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Dell Precision M3800: Mobiles CAD-Wunder

Mit dem Dell Precision M3800 bewältigten Sie auch anspruchsvollste Aufgaben. Alles über das Notebook in unserem Special.

Das Reißbrett gibt es schon lange nicht mehr. Produkte und Prozesse werden heute auf Workstations konstruiert, gestaltet, überprüft und durchgespielt. Der gesamte Produktlebenszyklus, in manchen Fällen von der ersten Zeichnung bis zur Wartung, wird heute mit CAD/CAM- oder CAE-Software abgebildet. Dies fordert nicht nur branchenspezifische Spezial-Software, sondern auch Hardware mit hoher Rechenleistung und außergewöhnlicher Stabilität. Dells Precision M3800 15,6-Zoller ist eine Workstation, die genau das bietet.

Dieser Artikel beschreibt das typische Einsatzfeld von Workstations, sowie die heutigen Anforderungen an Stabilität, Leistung und Eigenschaften. Wie die Precision M3800 damit fertig wird, das erfahren Sie ebenfalls hier.

Was macht eine Workstation?

Eine Workstation ist technisch gesehen ein Notebook oder Desktop-PC wie jeder andere auch. Den großen Unterschied macht die eingesetzte CAD/CAM- oder CAE-Software, denn die ist nicht nur sündhaft teuer (Erwerb von Lizenzen), sondern in Bezug auf die Hardware auch extrem anspruchsvoll. Programme, die sich auf einer Workstation zuhause fühlen, sind etwa:

  • SolidWorks (3D-CAD-Konstruktionssoftware)

  • Cinema 4D (3D-Grafiksoftware, 3D-Modelle, Texturen, Computergrafiken, Animationen)

  • Adobe Creative Suite (Design-, Grafik- und Produktionsprogramme)

  • Autodesk (2D- und 3D-Design)

  • Dassault CATIA (3D-Modelle für Konstruktionsprozesse)

Jede dieser Anwendungen besitzt unzählige Module für spezifische Kundenbedürfnisse. Beim SolidWorks Standard-Paket sind das beispielweise die Toolbox (für 3D-Normteile) oder der Design Checker.

Diese hochkomplexen Programme werden von Spezialisten bedient, die eines nicht haben: Zeit und Geduld, um sich mit leistungsschwachen oder instabilen Computern herumzuschlagen. Hier kommen die Workstations von Dell ins Spiel: Sie sind zertifiziert und auf Stabilität getestet, damit sich die Spezialisten auf die Software konzentrieren können.

Anforderung 1: Flexibilität für den Anwender

Die mobile Workstation macht den Konstrukteur räumlich unabhängig bei der Bearbeitung anspruchsvoller Projekte. Die zwei Kilogramm Gewicht fallen beim Transport kaum zur Last. Unterwegs kann zwar nicht stundenlang gerendert werden, aber mit knapp vier Stunden Laufzeit in einem anspruchslosen Web-Browser-Szenario können unterwegs Büroaufgaben erledigt werden. Wenn es auf die bestmögliche Akkulaufzeit ankommt, dann kann der Standard-Akku durch den optionalen 91-Wh-Akku ersetzt werden. Dabei muss allerdings auf die 2,5-Zoll-Festplatte beziehungsweise SSD verzichtet werden. Deren SATA-Schacht nimmt der größere Akku in Beschlag.

Das farbintensive und hochauflösende 15,6-Zoll-Panel ist ein gleichwertiger mobiler Ersatz für einen Dell UltraSharp-Monitor im Büro. Die Anzeige besteht aus 3.200 x 1.800 Pixeln (QHD+) und bietet eine Touchscreen-Funktion. Die Bedienung mit dem Finger ist eine Bereicherung, speziell beim Präsentieren von Modellen unter Kollegen oder beim Kunden. Die Auflösung bringt einen sehr großen Arbeitsplatz auf den Desktop. Genau das ist der Anwender von seinem Desktop-TFT gewöhnt. Niedrigere Auflösungen würden mitunter die Bedienung von CAD/CAM-Tools erschweren.

Farbechtheit und hoher Kontrast garantieren am Precision M3800 jederzeit korrekte, kräftige Farben. Das IPS-Panel mit den breiten Blickwinkeln erlaubt ein angenehmes, gleichmäßiges Bild aus jeder Perspektive. Alles andere wäre ein No-Go für die Arbeit mit CAD/CAM-Software.

