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Die besten Spiegelreflexkameras

27.07.2009 | 15:30 Uhr |

Eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) ist der Traum vieler Fotografen. Wir haben aktuelle DSLRs untersucht und präsentieren Ihnen die zehn besten Modelle sowie Tipps zum Kauf.

Vor ein paar Jahren war eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) für Hobby-Fotografen noch unerschwinglich. Dann kam Canon im Herbst 2003 mit der EOS 300D auf den Markt: Sie DSLR kostete nur rund 1000 Euro und löste einen enormen Preissturz aus. Alle großen DSLR-Hersteller folgten Canons Beispiel und brachten günstige Spiegelreflexkameras für Einsteiger auf den Markt.

Dieser Trend hat dazu geführt, dass sich bei digitalen DSLRs inzwischen drei Preisklassen etabliert haben. Eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera kostet mit Objektiv bis 700 Euro. Sie ist sehr kompakt und lässt sich einfach bedienen. Beispielsweise hat eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera diverse Motivprogramme, Automatiken und andere Hilfsmittel wie Live View, die dem Anwender optimale Bilder bescheren, ohne dass er zuvor an seiner Spiegelreflexkamera langwierige Einstellungen vornehmen muss. Andererseits sind Gehäuse und Verschluss einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera oft aus Kunststoff gefertigt - was nicht jedermanns Geschmack ist und oft billig wirkt.

Eine Spiegelreflexkamera der mittleren Leistungsklasse befindet sich im Preissegment zwischen 800 und 2000 Euro. Bei dieser Spiegelreflexkamera stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funktionen zur Verfügung, und das Gehäuse ist hochwertiger verarbeitet. Auf der Gehäuserückseite finden sich mehr Knöpfe, die Ihnen direkten Einfluss auf die Belichtung geben. Bei einer Mittelklasse-Spiegelreflexkamera stehen also weniger die einfache Bedienung und das kompakte Gehäuse, sondern vielmehr die Bildqualität und die Flexibilität im Vordergrund.

Ab 2500 Euro müssen Sie für eine Profi-Spiegelreflexkamera ausgeben. DSLR-Modelle in dieser Klasse bieten noch mehr Funktionen und stellen selbst anspruchsvollste Fotografen zufrieden. Hier liegt der Fokus auf der besten Bildqualität. Eine Spiegelreflexkamera dieser Klasse ist allerdings meist sehr groß und schwer, da sie auch mit größeren Objektiven umgehen muss.
Eine Nischengruppe unter den digitalen Spiegelreflexkameras bilden die spiegellosen Wechselobjektiv-Digitalkameras , die Olympus unter den Namen "Pen", Panasonic unter der Bezeichnung "G Micro System" und Samsung als "NX" führt. Um die Objektive und - vor allem bei Olympus - auch das Gehäuse dieser Modelle möglichst kompakt zu halten, besitzen diese Digitalkameras keinen Spiegelkasten mehr.

Wir hatten aktuelle Spiegelreflexkameras im Test und listen Ihnen die zehn besten Modelle auf den nächsten Seiten auf. Für einen schnellen Überblick mit aktuellen Preisen werfen Sie einen Blick auf unsere Top 10 der digitalen Spiegelreflexkameras. Suchen Sie Kauftipps zu DSLRs, finden Sie nützliche Infos in unserer Kaufberatung . Und eine Beschreibung unseres Testverfahrens haben wir für Sie in unserem "Wie wir testen: Digitalkameras" zusammengestellt.

Die Top 10 Spiegelreflexkamera

Rang

Produktname Spiegelreflexkamera

Wertung (max. 100 Punkte)

Bildqualität (max. 100 Punkte)

Handhabung (max. 100 Punkte)

Ausstattung (max. 100 Punkte)

1

Canon EOS 400D

78

100

92

37

2

Canon EOS 450D

77

89

73

70

3

Nikon D300

68

78

73

57

4

Nikon D60

67

83

88

33

5

Canon EOS 50D

67

72

42

90

6

Panasonic DMC-G1

66

50

100

67

7

Canon EOS 500D

62

44

73

100

8

Olympus E-620

56

44

73

57

9

Nikon D5000

53

50

65

60

10

Olympus E-3

49

17

73

83

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