Notebook

Dell Inspiron 14z im Test

Freitag, 02.12.2011 | 11:00 von Thomas Rau
Flach ist hip bei leichten Notebooks: Mit Ultrabooks kann das Dell Inspiron 14z nicht ganz mithalten. Im Test zeigte der 14-Zoll-Laptop dafür andere Vorzüge.
Das "z" im Produktnamen des Inspiron 14z steht laut Dell für "Flach". Wer dabei ein Macbook Air oder ein Ultrabook wie das Asus Zenbook vor Augen hat, wird beim Anblick des 14z ungläubig den Kopf schütteln: Das soll flach sein? Das Inspiron 14z ist an seiner dünnsten Stelle 2,6, an der dicksten 3,6 Zentimeter hoch, weil der Akku unten etwas heraussteht - flach ist anders.

Richtig schlank ist das Dell-Notebook also nicht: Dafür schick und gut verarbeitet. Der geschwungene Gehäuserand macht einen ebenso guten Eindruck wie der stabile Aluminium-Deckel in der aktuellen Modefarbe Dunkelbraun (oder "Espresso Black" wie es Dell nennt) und die massiven Displayscharniere, die den 14-Zoll-Bildschirm auch bei wackliger Fahrt stabil in Position halten.


Dell Inspiron 14z: Ausstattung

Das Dell Inspiron 14z ist rund zwei Zentimeter länger und breiter als ein 13,3-Zoll-Notebook: Außerdem wiegt es mit knapp über zwei Kilogramm auch deutlich mehr als die ultra-portablen Laptops, besitzt im Gegensatz zu den Flunder-Notebooks aber einen eingebauten DVD-Brenner: Auch in Zeiten von Cloud-Speicher und schnellen USB-Sticks wollen viele Anwender nicht auf diese Ausstattung verzichten. In unserem Testgerät steckte übrigens eine 640-GB-Festplatte. Online verkauft Dell das Inspiron 14z aber nur noch mit einer 500-GB-Platte.

Dell Inspiron 14z: Geschwindigkeit

Im Dell-Notebook sitzt keine SSD: Deshalb liegt das Inspiron 14z in den Tempo-Tests deutlich hinter den mit Flash-Speicher befeuerten Laptops: Insgesamt ordnet es sich wie alle Geräte mit Core i5 im Mittelfeld ein und ist damit für die meisten Aufgaben ausreichend schnell - außer, wenn es um Spiele oder aufwändige Render- und Transcoding-Aufgaben geht.

Bei den Anschlüssen verzichtet Dell auf den analogen VGA-Ausgang und bietet stattdessen mit HDMI und Displayport zwei digitale Monitoranschlüsse. Außerdem gibt's zwei USB-3.0-Ports, die die erwartet hohen Datenraten liefern. Die USB-Anschlüsse lassen sich im Bios übrigens abstellen, damit Ihnen kein böswilliger Kollege mal schnell Dateien per Stick aufspielt oder herunterzieht. Beim Netzwerk-Tempo bremst Dell und spendiert dem Inspiron 14z nur einen Fast-Ethernet-Anschluss.

Dell Inspiron 14z: Bildschirm

Der 14 Zoll große Bildschirm zeigt die gleiche Auflösung wie Notebooks mit 13,3-Zoll-Display, nämlich 1366 x 768: Damit besitzt er ein etwas geringere Punktdichte, was Icons und Schrift etwas größer erscheinen lässt. Helligkeit und Kontrast sind ordentlich, aber nicht berauschend - und Meilen von der Bildschirmqualität der Macbooks oder anderer Top-Notebooks entfernt. Für drinnen reicht sie auf jeden Fall aus, draußen wird's aufgrund der spiegelnden Displayoberfläche kritisch.

Die Akkulaufzeit liegt bei mehr als sieben Stunden: Das ist ordentlich - und wird nicht mit einem gebremsten CPU-Takt erkauft. Auch im Akkubetrieb macht der Core i5 ordentlich Dampf, wenn Leistung gefragt ist.


