27484

Club 3D 9500GT

07.11.2008 | 14:40 Uhr |

Diese günstige Grafikkarte wird passiv gekühlt. Ob die Leistung im 3D- und HD-Video-Betrieb im Alltag genügt, prüfen wir anhand praxisnaher Benchmark-Routinen.

Viele Schnittstellen: Hier stehen eine VGA-, eine S-Video- und eine DVI-Buchse zur Verfügung
Vergrößern Viele Schnittstellen: Hier stehen eine VGA-, eine S-Video- und eine DVI-Buchse zur Verfügung
© 2014

Diese Grafikkarte aus dem Hause Club 3D besitzt einen Einsteiger-Grafikchip. Der Nvidia Geforce 9500 GT arbeitet mit 550 MHz und besitzt 32 Shader, die ihrerseits mit 1400 MHz angetrieben werden. Der Grafikspeicher läuft bei 800 MHz und ist 512 MB groß.

Kühlung: Hier werkelt kein lautstarker Lüfter. Stattdessen besitzt die Grafikkarte einen riesigen Kühlkörper. Dort befördern zwei Heatpipes Hitze vom Grafikchip an schwarze Metalllamellen. Die Hitze wird von diesen an das Innere des PCs abgegeben. Der Vorteil hierbei ist, dass kein Lüfter für ein erhöhtes Betriebsgeräusch des PCs sorgt. Aber Vorsicht: Ist in Ihrem PC keine konstante Luftumwälzung vorhanden, dann entsteht ein Hitzestau. Während die Grafikkarte auch mit 70 Grad Umgebungstemperatur gut umgehen kann, ist das beispielsweise der Festplatte schon viel zu heiß. Sorgen Sie also für genug Frischluft im PC! Das geht nahezu geräuschlos durch einen flüsterleisen 120-Millimeter-Lüfter, der in die PC-Front eingebaut wird und rund 7 Euro kostet.

Heatpipes leiten bei der Club 3D 9500GT die Hitze vom Grafikchip zu den Kühllamellen
Vergrößern Heatpipes leiten bei der Club 3D 9500GT die Hitze vom Grafikchip zu den Kühllamellen
© 2014

3D-Leistung: Natürlich ist die Club 3D 9500GT DirectX-10-fähig. Nutzen können Sie das aber nicht wirklich. Denn die neuen Effekte werden erst bei höchster Bildqualität sichtbar. Und hier lieferte die Grafikkarte nur noch wenige Bilder/s. Und selbst das schönste Bild ist nichts wert, wenn der Spielfluss ruckelt. Bei niedriger Bildqualität und im DirectX-9-Modus haben Sie dafür die Wahl zwischen allen Auflösungen bis hin zu 2560 x 1600 Pixeln. Auch die HD-Videowiedergabe klappte perfekt und belastete die CPU unseres Test-PCs nur mit 15 Prozent - das ist noch in Ordnung.

Fazit: Günstige, passive Grafikkarte, die bei geringer Bildqualität genügend 2D- und 3D-Leistung in für alle Auflösungen liefert. Auch die Blu-Ray- und HD-DVD-Videowiedergabe wird auf flüssige Bildraten beschleunigt.

Alternativen: Vom gleichen Hersteller, ebenfalls passiv gekühlt und noch günstiger ist die 30 Euro teure Club 3D HD3450 . Im 3D-Modus hat sie aber noch etwas weniger Leistungsreserven. Für hohe Bildqualität in der 1280er-Auflösung ist zumindest eine Grafikkarte wie etwa die Leadtek Winfast PX9600 GT Heatpipe nötig. Auch dieses Modell ist passiv gekühlt - Preis: 110 Euro.

Einkaufsratgeber Grafikkarten - darauf müssen Sie achten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
27484