Vergleichstest

Die DVB-T-Sticks mit der besten Ausstattung

Dienstag, 17.04.2012 | 14:55 von Bernd Weeser-Krell
Ein neuer Trend macht die DVB-T-Sticks noch vielseitiger. Einige Hersteller bieten Modelle mit einem zusätzlichen Empfänger für das digitale Kabelfernsehen DVB-C an. Dieser zweite Tuner macht die DVB-T-Sticks noch interessanter für den Einsatz am stationären Rechner zu Hause. Die meisten Hersteller bieten für ihre Tuner optional ein CI-Modul mit USB-Anschluss an. Damit lassen sich bei entsprechender Freischaltung Pay-TV-Sender wie Sky und viele private Sender zusätzlich empfangen.

MSI Digi Vox Trio
Vergrößern MSI Digi Vox Trio

Platz 1 MSI Digi Vox Trio: Der MSI Digi Vox Trio ist sehr schnell installiert. Nach dem Anschluss des MSI Digi Vox Trio an eine USB-Schnittstelle dauerte es nur wenige Minuten bis Treiber und Software installiert waren. Danach ist der MSI Digi Vox Trio einsatzbereit. Auch die Sendersuchläufe von DVB-T und DVB-C gingen schnell über die Bühne. Die Software Arcsoft Totalmedia 3.5 des MSI Digi Vox Trio ist eine komplette Multimedia-Anwendung ähnlich Microsofts Windows Mediacenter. Diese Programme sind oft unübersichtlicher und mit weniger Funktionsumfang in der TV-Anwendung ausgestattet als spezielle TV-Software. Hier ist Arcsoft Totalmedia des MSI Digi Vox Trio anders. Der Funktionsumfang ist zwar etwas eingeschränkt, die wichtigen Leistungsmerkmale wie EPG, Timeshift und Videorekorder sind jedoch vorhanden, und das Programm ist einfach und problemlos zu bedienen. Neben einer kleinen Stabantenne wird der MSI Digi Vox Trio mit einer Fernbedienung und einer Kabelpeitsche für den Video-Anschluss geliefert. Ein USB-Verlängerungskabel ist nicht dabei. Dies wäre jedoch sinnvoll, da der MSI Digi Vox Trio ziemlich breit ist und einen nahe gelegenen USB-Anschluss am PC oder Notebook blockiert.

Ausführlicher Testbericht: MSI Digi Vox Trio

Terratec T5
Vergrößern Terratec T5

Platz 2 Terratec T5: Im Paket des Terratec T5 befinden sich zwei kleine Stabantennen inklusive Magnetfuß und Antennenadapter. Zusätzlich sind eine vollwertige Fernbedienung, eine USB-Verlängerung und die Installations-CD dabei. Als Software kommt das von anderen DVB-T-Sticks von Terratec bekannte Programm Home Cinema zum Einsatz. Die Software ist eine Eigenentwicklung von Terratec und sehr komfortabel und einfach zu bedienen. Alle wichtigen und weitere nützliche Funktionen von Timeshift, Videotext bis zum EPG sind vorhanden. Mit dabei ist ein kostenloses EPG-Abo von TVTV für ein Jahr.

Ausführlicher Testbericht: Terratec T5

Avermedia AverTV Twinstar
Vergrößern Avermedia AverTV Twinstar

Platz 3 Avermedia AverTV Twinstar: Die Einrichtung des Avermedia AverTV Twinstar ging im Test sehr schnell über die Bühne. DVB-T-Stick in einen freien USB-Port einstecken, CD einlegen und Setup starten. Nach rund rund 2:30 Minuten war Software und Treiber des DVB-T-Sticks installiert und der Avermedia AverTV Twinstar betriebsbereit. Praktisch: Die Setup-Routine installiert Treiber und TV-Software auf einen Rutsch. Bei vielen anderen DVB-T-Sticks muss man den Treiber seperat installieren. Nach dem ersten Start der TV-Software Aver Mediacenter (Version 1.7.3) öffnet sich automatisch ein Fenster, das einen automatischen Sendersuchlauf anbietet. Ein kompletter Suchlauf dauerte kurze 2:40 Minuten. Das TV-Programm Aver Mediacenter, das dem Avermedia AverTV Twinstar beiliegt, ist keine reine TV-Software, sondern bietet Funktionen für die Darstellung und Steuerung diverser Multimedia-Inhalte wie Musik, Videos und Fotos. Naturgemäß ist eine Mediacenter-Software unübersichtlicher und weniger komfortabel zu bedienen wie eine reine TV-Software. Das Aver Mediacenter besitzt jedoch einen recht einfach zu bedienendes Fernseh-Modul, das alle wichtigen Funktionen besitzt. Dank BDA-Treiber läuft der DVB-T-Stick auch mit fremder TV-Software. Die Software erlaubt die gleichzeitige Darstellung von zwei Programmen und hat eine Bild-in-Bild-Funktion. Im Lieferumgang des Avermedia AverTV Twinstar finden sich eine kleine Fernbedienung, ein USB-Verlängerunskabel und zwei Antennen-Halterungen. Eine lässt sich auf den Bildschirmrahmen eines Notebooks aufstecken. Die mitgelieferte Antenne besitzt zwei kleine ausziehbare Teleskop-Antennen.