Anforderung 2: Ungeheure Datenmengen bewältigen

RealView bringt die Hardware zum Schwitzen. Heute bedeutet Visualisierung nicht mehr nur, dass endgültige Designs beim Kunden vorgestellt werden. Rendering-Technologien erlauben diese Vorschau bereits während des gesamten Designprozesses. Diese Raytrace-Renderer produzieren atemberaubende, lebensechte Darstellungen (Licht, Reflexion, Brechung), benötigen aber die leistungsstärkste Hardware der Gegenwart. Die Precision M3800 Workstation bringt diese Kompetenz in Form eines Intel Core i7 4712HQ mit, gleichwohl das Gerät nur zwei Kilogramm schwer und 20 Millimeter hoch ist. Hinzu kommt eine NVIDIA Quadro K1100M (2 GB GDDR5) für OpenCL und CUDA in 3D-Tools und CAD/CAM. Die Hardware ist – vor allem im Vergleich zu stationären Workstations mit Intel Xeon-Prozessor – ein Kompromiss aus Mobilität und Rechenleistung. Das 45-Watt-Rechenwerk und die mobile Grafik erlauben moderate Abwärme sowie gute Akkulaufzeiten.

Auf allen Ebenen der CAD/CAE-gestützten Prozesse (2D-/3D-Konstruktion, Simulation, CAM-Anbindung) sind die Programme immer leistungsfähiger geworden und es sind größere Datenmengen zu bearbeiten. Software für die einzelnen Gewerke, wie mechanische und elektrische Konstruktion, Blechbearbeitung, Softwareentwicklung und CFD-Simulation wird immer komplexer. Simultaneous Engineering, Concurrent Engineering, das sind Begriffe aus der Gewerke- und abteilungsübergreifenden Teamarbeit. Hier wird ein Modell von einem anderen Gewerk weiterbearbeitet, was die Verarbeitung und den Versand großer Datenmengen nach sich zieht. Diese ist eine große Herausforderung an die Hardware und deren Treiber.

Der Turbo auf Seiten des Prozessors (2,2 bis 3,2 GHz) und der Grafikkarte erlaubt das punktgenaue Abarbeiten von Leistungsspitzen. Hierbei kann der Core i7 4702HQ auf seine vier physischen Kerne mit bis zu 8 Threads zurückgreifen.  Zusammen mit Dell entwickelte NVIDIA besonders stabile und leistungsstarke Treiber für seine Quadro K1100M. Technisch mag eine Quadro-Grafikkarte einer entsprechenden Geforce aus der Consumer-Welt ähnlich sein, doch der für Profi-Tools zertifizierte Treiber macht den Unterschied. Ähnliches gilt natürlich auch für die Drahtlosverbindung mit der Intel Wireless-AC 7260. Mit einen entsprechenden AC-Router kann dieser Chip die heute bestmöglichen Übertragungsraten erzielen.

Um komplexe Aufgaben zügig abzuarbeiten, steht Dual-Channel Arbeitsspeicher mit bis zu 16 GB zur Verfügung. Virtualisierung verlangt nicht nur nach viel Arbeitsspeicher, sondern auch nach einem schnellen Zugriff auf den Massenspeicher. Für Verlässlichkeit sorgt die patentierte Reliable Memory Technology von Dell, die für eine maximale Betriebsdauer sorgt, indem sie praktisch alle Speicherfehler beseitigt.

Die Schnelligkeit realisiert Dell mit einer Kombination aus SSD-Minikarte (bis 1 Terrabyte!) und Solid-State-Hybridfestplatte (bis 1 TB). Neben dem mSATA-Modul kann auch der 2,5-Zoll-SATA-Steckplatz mit einer SSD (bis 512 GB) bestückt werden. Die NAND-Flash-Speicher führen zu äußert schnellen Reaktionszeiten beim Lesen und Schreiben.

Anforderung 3: Produktiv ohne Unterbrechung – dank Zertifizierung

Was dem PKW seine TÜV-Plakette, das ist der Workstation ihre Zertifizierung. CAD/CAM- oder CAE-Lizenzen kosten einem Unternehmen schnell fünfstellige Eurobeträge. Daher ist erstrangig: Die Software muss bestmöglich ausgenutzt werden. Deshalb muss die Hardware inklusive aller Gerätetreiber schnell und völlig problemlos mit den jeweils eingesetzten Tools zusammenarbeiten. Ob Ingenieurbüro, Werkzeugmaschinenbauer, Produktdesigner oder Filmstudio, Hard- und Softwareprobleme mit der Workstation kann und will sich niemand leisten.

