Design-Schönheit im Test
Apple Macbook Pro
Ausstattung: Das Schnittstellenangebot des Macbook Pro fällt sehr spartanisch aus - alle Anschlüsse passen auf die linke Seite des Gehäuses. Zum Anschluss eines externen Monitors setzt Apple auf die neue Digital-Schnittstelle Display Port in der Mini-Variante: Damit lässt sich nur Apples neues Cinema Display direkt ans Macbook anstöpseln. Für alle anderen Monitore benötigt man einen zusätzlichen Adapter. Dem Macbook Pro fehlen außerdem ein Speicherkartenleser, ein e-SATA-Port (dafür besitzt es allerdings eine Firewire-800-Buchse) sowie der Anschluss für eine Docking-Station. Zum Vernetzen hat das Macbook Pro aber alles an Bord - und zwar auf dem neuesten Stand: Gigabit-LAN, 11n-WLAN sowie Bluetooth 2.1.
Ergonomie: Große Begeisterung löste im Testlabor das Display des Macbook Pro aus. Es leuchtet mit durchschnittlich 295 cd/m2 extrem hell, die Helligkeit ist angenehm gleichmäßig verteilt und auch beim Kontrast lieferte es Spitzenwerte. Farben stellt das Display sehr satt und natürlich dar, auch die Stabilität des Blickwinkels war überdurchschnittlich. Das Hintergrundlicht lässt sich sehr weit herunterregeln oder ganz abschalten. Eigentlich ein ideales Display für Multimedia und Bildbearbeitung - wäre da nicht die extrem spiegelnde Glanzoberfläche des Panels. Der Lüfter bleibt meist unhörbar - nur bei längerer Belastung röhrte er sehr laut los: Das kam aber selbst während unserer Benchmarks nur sehr selten vor. Ein spürbarer Nachteil des Macbook Pro: Seine Unterseite erhitzt sich schon in kurzer Zeit auf bis zu 45 Grad.
Mobilität: Auch im Akkubetrieb ist beim Macbook Pro unter Windows die stromfressende 3D-Grafikkarte von Nvidia aktiv. Deshalb schaffte es im Akkutest nicht einmal zwei Stunden Laufzeit. Schade eigentlich, denn mit nur 2,5 Kilogramm Gewicht ist das Macbook Pro eines der leichtesten 15,4-Zoll-Notebooks.
Handhabung: Die Tastatur des Macbook Pro ist sehr stabil und auch beim schnellen Tippen leise. Um auch unter der Bettdecke oder während des Nachtflugs arbeiten zu können, aktiviert man die Tastaturbeleuchtung, deren Helligkeit sich einstellen lässt. Der große Touchpad reagierte unter Windows zu leichtgängig, teilweise hüpfte der Mauszeiger unkontrollierbar über das Display. Für einen Rechtsklick braucht man drei Finger: Zwei müssen auf dem Touchpad-Feld liegen, einer drückt die Maustaste. Inzwischen hat Apple ein Treiber-Update veröffentlicht, dass diese Mängel beheben soll (Download Treiberupdate Multitouch Trackpad unter Wiondows XP und Vista).



