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Equinux Tubestick im Test

23.08.2007 | 11:00 Uhr |

Der DVB-T-Empfänger Tubestick von Equinux zeigte in unserem Test eine überzeugende Empfangsqualität auch unter schwierigen Bedingungen. Dank BDA-Treiber können Sie den Stick mit Ihrer bevorzugten TV-Software nutzen.

Equinux, Anbieter des Tubestick, kommt eigentlich aus der Apple-Welt. Nun bietet das Unternehmen für ihr DVB-T-Modell auch einen Windows-Treiber an, der von der Website heruntergeladen werden muss. Eine eigene TV-Software für Windows ist nicht im Lieferumfang. Der Stick läuft dank BDA-Treiber aber mit externer Software, wie etwa unserem Testprogramm DVB Viewer Pro. Im Paket dabei sind aber die Mac-kompatiblen Programme The Tube (eine reine TV-Anwendung) und Media Central (komplette Media-Center-Software).

Der Tubestick fand in der Kernzone alle 22 Sender mit guter bis sehr guter Qualität. Die Signalstärke lag zwischen 80 und 100 Prozent. Am schwierigen Empfangsstandort im Randbereich der Kernzone empfing der kleine Tubestick ebenfalls alle Sender. Die Empfangsleistung betrug meist zwischen 50 und 60 Prozent, die Programme wurden einwandfrei angezeigt. Lediglich das Paket der ARD (in München mit der schwächsten Sendeleistung) kam mit Aussetzern und Hängern auf den Bildschirm – bei einer Empfangsleistung von nur 10 Prozent. Die Installation des Tubestick dauerte lediglich rund eine Minute, der erste Suchlauf etwa fünf Minuten. Im Lieferumfang sind neben der Mac-OS-Software eine kleine Stummelantenne, ein Antennenadapter und ein USB-Verlängerungskabel.

Der Stick landet in unsere Rangliste auf Platz fünf.

Fazit: Fazit: Equinux präsentiert mit dem Tubestick einen preiswerten DVB-T-Empfänger mit guter bis sehr guter Empfangsleistung. Wer mit dem Kauf eines Apple Mac liebäugelt - im Tubestick-Paket wird Apple-kompatible TV-Software mitgeliefert.

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