Desktop-Firewalls: Wie wir testen

Dienstag den 05.05.2009 um 09:45 Uhr

von Arne Arnold

Die PC-WELT prüft Firewalls in fünf Kategorien:

Sicherheit
Eine Firewall sollte alle Angriffsversuche auf den Rechner verhindern. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angriffe von außen oder von innen kommen. Ein Tool muss etwa Backdoor-Programme erkennen und den Regeln sowie Filtern entsprechend behandeln. Der Selbstschutz muss Manipulationen an der Regelliste und das Deaktivieren des Tools blockieren. Auch müssen sich die Tools gegen das Löschen der eigenen Programmdateien schützen. Die Tests im Bereich Sicherheit haben für uns die Spezialisten Guido Habicht und Andreas Marx von AV-Test durchgeführt.

Funktionen
Eine Firewall muss den Nutzer über Programme informieren, die eine Verbindung zum Internet aufzubauen versuchen. Die Anwendungen sollten sich in Listen einordnen lassen, über die man festlegt, ob die Programme online gehen dürfen oder nicht. Assistenten sollten mit einfachen Erklärungen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bedienung
Als Sicherheits-Software greift eine Firewall tief in das System ein. Aus diesem Grund ist es unverzichtbar, dass sie eine klare Benutzerführung bietet, die Fehler ausschließt. Deshalb sollten alle Meldungen, Bezeichnungen und Beschreibungen auch für unerfahrene Anwender verständlich sein. Die Programme sollten aber nur wichtige Ereignisse anzeigen und den Anwender nicht mit überflüssigen Meldungen nerven.

Installation/De-Installation
Neben der einfachen Installation, die mit wenigen Abfragen auskommen sollte, spielt auch die De-Installation eine Rolle. Das Programm sollte sich restlos vom System entfernen lassen, inklusive aller durch die Software angelegten Registry-Schlüssel.

Systemanforderungen
Viele Programme entpuppen sich beim Einsatz als wahre Speicherfresser. Wichtig sind auch die geforderte Prozessorleistung sowie der benötigte Festplattenplatz.

Dienstag den 05.05.2009 um 09:45 Uhr

von Arne Arnold

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