Ausführlicher Testbericht: Avermedia AverTV Twinstar

Dienstag, 17.04.2012 | 14:55 von Bernd Weeser-Krell
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (6)
  • cerevor 23:02 | 11.08.2012

    Zitat: kingjon
    Nur weil etwas etwas kostet ist es noch lange nicht legal!
    Schön. Ich wollte damit keine universale Regel aufstellen. Insbesondere Diensten, die grundsätzlich etwas kosten, würde ich weniger vertrauen. Aber bei einem Dienst, der frei zugänglich ist (nach Anmeldung) und sich über u.a. Upgrades finanziert, scheint schon ein legitimes Geschäftsmodell zu bestehen. Ich sprach also von einem größeren Gesamteindruck, was aber vielleicht nicht in diesem Satz rüberkam. Ich glaube aber nicht, dass sich jemand durch meinen kleinen Hinweis zu falschen Schlüssen verleiten ließe. Im Internet wird manchmal der gesunde Menschenverstand etwas ignoriert und da muss man alles dreifach absichern bis alle zufrieden sind...

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  • kingjon 17:44 | 11.08.2012

    Zitat: cerevor
    (Legal scheint es auch zu sein, da es ein Dienst ist, der diverse bezahlte "Upgrades" anbietet.)
    Nur weil etwas etwas kostet ist es noch lange nicht legal! Aber bei Zattoo brauchst du dir keine Gedanken zu machen:
    Zattoo verfügt über Lizenzen für die ausgestrahlten Sender, weshalb jeder Sender nur für Nutzer aus den Staaten verfügbar ist, für die eine Lizenz besteht.
    [SIZE="1"]Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zattoo[/url[/SIZE] Gruß kingjon

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  • cerevor 17:32 | 11.08.2012

    Vielleicht als kleiner Tipp, der so manchem helfen wird: Zattoo bietet die meisten öffentlich rechtlichen Sender im Stream an, die man auch in den meisten Regionen über DVB-T kriegt. Ich bin mehr oder weniger zufällig darauf gestoßen, nachdem ich schon längst aufgegeben habe meinen Terratec Cinergy RC Stick zum Laufen zu bringen. Das Ding läuft bei mir mit Windows 7 64 Bit einfach nicht. Das Gerät wird erkannt, aber der Sendersuchlauf wird prinzipiell "ignoriert", so als hätte man ihn gar nicht angeklickt, in jedem Program. Das Problem war auf keinem Wege sicher zu identifizieren (wahrscheinlich hängt es mit der USB-Ansteuerung zusammen, was aber auch nicht weiter hilft), aber auf anderen Systemen funktioniert das Ding problemlos. Aber wie gesagt, öffentlich Rechtliche gibt's auch im Stream (und nicht nur diesem eingeschränkten "Mediathek"-Stream). (Legal scheint es auch zu sein, da es ein Dienst ist, der diverse bezahlte "Upgrades" anbietet.)

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  • Allgaeuer 23:25 | 23.04.2011

    Hab gelesen, dass es auf Notebooks keine Probleme gibt, auf Desktop-Pc`s Bildqualität durch häufige Ruckler schlechter ist. Auch dann, wenn der Desktop-PC von der Leistungsfähigkeit her, dem Notebook weit überlegen ist. Was könnte der Grund sein?

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  • deoroller 16:43 | 25.03.2011

    Das soll wohl Abwechslung bringen, wenn die Tests dauernd wiederholt werden. Wenn nur zwei getestet werden, ist einer Testsieger und der andere Preis Tipp. Toll, nicht?

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