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Tintenstrahl-Multifunktionsgerät

Dell P513w im Test

25.07.2011 | 15:24 Uhr |

Beim Multifunktionsgerät Dell P315w steht außen Dell drauf. Innen findet sich aber die Technik von Lexmark. Allerdings in einer interessanten Variation, wie der Test offenbart.

Obwohl das Logo von Dell am P513w prangt, stammt das Multifunktionsgerät eigentlich aus der Schmiede von Lexmark. Trotzdem ist das Dell P513w nicht komplett baugleich zu den Lexmark-Kombigeräten. Der Unterschied liegt in den Tintenpatronen: So vertraut Lexmark inzwischen mehrheitlich auf separate Tintentanks, während Dell bei diesem Modell Blau, Rot und Gelb in einer Farbpatrone kombiniert. Die schwarze Tinte ist in einer eigenen Kartusche untergebracht. Wie bei den Lexmark-Kombis ist auch beim Dell P513w der Druckkopf von den Patronen getrennt.

Vergleichstest: Multifunktionsgeräte bis 100 Euro

Verbrauch: Selbst bei Kartuschen mit hoher Reichweite kommt das Dell P513W auf hohe Seitenpreise - genauer: 6,5 Cent für das scharzweiße und 10 Cent für das farbige Blatt. Abzüge gab es gleichzeitig aufgrund der Messung im Stromverbrauch: Denn trotz betätigtem Ausschalter ging das Dell P513w im Test nicht unter 0,3 Watt - eine unnötige Energieverschwendung.

VERBRAUCH

Dell P513w

Stromverbrauch: Aus / Ruhemodus / Betrieb

0,3 / 3,2 / 17,0 Watt

Seitenkosten: Schwarzweiß / Farbe

6,5 / 10,0 Cent pro Seite

Qualität: Im Test lag die Stärke des Dell P513w im Drucken von Texten und Grafiken in Graustufen. Hier stimmten Schwarzdeckung und feine Details wie etwa die Linienzeichnung. Auch im Farbmodus auf Normalpapier erzielte das Multifunktionsgerät gute Ergebnisse. Allerdings muss sich das Dell P513w Kritik beim Fotodruck gefallen lassen: Denn schwierige Farben wie etwa Hauttöne fielen nicht wirklich natürlich aus. Im Scannen erreichte das Multifunktionsgerät mittlere Ergebnisse. Das lag vor allem an der schnell nachlassenden Tiefenschärfe und dem sichtbaren Rotstich der Scans. Dagegen meisterte das Dell-Modell sowohl Farb- als auch Schwarzweiß-Kopien ordentlich.

Geschwindigkeit: Im Test arbeitete das Dell P513w die gestellten Aufgaben in akzeptablem Tempo ab. Besonders eilig hatte es das Multifunktionsgerät dabei nicht, wie etwa 1:05 Minuten für zehn Seiten gedruckten Text oder 36 Sekunden für eine Farbkopie zeigen.

GESCHWINDIGKEIT

Dell P513w

Drucken (s/w): 1 Seite Text, Qualitätsmodus / 10 Seiten Text, Normalmodus / Grafik, Normalmodus / Grafik, Qualitätsmodus

0:32 / 1:05 / 0:21 / 0:43 Minuten

Drucken (Farbe): 10 Seiten PDF / A4-Foto, Normalmodus / A4-Foto, Fotopapier / randl. Foto (10 x 15 cm)

3:28 / 0:47 / 1:21 / 0:45 Minuten

Scannen: Farbe, Text, Vorschau, Graustufen

0:26 / 0:11 / 0:06 / 0:11 Minuten

Kopieren (s/w): 5 Seiten, 1 Seite

1:10 / 0:25 Minuten

Kopieren (Farbe): 1 Seite

0:36 Minuten

Bildergalerie: Multifunktionsgeräte mit WLAN

Ausstattung: Das Dell P513w druckt, scannt und kopiert. Es bringt eine Duplex-Einheit mit, die sich nicht nur per Druckertreiber, sondern auch direkt am Bedienfeld über die "Eco"-Taste aktivieren ließ. So beherrschte das Multifunktiongerät im Test nicht nur das Drucken, sondern auch das Kopieren auf Vorder- und Rückseite eines Blattes automatisch. Allerdings gelang der Duplex-Druck unter Windows 7 nicht, während er unter Windows Vista problemlos funktionierte. Während die Windows-Treiber auf CD im Lieferumfang enthalten sind, müssen sich MAC- und Linux-Anwender die Treiber von der Dell-Welbseite extra herunterladen. Außer per USB lässt sich das Dell P513w auch drahtlos per WLAN ansteuern. Das verbaute Modul unterstützt mit WiFi 802.11n den aktuellsten Standard. Der Vorschau-Bildschirm erleichtert das Arbeiten ohne PC, das über Pictbridge-USB sowie Speicherkarteneinschüben möglich ist. Manko: Ein Einschub für Compact-Flash-Karten fehlt.

AUSSTATTUNG

Dell P513w

Anschlüsse

USB 2.0, Pictbridge-USB, Karteneinschübe, WiFi 802.11n

Extras

Flachbettscanner, Bildschirm, Duplexdruck, Randlosdruck, Direktdruck

Software

Abbyy Finereader Sprint, Dell Ink Management System

Treiber

Windows XP, Vista, 7, Linux, Mac-OS

Faxen ohne PC möglich

nein

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