Deshalb sind alle Workstations von Dell, ganz gleich ob stationär oder mobil, von unabhängigen Softwareanbietern (ISVs = Independent Software Vendors) zertifiziert. Die Workstations sind von 35 namhaften ISVs für über 100 Applikationen geprüft. Zertifizierung bedeutet: Dell stellt dem ISV-Partner eine Auswahl von Workstations für Tests zur Verfügung. Der Partner prüft die Hardware auf Herz und Nieren, die Workstation muss eine Vielzahl von Testszenarien durchlaufen. Alle auftauchenden Probleme aus diesem praktischen Einsatz werden an Dell gemeldet. Dell arbeitet dann eng mit dem ISV zusammen und stellt die Probleme ab. Das Ziel ist die völlig reibungslose Anwendung der jeweiligen CAD/CAM- oder CAE-Software.

Speziell die Grafikkarte, die intensiv bei CAD/CAM- oder CAE-Tools gefordert wird, ist das Ziel genauester Tests und Problemlösungen. Ihre Performance und Stabilität ist neben dem Prozessor maßgebend für den Erfolg oder Misserfolg einer Software auf einer Workstation. Wenn ein Problem auftritt, arbeitet Dell eng mit Nvidia, AMD oder Intel zusammen, um den Treiber für die in Frage kommende Software zu optimieren. Das erfordert Teamarbeit und jahrelange Erfahrung im Miteinander von Dell und den Herstellern. Einfach ist dies nicht, denn professionelle Grafikkarten stellen die komplexesten Anforderungen an 3D-Software: Diese muss mit den Grafikchips verschiedener Hersteller kompatibel sein. Dazu werden Testreihen gefahren, die in der Regel das Laden und Drehen eines Modells und das Abrufen von verschiedenen Ansichten (Drahtgitter, schattiert, gerendert) umfasst. Wird korrekt gerendert? Wird die Geometrie nach häufigen Änderungen sauber aktualisiert? All das wird intensiv begutachtet.

Anforderung 4: Aufbau eines echten Arbeitsplatzes

Im Büro wird aus der mobilen Workstation eine stationäre. Dazu wird mehr benötigt, als nur eine externe Anzeige: Die Anwender wollen ihren Arbeitsplatz individuell aufsetzen. Das Precision M3800 hat dafür die entsprechenden Features. Die Quadro K1100M Grafikkarte unterstützt bis zu vier aktive Displays über den Mini-Display-Port 1.2 und über HDMI 1.4a. Diese können mit einer maximalen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln betrieben werden. Damit sind Multi-Monitor-Lösungen wie Nvidia Mosaic und Matrox möglich.

In Verbindung mit der Dell eigenen USB-3.0-Dock (D3000 SuperSpeed) kann ein Arbeitsplatz mit sehr guter Konnektivität aufgebaut werden. Die Station bietet USB, Audio, Netzwerk, DisplayPort/HDMI und unterstützt sogar 4K-Displays. Dell legt seiner Workstation einen USB-LAN-Adapter bei und gleicht damit den fehlenden Ethernet-Port aus.

Dell bietet für das Precision M3800 – wie für alle Workstations – umfangreiches Zubehör an, das speziell auf die CAD/CAM- oder CAE-Anwender zugeschnitten ist. Dies beginnt bei der 3DConnexion SpacePilot Pro 3D-Maus, geht über Dells UltraSharp-Monitore (Farbechtheit) bis hin zu schnellen externen Speichern oder Dual-Monitor-Ständern. Als Betriebssystem lässt sich wahlweise Windows 7/8 oder Red Hat Linux einsetzen.

Anforderung 5: Support – immer und zu jeder Zeit

Dell bietet für seine Precision M3800 Workstation einen durchgängigen Support an. Das heißt: Für die zertifizierte Konfiguration leisten alle beteiligten Unternehmen, also auch die Hersteller der Komponenten wie Prozessor und Grafikkarte, den vollen Support. Dies wird beim Kauf einer nicht zertifizierten Workstation nicht der Fall sein. Dell bietet beim Kauf je nach Kundenwunsch entsprechende Garantiepakete an, so etwa den Service am nächsten Arbeitstag (Basis Support) oder den ProSupport Vor-Ort beim Kunden am nächsten Arbeitstag. Diese Pakete sind individuell bis zu einem Zeitraum von fünf Jahren wählbar.

Fazit:

Mit dem Erwerb einer Dell Precision M3800 sind Sie auf der sicheren Seite (Zertifizierung, Support) und Sie entscheiden sich für den bestmöglichen Kompromiss aus Performance und Mobilität. Hier finden Sie noch weitere Infos zum Thema CAD & Workstations: http://download.pcwelt.de/specials/Vogel_Whitepaper_Dell_CAD-Workstations.pdf

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