Mit zwei Kernen, besserer Multimedia-Leistung und einer verfeinerten Stromspartechnik ist der Core Duo technisch ein großer Schritt nach vorne gegenüber dem Pentium M. Allerdings fehlen Yonah auch einige Merkmale, die seine Desktop-Brüder oder die Mobil-Konkurrenz von AMD bereits mitbringen.
Die Pentium Extreme Edition besitzt zum Beispiel neben zwei Kernen auch noch die Hyper-Threading-Technik – haben Sie diese CPU im PC sieht das Betriebssystem insgesamt vier Prozessoren. Die Virtualisierungstechnik Vanderpool (VT) findet sich zum Beispiel in der Pentium-D-900-Familie sowie beim Pentium 4 672 und 662 – nicht bei Yonah. Schließlich geht dem Yonah auch die 64-Bit-Fähigkeit ab, die der zweikernige Desktop-Prozessor Pentium D und auch die Notebook-CPU Turion 64 von AMD besitzen.
All diese Funktionen hebt sich Intel wahrscheinlich für den Yonah-Nachfolger Merom auf: Er wird im Herbst 2006 auf den Markt kommen und mit einer völlig neuen Prozessor-Architektur aufwarten, die Intel (noch) „Next Generation Power-Optimized Architecture“ nennt. Dieses Verfahren soll die besten Eigenschaften von Pentium 4 und Pentium M in einer leistungsfähigen, aber gleichzeitig sehr stromsparenden Technik verbinden.
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