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Bildschirm-PC

Dell Inspiron One 2310 im Test

21.03.2011 | 09:30 Uhr |

Passend zum Full-HD-Display arbeitet im Bildschirm-PC Dell Inspiron One 2310 ein Blu-ray-Laufwerk. Ob das reicht, um einen Multimedia-Rechner zu ersetzen, zeigt der PC-WELT-Test.

Der Bildschirm des Dell Inspiron 2310 ist 58,5 Zentimeter groß und zeigt 1920 x 1080 Bildpunkte. Er hat eine spiegelnde Oberfläche, ist aber wenigstens von einem matt-schwarzen Rahmen umgeben. Die Bildqualität war ordentlich: Die Helligkeit lag bei über 200 cd/m2, der Kontrast bei rund 500:1.

Steuern mit dem Finger

Der Rechner lässt sich mit der mitgelieferten kabellosen Tastatur und Maus bedienen. Einen der insgesamt sechs USB-2.0-Anschlüsse belegt deshalb schon der Funkempfänger. Dell legt außerdem eine Infrarot-Fernbedienung bei, mit der sich die Multimedia-Funktionen steuern lassen. Schließlich kann man den Inspiron One 2310 direkt per Finger bedienen, denn der Bildschirm versteht Multitouch-Eingaben von zwei Fingern gleichzeitig. Für Touch-Eingaben hat Dell die Bedienoberfläche Stage installiert: Sie umfasst Programme, die sich besonders gut mit dem Finger bedienen lassen. Zum Beispiel blättert man wie auf dem Smartphone durch seine Fotosammlung oder spielt Musik oder Filme ab. Stage bietet mehr Funktionen als die Touch-Oberflächen anderer Bildschirm-PCs, ist allerdings teilweise umständlich zu bedienen. So muss man die Programme beispielsweise wie ein Windows-Menü-Fenster über ein sehr klein geratenes Kreuz schließen.

Viel drin im Bildschirm-PC

Die Ausstattung des Dell Inspiron One 23 ist üppig: Er besitzt nicht nur einen DVD-Brenner, der auch Blu-ray-Discs abspielt. Man kann den Bildschirm-PC auch zum Fernsehen machen: Dell baut einen hybriden TV-Empfänger für Analog-Kabel und DVB-T ein, eine passende Antenne liegt aber nicht bei. Außerdem passen knapp 1 Terabyte Daten auf die Festplatte. Auch einen HDMI-Anschluss besitzt der Dell Inspiron One 23: Er ist aber nicht wie bei einem PC oder Notebook als Ausgang für einen zweiten Bildschirm ausgelegt, sondern wie bei einem Monitor oder Fernseher als Eingang. Man kann daran beispielsweise eine Konsole oder einen Camcorder anschließen, um auf dem 23-Zoll-Bildschirm zu spielen oder Filme auszugeben.

Sparsame Notebook-Technik im PC

Dell setzt im Inspiron One 2310 auf einen Notebook-Prozessor und eine Notebook-Grafikkarte. Damit arbeitete er im Test rund 15 bis 20 Prozent langsamer als Bildschirm-PCs mit vergleichbaren Desktop-Komponenten. Das fällt bei den meisten Anwendungen kaum ins Gewicht. Der positive Effekt: Der Inspiron One 2310 arbeitete recht sparsam – unter Last verbrauchte er beispielsweise nur rund 90 Watt. Bildschirm-PCs mit Desktop-Komponenten genehmigen sich häufig mehr als 140 Watt. Dummerweise hat Dell die Lüftersteuerung nicht im Griff: Der Luftquirl bläst fast immer mit hörbaren 1,5 Sone – egal, ob der Rechner viel oder gar nichts zu tun hat. Einen Spiele-PC kann der Dell Inspiron One 2310 trotz des hohen Preises aber nicht ersetzen: Die Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD5470 taugt höchstens für DX9-Spiele – und auch hier muss man die Auflösung deutlich reduzieren, um in hoher Bildqualität ruckelfrei spielen zu können.

Test-Fazit: Ausstattungs-Monster mit Tempo-Defiziten

Für rund 1000 Euro bringt der Dell Inspiron One 2310 eine üppige Ausstattung mit: DAs darf man zu diesem Preis aber erwarten. Wer einen Bildschirm-PC für Multimedia-Aufgaben sucht, kann deshalb zugreifen, auch wenn das berührungsempfindliche Display bei weitem nicht die Klasse eines Apple iMac erreicht.

ALLGEMEINE DATEN

Testkategorie

Bildschirm-PCs

Bildschirm-PC-Hersteller

Dell

Dells Internetadresse

www.dell.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

999 Euro

Dells technische Hotline

0800/7773355

Garantie des Herstellers

12 Monate

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Ausstattung (32 %)

2,34

Geschwindigkeit (25%)

3,43

Bildschirm (25 %)

3,17

Umwelt und Gesundheit (8 %)

3,33

Audioqualität (5 %)

5.25

Service (5 %)

4,33

Testnote

befriedigend (3,09)

Preis-Leistung

noch preiswert

TECHNISCHE DATEN

Prozessor (Takt)

Intel Core i5-460M (2,53 GHz)

Grafikkarte (Speicher in MB)

ATI Mobility Radeon HD 5470 (1024)

Biosversion / Grafiktreiber

A04 / 8.14.10

Arbeitsspeicher: verfügbar / eingebaut / maximal

6006 / 6144 / 8192 MB

Festplatte: verfügbar / nominell

917 / 932 GB

USB 2.0

6

Kartenleser

1 (SD, MS/Pro, Xd)

Ethernet

1

Infrarot

1

VGA

1 (Eingang)

HDMI

1 (Eingang)

Composite-Videoeingang

1

TV-Antenne

1

analoger Audio-Eingang

1

analoger Audio-Ausgang

2

Mikrofon

1

digitaler Audioausgang

1

DVD-Laufwerk

BD-ROM/DVD-Brenner

Netzwerk

Gigabit-Ethernet, 802.11n

Betriebssystem

Windows 7 Home Premium 64 Bit

Lieferumfang

kabellose Tastatur, kabellose Maus, USB-Empfänger, Fernbedienung, Infrarot-Empfänger

Handbuch: deutsch / ausführlich / gedruckt / PDF

ja / ja / ja / nein

TESTERGEBNISSE

Startzeit

1:20 Minuten

Büro- und Multimediaprogramme

6279 Punkte

3D-Spiele

1355 Punkte

Brenndauer CD / DVD / Blu-ray

5:23 / 10:28 / -

DVD-Kopie auf Festplatte

14:31 Minuten

Lesen zerkratzter DVDs

76 %

Diagonale / Auflösung

58,4 Zentimeter / 1920 x 1080 Bildpunkte

Helligkeit / Kontrast / Helligkeitsverteilung

214 cd/m² / 477:1 / 88,8 Prozent

Reaktionszeit

8,6 Millisekunden

berührungsempfindlicher Bildschirm

Multi-Touch

Entspiegelung

gering

Betriebsgeräusch: geringe Last / hohe Last

1,5 / 1,5 Sone

Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus

64 / 90 / 2,2 / 1,2 / 1,2 Watt

CE-Zeichen / TCO 3.0 / TCO 05 / Pixelfehlerklasse

ja / nein / nein / II

Audioqualität: Abweichung Frequenzgang / maximale Lautstärke

4,3 dB(U) / 53,3 dB(A)

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