Das leichtestes Notebook der Welt
Toshiba Portégé R500
Ausstattung: Die kleine Festplatte wirft das Portégé R500 in dieser Kategorie ebenso zurück wie das fehlende optische Laufwerk – hier muss man für das geringe Gewicht deutliche Kompromisse eingehen. Viel wichtiger für ein Subnotebook ist aber ein umfassendes Netzwerk-Equipment – hier gibt sich das Portégé R500 keine Blöße: Zwar fehlt ihm ein Modem, aber dafür bietet es Gigabit-LAN, 11n-WLAN, Bluetooth und ein UMTS/HSDPA-Modem. Trotz seiner kleinen Maße besitzt es drei USB-Ports – an einem davon lässt sich ein USB-Gerät auch bei ausgeschaltetem Notebook aufladen. Außerdem finden sich ein Firewire-Port, ein PC-Card-Steckplatz, ein Fingerprint-Scanner und der Anschluss für eine optionale Docking-Station (rund 250 Euro), die unter anderem vier USB-Ports sowie einen DVI-Ausgang bietet.
Ergonomie: Ein weiteres technisches Highlight des Portégé R500 ist sein transflektives Display – diese Technik kommt normalerweise bei kleinen Mobilgeräten wie PDAs zum Einsatz. Steht genügend Umgebungslicht zur Verfügung – sei es im gut beleuchteten Konferenzraum oder draußen im Sonnenlicht – kann man beim Portégé R500 die Hintergrundbeleuchtung des Display abschalten: Das Display nutzt das Umgebungslicht als Lichtquelle für die Bildschirmanzeige. So lässt sich theoretisch unter allen Lichtbedingungen mit dem Portégé R500 arbeiten – und auch noch Strom sparen. In der Praxis bedarf es aber eines wolkenlosen Himmels beziehungsweise einer starken Lampe, wenn man ohne Hintergrundbeleuchtung ergonomisch arbeiten will. In den meisten Fällen muss man das Backlight doch einschalten: Dann zeigte das Portégé R500 eine mittelmäßige Leuchtdichte, die aber angenehm gleichmäßig verteilt war. Der extrem geringe Blickwinkel des kleinen Toshiba-Laptops kann vorteilhaft sein, denn dadurch bleibt beispielsweise dem neugierigen Sitznachbar im Flieger ein Blick auf die Geschäftsgeheimnisse verwehrt. Allerdings findet auch der Anwender selbst keine ideale Arbeitsposition – in vertikaler Richtung zeigte das Display in jeder Position Abschattungen am unteren oder oberen Rand. Der Lüfter bläst häufig, ist aber nur in ruhiger Umgebung hörbar.
Handhabung: Für die Tastatur nutzt Toshiba die gesamte Gehäusebreite des Portégé R500. Fast alle Tasten besitzen daher Standardgröße, nur wenige sind mit 16 Millimeter etwas schmaler. Beim Tippen gibt die Tastatur leicht nach, der Tastenanschlag ist jedoch angenehm fest. Das Touchpad-Feld liegt nicht zentral vor der Leertaste: Zehn-Finger-Schreiber können daher versehentlich mit der rechten Hand den Cursor verschieben.
Verarbeitung: Aufgrund des dünnen Displaydeckels wirkt das Portégé R500 sehr filigran. Durch die hochwertigen Gehäusematerialien ist es aber ausreichend robust für den alltäglichen Einsatz. Nur kleinere Unregelmäßigkeiten fallen auf: Zum Beispiel sitzt der Displayrahmen nicht überall passgenau – im unteren Bereich gibt es eine kleine Lücke zwischen Rahmen und Panel.
Nur 820 Gramm bringt das R500 auf die Waage - Weltrekord!
Die Tastatur besitzt fast Standard-Größe - Toshiba nutzt dafür die ganze Gehäusebreite.
Zwischen den Touchpad-Tasten hat Toshiba den Fingerprint-Leser integriert.
Im R500 steckt mit dem U7700 Intels derzeit schnellster Stromspar-Prozessor.
Mit dem Knopf rechts lässt sich die Hintergrundbeleuchtung abschalten - das Display nutzt dann transflektiv das Umgebungslicht als Lichtquelle für die Anzeige.
Die LED-Hintergrundbeleuchtung ermöglicht den flachen Deckel des R500.




