Das neue Aldi-Notebook

Medion Akoya P6622 (MD98250) im Test

Dienstag den 23.03.2010 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

Bildergalerie öffnen Medion Akoya P6622 (MD98250) im Test
© 2014
Das Medion-Notebook mit 15,6-Zoll-Display birgt einige technische Neuigkeiten. Aldi verkauft das Medion Akoya P6622 für 599 Euro. Die PC-WELT hatte es im Test.
Die Medion-Notebooks von Aldi sind immer für Überraschungen gut: Zum Beispiel waren die Medion-Notebooks beim Discounter die ersten Modelle für Privatanwender, in denen sich ein Fingerabdruckleser fand. Als einer der ersten Hersteller integrierte man einen Displayport in Medion-Notebooks - im Akoya P7612 vom September 2009 .
Der Aufkleber zeigt, was im Medion Akoya P6622 steckt:
unter anderem die Optimus-Technik von Nvidia
Vergrößern Der Aufkleber zeigt, was im Medion Akoya P6622 steckt: unter anderem die Optimus-Technik von Nvidia
© 2014

Neu: Nvidia Optimus
Im neuen Medion Akoya P6622 wird wieder ein Aldi-Notebook zum Trendsetter. Das Akoya P6622 nutzt als eines der ersten Medion-Notebooks die Optimus-Technik von Nvidia. Das Aldi-Notebook besitzt zwei Grafikkerne: Den leistungsschwachen, aber sparsamen Intel HD Graphics, der im Prozessor sitzt und den rechenstärkeren Geforce 310M von Nvidia, der eine höhere Leistungsaufnahme hat.

Mit Optimus will das Medion Akoya P6622 hohe 3D-Leistung und lange Akkulaufzeit verbinden. Denn bisher galt: Schnelle Notebooks sind nicht sparsam, sparsame Notebooks nicht schnell. Steckte ein starker 3D-Grafikchip im Gerät, fiel die Akkulaufzeit um ein bis zwei Stunden kürzer aus als bei einem ähnlich ausgestatteten Notebook mit Chipsatz-Grafik.

Je nach der 3D-Leistung, die ein Programm benötigt, aktiviert der Grafikkarten-Treiber die Chipsatz- oder die Nvidia-Grafik. Der Wechsel zwischen den Grafikkernen läuft komplett im Hintergrund ab, der Anwender bekommt davon nichts mit: Er muss dafür weder einen Schalter am Medion-Notebook betätigen noch Energieeinstellungen verändern. Der Wechsel geht außerdem ohne flackernden Bildschirm oder Wartezeiten vor sich.

Neu: Der Prozessor Core i3
Nicht ganz so neu wie Optimus, aber trotzdem aktuell ist der Prozessor im Akoya P6622: Fürs neue Medion-Notebook nutzt man den Intel Core i3-350M, ein Modell aus der Prozessorfamilie, die Intel im Januar vorstellte. Der Core i3-350M besitzt zwei Kerne und unterstützt die Hyper-Threading-Technik: Das Betriebssystem kann also die Rechenaufgaben auf vier logische Kerne verteilen.
Turbo Boost unterstützt der Prozessor im Medion Akoya P6622 aber nicht: Die Core-Prozessoren der 500er- und 600er-Reihe können sich mit dieser Technik dynamisch übertakten, zum Beispiel wenn nicht alle Kerne vollständig ausgelastet sind.

Die glänzende Handablage des Medion Akoya P6622 ist
fleckenanfällig
Vergrößern Die glänzende Handablage des Medion Akoya P6622 ist fleckenanfällig
© 2014

Design
Im Vergleich zu den letzten Medion-Notebooks von Aldi das Design beim Akoya P6622 etwas verändert. Das Touchpad-Feld nimmt das Oberflächen-Design der Handablage auf und ist nur durch einen dünnen Rand vom Gehäuse abgesetzt. Die Wipptaste des Touchpads besitzt einen Zacken und lehnt sich damit an die gezackte Linie auf dem Notebook-Deckel an, die unterhalb des stilisierten "Akoya"-Schriftzugs verläuft.

Den grauen Deckel, den schwarzen Rahmen um den Notebook-Bildschirm und die schwarze Handablage hat Medion mit Glanzlack versehen. Besonders auf dem Display-Rahmen und der Handablage sammeln sich schnell sichtbare Fingerabdrücke: Medion legt ein Microfasertuch bei, mit dem man die Flecken schnell entfernen kann.

Medion Akoya P6622
Medion Akoya P6622

Dienstag den 23.03.2010 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (7)
  • -humi- 15:51 | 05.11.2010

    http://www.bullguard.com/media/278521/bg_uninstaller.zip

    Führt google in wenigen Sekunden hin..... aber danke, dass du den Link postest, falls jemand das gleiche Problem hat

    Antwort schreiben
  • wandaline 11:35 | 05.11.2010

    Lösung von BULLGUARD!!!

    Habe BULLGUARD kontaktiert, Problem geschildert, habe Uninstall-Programm von ihnen zugeschickt bekommen. Hat funktioniert!
    Folgender Link: http://www.bullguard.com/media/278521/bg_uninstaller.zip , falls noch jemand dieses Problem hat und von MEDION-Hotline keine wirkliche Hilfe bekommt (Herbeiführung des Auslieferungszustandes ist wohl größter Quatsch...)

    Antwort schreiben
  • Hnas2 12:36 | 02.11.2010

    Das musst du den TO fragen.

    Ich deinstalliere bei diesen Komplett-PCs oder Notebooks sofort nach der Inbetriebnahme diese Installationsroutinen, egal ob Medion oder irgendein anderer Hersteller.

    Antwort schreiben
  • mike_kilo 12:31 | 02.11.2010

    wird erst nach der Erstinbetriebnahme durch den User installiert
    wer oder was zwingt einen dann dazu?

    Antwort schreiben
  • Hnas2 11:42 | 02.11.2010

    Bullguard bietet seit mehr als einem Jahr, wie viele andere Anbieter von Antivirensoftware und InternetSecuritySuiten, ein spezielles Bereinigungsprogramm an. Ist mit Google leicht zu finden.

    Zitat: mike_kilo

    wieso sollte dann ausgerechnet die Crapware "Bullgard" fehlen?

    Dieses Bullguard wird erst nach der Erstinbetriebnahme durch den User installiert, wie viele dieser Zusatzprogramme auch.

    Antwort schreiben
231257