Zum Test des Core i7 bekamen wir von Asus das M60J mit dem Core i7-820QM. Das Multimedia-Notebook besitzt ein 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Installiert war Windows Vista Ultimate. Die meisten der neuen Core-i7-Notebooks werden allerdings erst ab Ende Oktober mit Windows 7 erhältlich sein. Das Asus-Notebook verfügte über 4 GB Arbeitsspeicher, der aus zwei Riegeln mit DDR3-1333-Chips aufgebaut war. Als Grafikkarte kommt die Nvidia Geforce GT240M mit 1 GB Speicher zum Einsatz.
Im Leistungstest Sysmark 2007 war das Asus M60J mit dem Core i7-820QM das bisher schnellste Notebook: Es erzielte 161 Punkte und war damit rund zezn Prozent schneller als der bisherige Spitzenreiter, das Asus G71V mit dem Vierkerner Core 2 Extrem QX9300 (2,53 GHz). Bei CPU-intensiven Teiltests des Sysmark 2007 wie dem 3D-Modelling lag das Asus M60J sogar um bis zu 18 Prozent über dem bisherigen Bestwert. Beim praxisnahen Anwendungs-Mix des Sysmark 2007 scheint sich der Turbo Boost des Core i7 also zu bewähren.
Beim CPU-Test im 3D Mark 06 erreichte der Core i7-820QM 3347 Punkte. Am deutlich höher getakteten QX9300 kommt er damit trotz Turbo Boost und Hyper-Threading nicht vorbei: Die Extreme-Edition-CPU schaffte in diesem Test 3756 Punkte.
Fazit
Der neue Core i7 ist eine extrem leistungsfähige Notebook-CPU. Turbo Boost und Hyper-Threading verhelfen ihm trotz der relativ niedrigen Grund-Taktraten zu hohem Rechentempo. Deshalb richten sich die ersten Core-i7-Notebooks auch an Spieler und Multimedia-Fans, die hohe Rechenleistung fordern und bereit sind, dafür zu bezahlen.
Was die mobile Nehalem-Architektur für Allround- und besonders stromsparende Notebooks leisten kann, wird sich erst im Januar 2010 zeigen. Dann will Intel weitere CPU-Modelle aus der Calpella-Plattform vorstellen – möglicherweise auch mit integrierter Grafikeinheit.
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