145985

Der mobile Schnellzug: Das erste Notebook mit PCI-Express im Test

24.09.2004 | 15:05 Uhr |

Besonders Grafikkartenhersteller trommeln heftig für PCI-Express. Die neue Plattform soll höheres Tempo garantieren und zukunftssicher sein. Nun bietet Acer mit dem Aspire 1802WSMi das erste Notebook mit PCI-Express-Grafik an.

Besonders Grafikkartenhersteller trommeln heftig für PCI-Express. Die neue Plattform soll höheres Tempo garantieren und zukunftssicher sein. Ein Leistungsgewinn ließ sich bei den Tests von PCI-Express-Grafikkarten für PCs aber noch nicht feststellen (siehe PC-WELT 9/2004, Seite 16).

Nun bietet Acer mit dem Aspire 1802WSMi das erste Notebook mit PCI-Express-Grafik an ( vollständiger Testbericht ). Zum Einsatz kommt hier der Mobility Radeon X600 von ATI. Der unter dem Codenamen „M24“ im 130-Nanometer-Prozess entwickelte Chip besitzt vier Pixelpipelines und zwei Vertex Engines – genau so viele wie der AGP-basierte Mobility Radeon 9700. Von den technischen Spezifikationen liegt er damit unter dem derzeitigen AGP-Spitzenmodell von ATI, dem Mobility Radeon 9800, der über acht Pipelines und vier Vertex-Shader-Einheiten verfügt.

Im Acer Aspire 1802WSMi läuft der Grafikchip mit 405 MHz Takt, das DDR-SDRAM (64 MB) arbeitet mit 404 MHz. Wir haben das Notebook einem ausführlichen Test mit 3D-Benchmarks unterzogen und sagen Ihnen, ob PCI-Express einen Leistungsvorteil gegenüber den AGP-basierten Grafikchips bietet.

Als Vergleich ziehen wir den Mobility Radeon 9700 heran: Einmal mit 128 MB Speicher im Gericom Hummer 30680 DVD+RW (Mobile Pentium 4, 3,06 GHz), einmal mit 64 MB Speicher im Centrino-Notebook Samsung P35 (Pentium M 1,7 GHz). Alle Messungen führten wir bei 1024 x 768 Bildpunkten und 32 Bit Farbtiefe durch.

0 Kommentare zu diesem Artikel
145985