Dell Inspiron 14z: Tastatur

Die Tastatur im Dell-Notebook bietet anders als die meisten 15-Zoll-Laptops keinen Ziffernblock. Dafür ist sie beleuchtet, ein seltenes Merkmal in dieser Preisklasse. Die Tasten in der Funktionsleiste arbeiten wie gewohnt, lassen sich aber im Windows-Mobilitätscenter auf Spezialfunktion wie das Verändern der Helligkeit umstellen. Im Schreibtest überzeugte die stabile Tastatur im Chiclet-Design mit einem deutlichen Druckpunkt und einem hohen Hub: Auf dieser Tastatur lässt sich auch länger ohne Beschwerden schreiben. Um die Tasten des Touchpad zu drücken, benötigt man aber unangenehm viel Kraft, was auf Dauer stört. Der Mausersatz unterstützt Multifunktions-Gesten wie Blättern und Zoom: Sinnvoll nutzen lassen sie sich aber nicht, da die Touch-Fläche zu klein ist.

Fazit: Der diskrete Charme des Dell Inspiron 14z

Das Dell Inspiron 14z sieht nicht so spektakulär aus wie ein Ultrabook, ist dafür aber deutlich günstiger. Sein Charme ist etwas unmittelbarer: Die gute Akkulaufzeit, das geringe Gewicht und die ordentliche Ausstattung mit DVD-Brenner machen es zu einem empfehlenswerten Arbeitstier für Anwender, die ein mobiles Notebook brauchen, aber Funktionalität über Lifestyle stellen.

GESCHWINDIGKEIT Dell Inspirion 14z
Startzeit 42 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 15 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 15 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 1681 Punkte
Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten) 9:58 / 5:00 /-
Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten) 10:45
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 151,3 / 94,7 MB/s
BILDSCHIRM Dell Inspirion 14z
Helligkeit 192 cd/m²
Helligkeitsverteilung 71 %
Kontrast 670:1
Entspiegelung gering
MOBILITÄT Dell Inspirion 14z
Akkulaufzeit 7:19 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 2,04 / 0,36 Kilogramm
UMWELT UND GESUNDHEIT Dell Inspirion 14z
Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last 0,3 / 1,3 Sone
Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus 13,5 / 48,4 / 1,0 / 0,6 Watt
TESTERGEBNIS (NOTEN) Dell Inspirion 14z
Testnote 3.02
Preis-Leistung preiswert
Geschwindigkeit (25%) 2,78
Ausstattung (20%) 2,92
Bildschirm (17%) 3,92
Mobilität (17%) 2,59
Tastatur (8%) 2,07
Umwelt und Gesundheit (5%) 3,01
Audioqualität (3%) 4,92
Service (5%) 3,32
ALLGEMEINE DATEN Dell Inspirion 14z
Internetadresse www.dell.de
Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis) 699 Euro / 699 Euro
Technische Hotline 069/97927200
Garantiedauer 12 Monate
DIE TECHNISCHEN DATEN Dell Inspirion 14z
Prozessor (Taktrate) Intel Core i5-2430M (2,40 GHz)
verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ 3982 MB (4096 MB), DDR3-1333
Grafikchip (Grafikspeicher) Intel HD Graphics 3000 (1842000 MB (max., vom Arbeitsspeicher))
Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ 14 Zoll (35.4 Zentimeter), 1366 x 768, spiegelnd
Festplatte 576,5 GB (nutzbar)
optisches Laufwerk DVD-Brenner PLDS (DV-8A3S)
Betriebssystem Windows 7 Home Premium SP1 64 Bit
LAN Fast Ethernet
WLAN 802.11n
Bluetooth 3.0+HS
Schnittstellen Peripherie USB 2.0 (links), 2x USB 3.0 (rechts), Kartenleser (links, SD), LAN (hinten)
Schnittstellen Video HDMI (links), Displayport (links), Webcam
Schnittstellen Audio kombinierter Audioausgang, -eingang
Freitag, 02.12.2011 | 11:00 von Thomas Rau
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