandneuer High-End-Grafikchip
Die 3D-Leistung des Geforce 9800 GTX
Dieser synthetische Benchmark ist zwar weit verbreitet, seine Aussagekraft beschränkt sich aber auf die DirectX-9-Tauglichkeit einer Grafikkarte. Die Zotac Geforce 9800 GTX erreichte bei der 1280er-Auflösung 12.945 3D-Marks. Damit liegt sie natürlich hinter der Doppeldecker-Grafikkarte, aber auch unterhalb von Grafikkarten mit übertaktetem 8800-GT- oder aktuellem 8800-GTS-Grafikchip. Schon hier ist zu sehen, dass es der Treiber derzeit noch nicht schafft, die durchsatzstärkere Chiparchitektur effektiv einzusetzen.
World in Conflict ist ein grafisch sehr anspruchsvolles DirectX-9-Spiel, ein Strategietitel, der sich per Patch auf DirectX 10 upgraden lässt. Im ersten Durchlauf verwenden wir immer niedrige Bildqualität und den DirectX-9-Modus – hier bringt der neue Grafikchip selbst bei 2560 x 1600 Bildpunkten mit 139 Bildern/s eine sehr hohe Bildrate. Im DirectX-10-Teil dieses Praxistests sank die Rate aber auf relativ niedrige Werte, die schon Mittelklasse-Grafikkarten erreichen können. Bei 2560 x 1600 Pixeln und höchster Bildqualität lief die Karte überhaupt nicht mehr. Auch hier müssen die Treiber-Programmierer von Nvidia noch Optimierarbeit leisten.
Ähnlich wie bei World in Conflict verhält es sich auch in dem DirectX-10-Vorzeigespiel Crysis aus dem Hause Crytek. Im wenig aufwendigen DirectX-9-Modus und bei niedriger Bildqualität schießt die Bildrate auf über 100 Bilder/s. Bei der hohen 1600er-Auflösung gibt es 97 Bildern/s zu sehen. Und auch bei hoher Bildqualität genügte die Leistung der Zotac Geforce 9800 GTX bis zur 1600er-Auflösung – 29 Bilder/s sind ein sehr gutes Ergebnis. Bei der höchsten Bildqualität – sie ist im Spiel mit „Ultra“ gekennzeichnet – schaffte der High-End-Chip bei der integrierten Benchmark-Routine nur bis zur 1024er-Auflösung mit 30 Bildern/s einen ruckelfreien Spielfluss.




