Das neue Aldi-Notebook

Medion Akoya P6622 (MD98250) im Test

Dienstag, 23.03.2010 | 10:00 von Thomas Rau
Das Medion-Notebook mit 15,6-Zoll-Display birgt einige technische Neuigkeiten. Aldi verkauft das Medion Akoya P6622 für 599 Euro. Die PC-WELT hatte es im Test.
Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P6622 für 599
Euro
Vergrößern Aldi-Notebook im Test: Medion Akoya P6622 für 599 Euro
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Die Medion-Notebooks von Aldi sind immer für Überraschungen gut: Zum Beispiel waren die Medion-Notebooks beim Discounter die ersten Modelle für Privatanwender, in denen sich ein Fingerabdruckleser fand. Als einer der ersten Hersteller integrierte man einen Displayport in Medion-Notebooks - im Akoya P7612 vom September 2009 .

Der Aufkleber zeigt, was im Medion Akoya P6622 steckt:
unter anderem die Optimus-Technik von Nvidia
Vergrößern Der Aufkleber zeigt, was im Medion Akoya P6622 steckt: unter anderem die Optimus-Technik von Nvidia
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Neu: Nvidia Optimus
Im neuen Medion Akoya P6622 wird wieder ein Aldi-Notebook zum Trendsetter. Das Akoya P6622 nutzt als eines der ersten Medion-Notebooks die Optimus-Technik von Nvidia. Das Aldi-Notebook besitzt zwei Grafikkerne: Den leistungsschwachen, aber sparsamen Intel HD Graphics, der im Prozessor sitzt und den rechenstärkeren Geforce 310M von Nvidia, der eine höhere Leistungsaufnahme hat.

Mit Optimus will das Medion Akoya P6622 hohe 3D-Leistung und lange Akkulaufzeit verbinden. Denn bisher galt: Schnelle Notebooks sind nicht sparsam, sparsame Notebooks nicht schnell. Steckte ein starker 3D-Grafikchip im Gerät, fiel die Akkulaufzeit um ein bis zwei Stunden kürzer aus als bei einem ähnlich ausgestatteten Notebook mit Chipsatz-Grafik.

Je nach der 3D-Leistung, die ein Programm benötigt, aktiviert der Grafikkarten-Treiber die Chipsatz- oder die Nvidia-Grafik. Der Wechsel zwischen den Grafikkernen läuft komplett im Hintergrund ab, der Anwender bekommt davon nichts mit: Er muss dafür weder einen Schalter am Medion-Notebook betätigen noch Energieeinstellungen verändern. Der Wechsel geht außerdem ohne flackernden Bildschirm oder Wartezeiten vor sich.

Neu: Der Prozessor Core i3
Nicht ganz so neu wie Optimus, aber trotzdem aktuell ist der Prozessor im Akoya P6622: Fürs neue Medion-Notebook nutzt man den Intel Core i3-350M, ein Modell aus der Prozessorfamilie, die Intel im Januar vorstellte. Der Core i3-350M besitzt zwei Kerne und unterstützt die Hyper-Threading-Technik: Das Betriebssystem kann also die Rechenaufgaben auf vier logische Kerne verteilen.
Turbo Boost unterstützt der Prozessor im Medion Akoya P6622 aber nicht: Die Core-Prozessoren der 500er- und 600er-Reihe können sich mit dieser Technik dynamisch übertakten, zum Beispiel wenn nicht alle Kerne vollständig ausgelastet sind.

Die glänzende Handablage des Medion Akoya P6622 ist
fleckenanfällig
Vergrößern Die glänzende Handablage des Medion Akoya P6622 ist fleckenanfällig
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Design
Im Vergleich zu den letzten Medion-Notebooks von Aldi das Design beim Akoya P6622 etwas verändert. Das Touchpad-Feld nimmt das Oberflächen-Design der Handablage auf und ist nur durch einen dünnen Rand vom Gehäuse abgesetzt. Die Wipptaste des Touchpads besitzt einen Zacken und lehnt sich damit an die gezackte Linie auf dem Notebook-Deckel an, die unterhalb des stilisierten "Akoya"-Schriftzugs verläuft.

Den grauen Deckel, den schwarzen Rahmen um den Notebook-Bildschirm und die schwarze Handablage hat Medion mit Glanzlack versehen. Besonders auf dem Display-Rahmen und der Handablage sammeln sich schnell sichtbare Fingerabdrücke: Medion legt ein Microfasertuch bei, mit dem man die Flecken schnell entfernen kann.

Medion Akoya P6622
Medion Akoya P6622
Dienstag, 23.03.2010 | 10:00 von Thomas Rau
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