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Sony Ericsson C510

29.04.2009 | 09:15 Uhr |

Objektivschutz wegschieben und auslösen. So einfach soll das Knipsen mit dem C510 sein. Wie gut sich das Handy mit 3,2 Megapixel-Cam schlägt, erfahren Sie im Test.

Das C510 gehört zur Familie der Cyber-shot-Handys. Es ist eine große Familie, die verschiedenen Modelle bieten zwischen drei und acht Megapixel Auflösung. Das C510 ist somit eher im unteren Bereich angesiedelt und bereits für unter 200 Euro zu haben.

Zu den Annehmlichkeiten des C510 zählt, dass sich die Kamera öffnet, sobald der die Schutzlinse vor dem Objektiv beiseite geschoben wird. Doch ein wenig Kraft muss der Hobbyfotograf hier schon aufwenden, denn die Abdeckung leistet Widerstand. Bis die Kamera hochgefahren ist, braucht es auch seine Zeit: Es dauert fast fünf Sekunden, bis der Nutzer fotografieren kann. Ebenfalls Geduld muss der Nutzer beim Auslösen und beim Abspeichern mitbringen. Schnappschüsse sind also kaum drin und so manches Lächeln ist bereits wieder verschwunden, wenn die Kamera startklar ist.

Um dieses Problem elegant zu umschiffen, hat Sony Ericsson für die Kamera einen Lächelmodus entwickelt. Hängen die Mundwinkel nach unten, löst die Kamera nicht aus. Blockiert wird so lange, bis sich ein Lächeln auf das Gesicht des Fotografierten zaubert. Das kann bei Gruppenaufnahmen anstrengend werden. Bevor nun überhaupt kein Foto zustande kommt, kann der Fotograf jedoch den Auslöser kurz loslassen. Damit wird die Lächel-Blockade ausgeschaltet und das Bild schließlich doch noch aufgenommen.

Dem Lächelmodus steht eine weitere praktische Funktion zur Seite: die Gesichtserkennung. Dabei stellt der Autofokus auf alle Köpfe im Bild scharf. Wer übrigens in den Motivprogrammen die Voreinstellung "Portrait" wählt, muss die Gesichterkennung nicht eigens aktiveren. Das Motivprogramm sorgt dafür, dass die Gesichtserkennung automatisch aktiviert wird.

Neben dem Portrait-Programm hat das C510 wie alle Cyber-shot-Handys noch weitere Motivprogramme zu bieten, darunter Nachtszene, Schnee oder Dokumente. Diese Voreinstellungen sorgen dafür, dass Fotos noch einen Tick besser gelingen. Zudem kann der Nutzer auch auf Panorama stellen oder den Makromodus aktiveren. Bilder vom C510 liefern zarte, natürliche Farben. Die Schärfe der Fotos kommt locker über Schnappschuss-Niveau hinaus.

Wer mit dem Ergebnis seiner Schnappschüsse nicht zufrieden ist, kann seine Bilder oder Filmchen mit dem PhotoDJ bzw. dem VideoDJ zusätzlich nachbearbeiten. Die Software ist einfach zu bedienen und ermöglicht kreative Effekte. Gespeichert werden die Daten auf dem sony-eigenen Speicherformat Memory Stick Micro. Die Speicherkarten sind ein wenig teurer als microSD-Karten, immerhin liegt dem Paket ein 1GB-Memorystick bei.

Direkt vom Handy aus lassen sich die Werke auf Webseiten wie Picasa, My Space oder Blogger.com direkt online stellen. Und das ohne ewiges Warten. Denn dank HSPA steht ein schneller Datenstream zur Verfügung, jedenfalls solange die Netze der Netzbetreiber mitmachen.

Wie gut sich das C510 mit Geotagging und dem Internet verträgt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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