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Creative Sound Blaster Roar Pro im Praxis-Test

02.08.2016 | 14:43 Uhr |

Creatives leistungsstarker Nachfolger des Sound Blaster Roar 2 ist der Sound Blaster Roar Pro. Ob der Speaker neben einem veränderten Design noch weitere Neuerungen zu bieten hat, lesen Sie bei uns im Praxis-Test.

Wie auch der Vorgänger besteht der Sound Blaster Roar Pro aus einem eleganten und hochwertigen Metall-Gehäuse. In Sachen Design hat sich hier nicht viel geändert – dafür aber im Inneren! Laut Creative kommen beim inneren Aufbau weniger Einzelteile zum Einsatz, um weniger Vibrationen zu verursachen. Darin liegt unter anderem auch der Grund für die noch klarere Soundqualität im Vergleich zum Vorgänger.

TEST-FAZIT: Creative Sound Blaster Roar Pro

In Sachen Bedienbarkeit und Anschlussvielfalt hat sich der Creative Sound Blaster Roar Pro so gut wie nicht verändert. Das ist aber kein Negativ-Punkt, denn hier mangelt es Ihnen an kaum einer Anschlussart. Auch die längere Akkulaufzeit und der hellere sowie klarere Klang haben uns überzeugt. Bei der Verarbeitung und dem vibrationsarmen Innenleben hat Creative ganze Arbeit geleistet. Auch die unterschiedlichen Klang-Modi sind ein nettes Feature, um die Soundqualität an Ihr favorisiertes Musik-Genre anzupassen.

Für einen mobilen Speaker ist der Roar Pro jedoch ein wenig groß und schwer geraten, was uns dazu bringt, die Mobilität ein wenig in Frage zu stellen. Denn nicht bei jeder Aktivität bietet es sich an, rund 1,10 Kilo in der Tasche mit sich zu tragen. Aufgrund der Leistung und des einwandfreien Klangs können wir von diesem Minuspunkt absehen und finden die unverbindlichen Preisempfehlung von rund 180 Euro vertretbar.

+ viele Anschlüsse und Schnittstellen

+ klarer und kräftiger Klang

+ hochwertige Verarbeitung

+ verschiedene Klang-Modi

- hohes Gewicht

Zum Test des Creative Sound Blaster Roar (1. Version)

Das leicht gewachsene Gerät beinhaltet die verbesserten aber dennoch baugleichen fünf Premium-Treiber, die auch im Sound Blaster Roar 2 verbaut sind. Die nun etwas empfindlicheren Treiber bieten jedoch einen lauteren und helleren Klang. Wie versprochen überzeugen satte Klänge und ein druckvoller Bass.

Im Inneren vermeidet Creative viele Einzelteile, um Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren. Die insgesamt fünf Audiotreiber bieten einen kräftigen, klaren Klang.
Vergrößern Im Inneren vermeidet Creative viele Einzelteile, um Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren. Die insgesamt fünf Audiotreiber bieten einen kräftigen, klaren Klang.
© Creative

Audioprofile und verbesserter Akku

Drei voreingestellte Audioprofile versprechen noch mehr Genuss bei der Sound-Wiedergabe. Warm, Neutral oder Energiegeladen – für jedes Genre ein Modus. Der Schalter zum Ändern der Modi befindet sich, wie auch die meisten anderen Anschlüsse und Tasten, auf der Rückseite des Geräts. Damit der Musikgenuss auch unterwegs und fernab vom Stromnetz lange anhält, hat Creative dem Sound Blaster Roar Pro mehr Akkulaufzeit spendiert. Denn statt acht Stunden kann der Bluetooth-Speaker nun zehn Stunden Krach machen. Im Test konnten wir feststellen, dass wir wie auch beim Vorgänger auf nur knapp 10 Stunden kamen. Der stärkere Akku erklärt natürlich neben der angestiegenen Größe auch das höhere Gewicht. Wo der kleinere Vorgänger noch 1 Kilo wog, wiegt der Roar Pro nun 1,10 Kilogramm.

Roar TeraBass für geregelte Tiefen

Eine bereits bekannte Funktion ist Roar TeraBass. Bei eingeschalteter Roar-Funktion erkennt das Gerät den Audiopegel und regelt somit auch den Bass herunter, ohne ihn weiter künstlich zu übersteuern. Wie auch beim Vorgänger bietet sich die Funktion gerade bei Gartenpartys sehr an, wenn die Lautstärke in den späten Stunden etwas niedriger sein muss. So bleibt die Bassqualität trotz des geringen Pegels erhalten, was auch in der Praxis sehr gut klappt.

Zu Lasten des integrierten Akkus des Speakers können Sie auch Ihr mobiles Endgerät aufladen.
Vergrößern Zu Lasten des integrierten Akkus des Speakers können Sie auch Ihr mobiles Endgerät aufladen.
© Creative

Externes Mikro für mehr Gehör

Der Speaker unterstützt Sie nun auch als mobiles Lautsprechersystem für kleinere Ansprachen. Koppeln Sie den Sound Blaster mit dem Creative Iroar Mic, dann haben Sie die Möglichkeit, einfache Präsentationen in einen professionellen Vortrag zu verwandeln. Das Mikrofon hat ebenfalls eine Akkulaufzeit von knapp zehn Stunden und lässt sich dank des geringen Gewichts von nur 30 Gramm problemlos in der Hand halten oder sogar dank eines Clips an der Oberbekleidung befestigen. Das Iroar Mic ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und ist für rund 80 Euro separat erhältlich. Unserer Meinung nach ein teurer Spaß, auch wenn das Mikrofon seinen Job ziemlich gut erledigt.

Das externe Mikrofon schlägt mit 80 Euro zu Buche - ziemlich teuer!
Vergrößern Das externe Mikrofon schlägt mit 80 Euro zu Buche - ziemlich teuer!
© Creative

Anschlussfreudiger Brüllwürfel

In Sachen Schnittstellen hat sich beim Roar Pro wenig geändert und gibt dem Nutzer viele Möglichkeiten an die Hand, den Ton wiederzugeben. Über einen USB-2.0-Anschluss ist es beispielsweise möglich, zu Lasten des integrierten Akkus sein Smartphone oder Tablet zu laden. Zudem verfügt die Box über Bluetooth 3.0, Aux-In und die Möglichkeit, eine Micro-SD-Speicherkarte einzulegen. Auch NFC ist an Bord: Damit lässt sich ihr Smartphone im Handumdrehen koppeln. Dank eines Micro-USB-Anschlusses lässt sich der Sound Blaster Roar Pro auch an den PC anschließen, um beispielsweise Filme darüber wiederzugeben.

Der Creative Sound Blaster Roar Pro gibt sich anschlussfreudig. Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte rechts unten auf "Zum Original-Bild".
Vergrößern Der Creative Sound Blaster Roar Pro gibt sich anschlussfreudig. Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte rechts unten auf "Zum Original-Bild".
© Creative
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