Das leichteste Handy
Vodafone adaptiert das Sony Ericsson W705 und veröffentlicht das W715. Beide sind fast baugleich. Fast. Denn das W715 besitzt zusätzlich GPS und den Vodafone Navigator. Und der ist wirklich praktisch.
Das Sony Ericsson U5i Vivaz ist klein, leicht und liegt prima in der Hand. Top-Ergebnisse erzielt es beim Fotografieren und Aufnehmen von Videos 720p in HD-Qualität. Es verfügt über alle aktuellen Techniken wie HSPA, WLAN und GPS. Bei der Software geizt Sony Ericsson allerdings mit Vollversionen und bietet stattdessen nur Testvarianten an. Die Bedienung des Sony Ericsson U5i Vivaz ist nicht immer intuitiv, vor allem der Doppelklick, der eine Anwendung öffnet, nervt. Mails tippen oder im Web surfen gelingt auf anderen Mobiltelefonen ebenfalls besser. Insofern ist das Handy eine Empfehlung für Video-Freaks. Und nur für diese.
Insgesamt bleibt die Ausstattung des C5212 weit hinter dem zurück, was ein Handy-Nutzer als Mindestausstattung erwarten darf. Dennoch ist das Handy ideal für alle, die ihr Mobiltelefon vor allem zum Telefonieren nutzen wollen und dabei häufig die SIM-Karte wechseln. Die Sprachqualität ist gut, zudem ist kein Rauschen in der Leitung zu hören. Der Zugriff auf das Telefonbuch ist für beide SIM-Karten gut gelöst, einzig der Wechsel von Karte 1 zu Karte 2 erfordert eine Minute Geduld.
Der jugendliche Charme des W395 wird sicher viele Käufer ansprechen, die ihr Handy auch intensiv als MP3-Player nutzen. Zwar fehlen der Walkman-Software ein paar Funktionen, doch immerhin sind die wichtigsten Sortierkriterien wie Genre, Titel oder Interpret sowie Zufallsauswahl gegeben. Die Kamera liefert zwar keine Aufnahmen nach Fotografen-Standard, aber als Party-Erinnerung leistet sie gute Dienste.
Für unter 200 Euro hat das C510 eine Menge zu bieten. Die Ausstattung der Kamera reicht an die der teuren Cyber-shotHandys heran. Einzig bei der Auflösung muss sich der Nutzer mit 3,2 Megapixel begnügen. Beim Musik-Player bekommt er ein gutes Rund-um-Sorglos-Paket. Für die Datenübertragung steht HSDPA zur Verfügung, damit kommt der Nutzer schnell ins Internet. Da schmerzt es kaum, dass WLAN fehlt Da tut es schon mehr weh, dass kein GPS an Bord ist. Doch bislang ist die Satellitenordnung den teureren Geräten vorbehalten.
So klein und handlich ist derzeit kein anderes Android-Handy. Wer kein großes Display braucht, weil er nur telefoniert oder Nachrichten per SMS, E-Mail oder Facebook verschickt, ist mit dem Sony Ericsson Xperia X10 mini gut beraten. Zum Surfen ist das Handy aufgrund des kleinen Bildschirms und der fehlenden Multitouch-Bedienung nicht besonders geeignet. An den Akku darf man keine allzu großen Ansprüche stellen: Die Laufzeit hinkt der Konkurrenz hinterher, zudem ist er fest ins Gehäuse integriert und nicht austauschbar. Der Touchscreen reagiert gut, die Reaktionsgeschwindigkeit geht in Ordnung. Die Kamera schießt schnelle Fotos in annehmbarer Qualität. Und wer Wert auf gutes Aussehen legt, kann sein Handy jeden Tag neu stylen: Die rückwärtige Abdeckung lässt sich einfach auswechseln.
Nur wenige Mobiltelefone sind so hochspezialisiert wie das Nokia 5130 Xpress Music: Die Musikfunktionen sind ausgereift. Bei Kamera, E-Mail und Web-Zugang bekommt man dagegen nur durchschnittlichen Komfort. Die lahme Datenübertragungsrate erfordert Geduld.
Mit seinen Sicherheitsfunktionen ist das S3030 Tobi von Samsung ein guter Handy-Einstieg für Grundschüler. Zudem bietet das Mobiltelefon mit seiner Multimedia-Ausstattung alle modernen Unterhaltungselemente, die für Kinder heute wichtig sind. Schade, dass das mitgelieferte Headset nicht an die Zielgruppe Kind angepasst ist.
Wer kein GPS im Handy braucht und sich mit einem kleinen Display zufrieden gibt, bekommt mit dem Nokia 5630 Xpress Music ein Musik-Handy mit Allround-Talent, das nur bei der Kamera schwächelt. Die Stärke des 5630 Xpress Music liegt in den Musikfunktionen. Der einfach bedienbare MP3-Player, die Musik-Flatrate und ein Radio sorgen für gute Laune. Die Musik lässt sich direkt über die Musiktasten starten, der microSD-Karten-Steckplatz ist gut zugänglich. Der Nutzer bekommt zudem ein kraftvolles, bestens ausgestattetes Handy: HSDPA und WLAN fehlen nicht, ferner bringt das Handy viele nützliche Funktionen wie E-Mail, Organzier und Quickoffice zum Lesen von E-Mail-Anhängen mit.
Das Handy sieht auf den ersten Blick so vielversprechend aus, bietet am Ende jedoch Enttäuschung auf breiter Front. Die Verarbeitung ist mittelmäßig, der Touchscreen reagiert nicht zufriedenstellend und die Ausstattung ist sehr mager. Größtes Manko hier: kein UMTS und nur eine 1,3-Megapixel-Kamera. Angesichts der Ausstattung sind 100 Euro ohne Vertrag zu viel Geld.
Ein Handy per Solarenergie aufzuladen, ist an sich eine vernünftige Idee. Doch am Samsung E1107 sieht man, dass die Technik nicht so weit ist, dass sie die Steckdose ersetzen könnte. Immerhin: Wer viel Outdoor-Sport betreibt, findet das Handy ganz nützlich. Für eine Wüstentour ist das Samsung E1107 dennoch nicht geeignet, da der Ladekontakt nicht verschlossen ist und einrieselnder Sand somit Schaden anrichten würde. Die Ausstattung des Samsung E1107 ist spartanisch: Außer SMS, Telefonieren und ein bisschen Spielen gibt das Samsung E1107 nicht viel her. Immerhin liegt es dabei angenehm in der Hand.
Wer nicht viel Geld für ein Mobiltelefon ausgeben will und keine hohen Ansprüche stellt, ist mit dem J132 gut bedient. Großes Plus: das Radio und ein 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Auf so praktische Funktionen wie Datenabgleich mit dem PC oder Datentausch per Bluetooth muss der Nutzer jedoch verzichten.


