Das neue Aldi-Notebook
Medion Akoya P6622 (MD98250) im Test
Das Medion-Notebook mit 15,6-Zoll-Display birgt einige technische Neuigkeiten. Aldi verkauft das Medion Akoya P6622 für 599 Euro. Die PC-WELT hatte es im Test.
Die Medion-Notebooks von Aldi sind immer für Überraschungen gut: Zum Beispiel waren die Medion-Notebooks beim Discounter die ersten Modelle für Privatanwender, in denen sich ein Fingerabdruckleser fand. Als einer der ersten Hersteller integrierte man einen Displayport in Medion-Notebooks - im Akoya P7612 vom September 2009.
Neu: Nvidia Optimus
Im neuen Medion Akoya P6622 wird wieder ein Aldi-Notebook zum Trendsetter. Das Akoya P6622 nutzt als eines der ersten Medion-Notebooks die Optimus-Technik von Nvidia. Das Aldi-Notebook besitzt zwei Grafikkerne: Den leistungsschwachen, aber sparsamen Intel HD Graphics, der im Prozessor sitzt und den rechenstärkeren Geforce 310M von Nvidia, der eine höhere Leistungsaufnahme hat.
Mit Optimus will das Medion Akoya P6622 hohe 3D-Leistung und lange Akkulaufzeit verbinden. Denn bisher galt: Schnelle Notebooks sind nicht sparsam, sparsame Notebooks nicht schnell. Steckte ein starker 3D-Grafikchip im Gerät, fiel die Akkulaufzeit um ein bis zwei Stunden kürzer aus als bei einem ähnlich ausgestatteten Notebook mit Chipsatz-Grafik.
Je nach der 3D-Leistung, die ein Programm benötigt, aktiviert der Grafikkarten-Treiber die Chipsatz- oder die Nvidia-Grafik. Der Wechsel zwischen den Grafikkernen läuft komplett im Hintergrund ab, der Anwender bekommt davon nichts mit: Er muss dafür weder einen Schalter am Medion-Notebook betätigen noch Energieeinstellungen verändern. Der Wechsel geht außerdem ohne flackernden Bildschirm oder Wartezeiten vor sich.
Im neuen Medion Akoya P6622 wird wieder ein Aldi-Notebook zum Trendsetter. Das Akoya P6622 nutzt als eines der ersten Medion-Notebooks die Optimus-Technik von Nvidia. Das Aldi-Notebook besitzt zwei Grafikkerne: Den leistungsschwachen, aber sparsamen Intel HD Graphics, der im Prozessor sitzt und den rechenstärkeren Geforce 310M von Nvidia, der eine höhere Leistungsaufnahme hat.
Mit Optimus will das Medion Akoya P6622 hohe 3D-Leistung und lange Akkulaufzeit verbinden. Denn bisher galt: Schnelle Notebooks sind nicht sparsam, sparsame Notebooks nicht schnell. Steckte ein starker 3D-Grafikchip im Gerät, fiel die Akkulaufzeit um ein bis zwei Stunden kürzer aus als bei einem ähnlich ausgestatteten Notebook mit Chipsatz-Grafik.
Je nach der 3D-Leistung, die ein Programm benötigt, aktiviert der Grafikkarten-Treiber die Chipsatz- oder die Nvidia-Grafik. Der Wechsel zwischen den Grafikkernen läuft komplett im Hintergrund ab, der Anwender bekommt davon nichts mit: Er muss dafür weder einen Schalter am Medion-Notebook betätigen noch Energieeinstellungen verändern. Der Wechsel geht außerdem ohne flackernden Bildschirm oder Wartezeiten vor sich.
Neu: Der Prozessor Core i3
Nicht ganz so neu wie Optimus, aber trotzdem aktuell ist der Prozessor im Akoya P6622: Fürs neue Medion-Notebook nutzt man den Intel Core i3-350M, ein Modell aus der Prozessorfamilie, die Intel im Januar vorstellte. Der Core i3-350M besitzt zwei Kerne und unterstützt die Hyper-Threading-Technik: Das Betriebssystem kann also die Rechenaufgaben auf vier logische Kerne verteilen.
Turbo Boost unterstützt der Prozessor im Medion Akoya P6622 aber nicht: Die Core-Prozessoren der 500er- und 600er-Reihe können sich mit dieser Technik dynamisch übertakten, zum Beispiel wenn nicht alle Kerne vollständig ausgelastet sind.
Nicht ganz so neu wie Optimus, aber trotzdem aktuell ist der Prozessor im Akoya P6622: Fürs neue Medion-Notebook nutzt man den Intel Core i3-350M, ein Modell aus der Prozessorfamilie, die Intel im Januar vorstellte. Der Core i3-350M besitzt zwei Kerne und unterstützt die Hyper-Threading-Technik: Das Betriebssystem kann also die Rechenaufgaben auf vier logische Kerne verteilen.
Turbo Boost unterstützt der Prozessor im Medion Akoya P6622 aber nicht: Die Core-Prozessoren der 500er- und 600er-Reihe können sich mit dieser Technik dynamisch übertakten, zum Beispiel wenn nicht alle Kerne vollständig ausgelastet sind.
