191673

Dell Inspiron 1300

27.01.2006 | 13:00 Uhr |

Das Dell Inspiron 1300 ist ein günstiges Notebook für Einsteiger, das als Arbeitsgerät für den Alltag überzeugt.

Es muss nicht immer ein Porsche sein: Auch ein Golf bringt Sie von A nach B –nur halt nicht so schnell, so bequem und so auffällig. Das Dell Inspiron 1300 übernimmt dabei die Rolle des Golfs: Es ist ein günstiges Notebook für Einsteiger und Anwender, die weder Top-Tempo noch Top-Ausstattung benötigen.

Statt eines Pentium M setzt Dell die Sparversion Celeron M ein, die einen geringeren Takt (1,4 GHz) und weniger L2-Cache (1 MB statt 2 MB) als der große CPU-Bruder hat. Office und Internet ist damit kein Problem, nur Power-Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung sowie Spiele machen keinen Spaß. Dem Celeron M fehlt mit Speed Step auch eine wichtige Stromsparfunktion: Im Dell Inspiron 1300 bremst der Prozessor im Akkubetrieb auf maximal 1,06 GHz herunter. Mit dem Standard-Akku (29 Wh) schafft das Inspiron 1300 trotzdem nur 1:22 Stunden Laufzeit. Erst mit dem größeren 6-Zellen-Akku (58 Wh), der rund 24 Euro Aufpreis kostet, läuft es über drei Stunden ohne Netzstrom. Er macht das Drei-Kilogramm-Notebook auch nur 100 Gramm schwerer.

Dafür überzeugt das Dell Inspiron 1300 als Arbeits-Notebook: Die Tastatur war stabil, die Tasten besaßen einen deutlichen Druckpunkt. Außerdem blieb der Lüfter auch unter Last angenehm ruhig und stört nicht die Konzentration.

Auch das Breitbild-Display im 16:10-Format ist eher zur Arbeit denn Unterhaltung geeignet. Es war zwar hell, die Helligkeit aber sehr ungleichmäßig verteilt. Kontrast, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität waren bestenfalls mittelmäßig.

Für Software- und Filmsammler ist die 40-GB-Festplatte des Inspiron 1300 deutlich zu klein. Immerhin lassen sich Daten mit dem DVD-DL-Brenner auf externen Medien sichern. Auch bei den Schnittstellen hat Dell gespart: Zwar finden sich drei USB-Ports, aber TV-out, Firewire und Speicherkartenleser bietet das Spar-Notebook nicht.

Positiv: Unser Testmodell war mit einem dreijährigen Vor-Ort-Service ausgestattet. Wer darauf verzichten möchte, spart nochmals bis zu 130 Euro.

Fazit: Das Inspiron 1300 reicht für Alltags-Aufgaben aus. Besonders die stabile Tastatur und der leise Lüfter überzeugen. Um einen (Arbeits-)PC vollständig ersetzen zu können, ist die Festplatte aber zu klein und die Schnittstellen-Ausstattung zu bescheiden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
191673