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Virtual CD v10

17.12.2009 | 08:30 Uhr |

Virtual CD v10 ist ein Tool zum Erstellen und Verwalten von CD-Abbildern auf dem PC oder im Netzwerk. Im Test erwies sich das Programm als sehr mächtiges Werkzeug, das übersichtlich und leicht zu bedienen ist.

Überarbeitet und mit neuen Funktionen kommt das CD- und DVD-Virtualisierungstool in Version 10. Verbessert wurde die Bedienerführung. Sie ist jetzt im Look & Feel an Office 2007 angepasst. Das Programm kommt uns jetzt schneller vor: Einlesen einer Audio-CD dauerte weniger als 2 Minuten. Auch das Konvertieren eines DVD-ISO-Images (3,8 GB) war in kürzester Zeit erledigt.

Bei kopiergeschützten Medien geht Virtual CD deutlich gemächlicher ans Werk. So dauerte die Virtualisierung einer Video-DVD gute 3 Stunden! Bei der Virtualisierung von DVDs gibt es die wohl wichtigste Neuerung: Das Programm kommt jetzt auch mit Blu-ray- und HD-DVD-Medien zurecht und unterstützt bis zu 23 virtuelle Brenner.

Neu ist auch der Musikdatei-Modus, mit dessen Hilfe man Audiodateien beispielsweise aus iTunes auf einem virtuellen Datenträger sammeln und in gängige Formate (MP3, OGG etc.) konvertieren kann. Praktisch ist der Tresor. Mit ihm legt man einen verschlüsselten, virtuellen Datenträger an, in dem sich sensible verbergen lassen.

Fazit: In Version 10 wurde Virtual CD konsequent weiterentwickelt und bietet neue und nützliche Funktionen. Besonders erfreulich ist die Unterstützung von BluRay/HD-DVD. Aber auch der Musikdatei-Modus kann überzeugen.

Alternative: Der Paragon CD-ROM Emulator 3.0 ( www.cdrom-emulator.de , 19,95 Euro) bietet ebenfalls bis zu 23 virtuelle Laufwerke, aber nur einen Brenner.

BEWERTUNG

Leistung (50%): Note 1,5
Bedienung (35%): Note 1,0
Dokumentation (5%): Note 2,0
Installation/De-Installation (5%): Note 2,0
Systemanforderungen (5%): Note 2,0

GESAMTNOTE: 1,4

Anbieter:

H+H Software

Weblink:

www.virtualcd.de

Preis:

30 Euro

Betriebssysteme:

Windows XP, Vista, 7

Plattenplatz:

ca. 85 MB

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