11.11.2009, 17:41

Christian Helmiss

Design-Festplatte

Lacie Starck Desktop im Test

Diese eigentümlich aussehende Festplatte kommt zu einem ziemlich moderaten Preis. Ob irgendwo eine Fußangel lauert oder ob die Festplatte durchweg empfehlenswert ist, erfahren Sie in unserem Test.
Das Design der Lacie Starck Desktop stammt von dem Designer Philippe Starck: Innerhalb eines massiven, eckigen Druckgussgehäuses ist ein weiteres Gehäuse eingelassen - und in diesem verspiegelten, eigentümlich geformten Acrylglasgebilde befindet sich die Festplatte. Besonderheit dieser Konstruktion ist auch, dass es keine normale Betriebs-LED gibt. Vielmehr scheint Licht durch eine Aussparung in der Acrylglasfront in Form eines +-Zeichens auf den Schreibtisch. Die Front ist berührungsempfindlich. Je nachdem, ob Sie es nur kurz oder lang berühren, können verschiedene Programme ausgeführt werden.
Ausstattung: Im Innern der Lacie Starck Desktop sitzt die Hitachi-Festplatte HDT721010SLA360 - die 1-TB-Version ist das größte Modell der 7K100-B-Serie, die mit drei Datenscheiben und sechs Schreib-/Leseköpfen bestückt ist. Ihr Cache ist 16 GB groß. Die mitgelieferte Software beinhaltet unter anderem eine Backup-Lösung sowie ein Konfigurations-Tool zum Belegen der Sensortasten. Im Lieferumfang ist noch ein externes Netzteil sowie ein 60 Zentimeter langes Mini-USB-Kabel enthalten.
Tempo: Die Lacie Starck Desktop wird per USB an den PC angeschlossen. Dementsprechend ist auch ihr Tempo. Im Praxistest erreichte die Lacie Starck Desktop eine Leserate von 27 MB/s. Beim Schreiben betrug der Durchsatz 20 MB/s. Das sind insgesamt für eine USB-Festplatte gute Werte. Die durchschnittliche Zugriffszeit war mit 6,04 Millisekunden die bisher kürzeste gemessene im gesamten Testfeld - spitze!
Handhabung & Ergonomie: DieLacie Starck ist relativ laut. Im Leerlauf maßen wir eine Lautstärke von 26,8 dB(A), unter Last 32,1 dB(A) - das liegt unter anderem daran, weil die interne Festplatte mit schnellen 7200 UPM dreht. Gut gefallen hat uns, dass der Stromverbrauch der Lacie Starck Desktop auf 0 Watt fiel, sobald sich die Festplatte ausschaltete - etwa wenn der PC herunterfährt. Im Leerlauf hatte die externe Festplatte 6, unter Last einen Stromverbrauch von 9 Watt.
Fazit: Die Lacie Starck ist eine designorientierte Festplatte mit praktischer Sensortaste. Sie war für ein USB-Modell sehr flott. Leider ist die Festplatte etwas laut. Das Preis-pro-GB-Verhältnis ist für das gebotene sehr gut.
Alternativen: Die Lacie Starck Desktop besitzt ein Preis/GB-Verhältnis von 10 Cent - das ist sehr wenig. Noch zwei Cent günstiger war im Testfeld die Samsung Story Station USB 2.0 1,5 TB (Preis: 110 Euro). Zum gleichen Preis und ebenfalls vom Design sehr ansprechend wie die Starck Desktop ist die Lacie Hard Disk Design by Neil Poulton (ab 80 Euro erhältlich).
Varianten:
Lacie Starck Desktop (1 TB, Testmodell)
Lacie Starck Desktop (2 TB)
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