Design
Im Vergleich zu den letzten Medion-Notebooks von Aldi das Design beim Akoya P6622 etwas verändert. Das Touchpad-Feld nimmt das Oberflächen-Design der Handablage auf und ist nur durch einen dünnen Rand vom Gehäuse abgesetzt. Die Wipptaste des Touchpads besitzt einen Zacken und lehnt sich damit an die gezackte Linie auf dem Notebook-Deckel an, die unterhalb des stilisierten "Akoya"-Schriftzugs verläuft.
Den grauen Deckel, den schwarzen Rahmen um den Notebook-Bildschirm und die schwarze Handablage hat Medion mit Glanzlack versehen. Besonders auf dem Display-Rahmen und der Handablage sammeln sich schnell sichtbare Fingerabdrücke: Medion legt ein Microfasertuch bei, mit dem man die Flecken schnell entfernen kann.
Im Vergleich zu den letzten Medion-Notebooks von Aldi das Design beim Akoya P6622 etwas verändert. Das Touchpad-Feld nimmt das Oberflächen-Design der Handablage auf und ist nur durch einen dünnen Rand vom Gehäuse abgesetzt. Die Wipptaste des Touchpads besitzt einen Zacken und lehnt sich damit an die gezackte Linie auf dem Notebook-Deckel an, die unterhalb des stilisierten "Akoya"-Schriftzugs verläuft.
Den grauen Deckel, den schwarzen Rahmen um den Notebook-Bildschirm und die schwarze Handablage hat Medion mit Glanzlack versehen. Besonders auf dem Display-Rahmen und der Handablage sammeln sich schnell sichtbare Fingerabdrücke: Medion legt ein Microfasertuch bei, mit dem man die Flecken schnell entfernen kann.
Medion Akoya P6622
Medion Akoya P6622
Medion Akoya P6622 Ansicht vorn geoeffnet Windows aktiv
Medion Akoya P6622 Ansicht vorn geoeffnet Windows aktiv
Medion Akoya P6622 Tastatur
Medion Akoya P6622 Ansicht links Schnittstellen
Medion Akoya P6622 Ansicht rechts Schnittstellen
Medion Akoya P6622 Ansicht links Schnittstellen Cover geschlossen
Medion Akoya P6622 Front geschlossen
Medion Akoya P6622 Nvidia Optimus
Medion Akoya P6622 Unterseite Akku entnommen
Medion Akoya P6622 Software Zubehoer Windows 7 Home Premium 32 und 64 Bit
Medion Akoya P6622 Netzteil Schalter
Medion Akoya P6622 Hardware Zubehoer
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 1 von 7
Nächste Seite









02.11.10
Eine wichtige Warnung bei MEDION-PCs und Laptops fehlt: die "korrekte" [SIZE="3"][COLOR="Red"]Deinstallation der vorinstallierten Bullguard-Software funktioniert nur mit Hilfe der Hotline im "abgesicherten Modus" mit "Wiederherstellen des Auslieferungszustandes[/COLOR][/SIZE]". Die "normale Softwareseinstallation" in Systemsteuerung-Programme beseitigt zwar optisch Bullguard, aber es ist weiterhin aktiv! - Die superüble Folge: man kann Monate arbeiten (Programme installieren, einstellen etc.) und wenn dann eine Systemwiederherstellung NOTWENDIG wird, funkrioniert diese nicht, egal, welchen Zeitpunkt man eingibt - es erscheint als Begründung: es ist eine Antivirensoftware nicht deaktiviert...nicht etwa die EIGENE, selbstgewählte, sondern die vermeintlich deinstallierte von Bullguard!!! -
Problem nur durch Wiederherstellung des Auslieferungszustandes zu beheben, laut MEDION-Hotline. Gibt man Bullguard in die Suchleiste ein, stellt man fest, dass tatsächlich noch etwas da ist, trotz Deinstallation vor MONATEN. - Das ist eine Katastrophe!!! - [SIZE="5"][COLOR="Red"]Vielen Dank auch, MEDION, da ist der "preisgünstige Rechner" verdammt teuer bezahlt![/COLOR][/SIZE]:(:(:(
Antwort schreiben
02.11.10
ausgeliefert wird solch ein Rechner doch im "Auslieferungszustand", mit Crapware.
Wenn jetzt das Recovery des herstellerseitig gespeicherten (Auslieferungszustand-)Images zurückgespielt wird, wieso sollte dann ausgerechnet die Crapware "Bullgard" fehlen? Komische Logik.
Antwort schreiben
02.11.10
Zitat: mike_kilo
Dieses Bullguard wird erst nach der Erstinbetriebnahme durch den User installiert, wie viele dieser Zusatzprogramme auch.
Antwort schreiben
02.11.10
Antwort schreiben
02.11.10
Ich deinstalliere bei diesen Komplett-PCs oder Notebooks sofort nach der Inbetriebnahme diese Installationsroutinen, egal ob Medion oder irgendein anderer Hersteller.
Antwort schreiben
05.11.10
Habe BULLGUARD kontaktiert, Problem geschildert, habe Uninstall-Programm von ihnen zugeschickt bekommen. Hat funktioniert!
Folgender Link: http://www.bullguard.com/media/278521/bg_uninstaller.zip , falls noch jemand dieses Problem hat und von MEDION-Hotline keine wirkliche Hilfe bekommt (Herbeiführung des Auslieferungszustandes ist wohl größter Quatsch...)
Antwort schreiben
05.11.10
Führt google in wenigen Sekunden hin..... aber danke, dass du den Link postest, falls jemand das gleiche Problem hat
Antwort schreiben