29.11.2005, 15:00

Thomas Rau

Dell XPS M170

Sehr teures und schweres Notebook für Spieler, das bei der 3D-Leistung neue Maßstäbe setzt.
Tempo: Standard-Anwendungen absolvierte das Dell XPS M170 sehr schnell – kein Wunder bei einem Pentium M 780 mit 2,26 GHz, 1024 MB DDR2-Speicher in Zwei-Kanal-Konfiguration und einer 100-GB-Festplatte, die mit 7200 Umdrehungen arbeitet. Vor allem aber will Dell mit dem XPS M170 Spieler ansprechen – und die finden derzeit kein leistungsstärkeres Notebook. Der Grafikchip Nvidia Geforce Go 7800 GTX im Dell XPS M170 überzeugt auch bei aktuellen Spielen – in den meisten Fällen war selbst das Spielen in der hohen nativen Display-Auflösung (1920 x 1200 Bildpunkte) kein Problem. Einen detaillierten 3D-Test zum Dell XPS M170 finden Sie hier.
Ausstattung: Bei einem Notebook für knapp 3000 Euro darf man eine gehobene Ausstattung erwarten – und das Dell XPS M170 enttäuscht nicht: Neben der 100-GB-Festplatte findet sich ein DVD-Brenner, der sowohl zweilagige +R- wie –R-Medien beschreiben kann, aber kein DVD-RAM, Gigabit Ethernet, 11g-WLAN und Bluetooth. Ein externer Monitor lässt sich über VGA oder DVI anschließen, für Peripheriegeräte stehen sechs USB-Ports (vier hinten, zwei links) zur Verfügung. Die Multimedia-Software Dell Media Direkt spielt unter anderem DVDs und Musik-CDs ab und lässt sich über Tasten an der Gehäusefront steuern.
Ergonomie: Einen Mobilrechner mit 17-Zoll-Display wird man nur selten unterwegs einsetzen – aber selbst für ein Desktop-Ersatz-Notebook ist das Dell XPS M170 recht schwer: Es bringt vier Kilogramm auf die Waage, das Netzteil legt noch mal 900 Gramm drauf. Am Notebook-Gewicht hat auch der große Akku einen gehörigen Anteil: Trotzdem lief das Dell XPS M170 ohne Netzstrom nur rund 2,5 Stunden und verbrauchte dabei über 30 Watt – mehr als doppelt so viel wie ein Centrino-Notebook mit integrierter Grafikfunktion. Angesichts der Top-Hardware darf man im XPS M170 auch kein Flüsternotebook vermuten: Die Lautstärke unter Last blieb mit 32,5 dB(A) oder 1,6 Sone aber noch vertretbar. Störend ist allerdings, dass sich die Lüfter meist auch dann hörbar drehen, wenn der Rechner nichts zu tun hat. Das spiegelnde Glare-Display zeigte einen hohen Kontrast und kräftige, leicht rotstichige Farben. Für ein Spiele-Notebook hätte es aber heller ausfallen dürfen. Außerdem war die Helligkeit schlecht verteilt, was aber weniger beim Spielen als vielmehr beim Bildbetrachten und –bearbeiten stört.
Fazit: Das Dell XPS M170 ist schnell und sehr gut ausgestattet – es beeindruckt nicht nur durch das beleuchtete Logo auf dem Display-Deckel. Ernsthafte Spieler finden derzeit kein besseres Notebook. Aber selbst ein Hardcore-Gamer sollte sich die Frage stellen, ob er knapp 3000 Euro nicht lieber in einen High-End-PC plus Display investiert und dafür auf die (ohnehin eingeschränkte) Mobilität eines Notebooks wie des Dell XPS M170 verzichtet.
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