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Chrome, Firefox oder Internet-Explorer im Test – welcher Browser ist der beste?

06.11.2014 | 11:13 Uhr |

Kann Google Chrome seine Vormachtstellung auch im aktuellen Browser-Vergleich halten? PC-WELT hat die Internet-Programme von Google, Mozilla und Microsoft getestet – inklusive der ersten 64-Bit-Version von Chrome.

Das Innovationstempo bei den Browsern bleibt hoch, allein seit Jahresbeginn wurden Chrome und Firefox schon wieder mehrfach aufgefrischt. Spötter warten gar auf den Tag, an dem die Google-Software eine dreistellige Versionsnummer erhält.
Aktuell zum Zeitpunkt des ausführlichen Tests waren die Versionen Firefox 31, Chrome 36 und Internet Explorer 11, doch seitdem haben Google und Mozilla turnusmäßig längst wieder nachgelegt. So bietet beispielsweise der inzwischen aktuelle Firefox 33 eine verbesserte Suchfunktion in der Adressleiste. Nur Microsoft macht die schnellen Versionssprünge nicht mit, abgesehen von einigen Patches und Updates hat sich beim Internet Explorer (IE) seit Ende 2013 nicht viel getan. Eine neue Version ist allerdings in Planung.

Ausblick auf den neuen Internet Explorer 12

Eine wesentliche Neuerung stellt der Google-Browser in der 64-Bit-Variante für Windows dar, den Google nach den frühen Entwicklerversionen rechtzeitig als erste Beta-Fassung (Vers. 37) bereitstellte. Der Hersteller verspricht mit der 64-Bit-Architektur mehr Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität. Ob die zugesagte 25-prozentige Leistungssteigerung in der Praxis tatsächlich ankommt, muss der mitgetestete 64-Bit-Browser beweisen.

Der Firefox-Browser belegt auf Android-Geräten deutlich mehr Speicherplatz als der Google-eigene Chrome, sowohl mit einer Webseite als auch mit mehreren offenen Tabs.
Vergrößern Der Firefox-Browser belegt auf Android-Geräten deutlich mehr Speicherplatz als der Google-eigene Chrome, sowohl mit einer Webseite als auch mit mehreren offenen Tabs.

Das Testfeld und die mobilen Versionen

Ein Blick auf die Marktanteile zeigt, dass die drei Browser auf PCs in Deutschland zusammen einen Marktanteil von weit über 90 Prozent haben. Firefox liegt mit fast 50 Prozent an der Spitze, gefolgt von Chrome (ca. 28 Prozent) und dem Internet Explorer (ca. 18 Prozent). Safari, Opera und Co sind weit abgeschlagen.

Browser können natürlich weit mehr als nur Webseiten anzeigen. Zu den weiteren Funktionen gehören die Synchronisierungsoptionen, also die Möglichkeit, Bookmarks, geöffnete Tabs, den Verlauf, Passwörter, Einstellungen und mehr abzugleichen – auch mit mobilen Geräten.
 
Allerdings stehen längst nicht alle Browser für alle Mobilplattformen zur Verfügung. So existiert der Internet Explorer nur für Windows inklusive RT . Auf dem iPhone und iPad fehlt nach wie vor eine offizielle Mozilla-Version, hier muss man sich gegebenenfalls mit Apps mit Firefox-Synchronisierung begnügen. Android bietet bei den Browsern mit Chrome und Firefox die größte Unterstützung. Die Nutzung auf dem Smartphone bzw. Tablet-PC samt Synchronisierung unter Android fließen deshalb ebenfalls in die Bewertung ein. Andere Android-Browser wie Dolphin oder Opera lassen wir wegen der Bedeutungslosigkeit am Desktop-Markt außen vor, ebenso die IE-App für Touchgeräte mit Windows.

Status quo und Neuerungen bei den Browsern

Dass viele Anwendungen wie die Darstellung von 3D-Objekten, die Berechnung und Darstellung mathematischer Formeln, die Sprach- und Videotelefonie oder die Verarbeitung von Tonsignalen direkt im Browser – also ohne zusätzliche Software – funktionieren, liegt an der Implementierung diverser Bibliotheken.

Die Web Graphics Library (WebGL) sorgt dafür, 3D-Grafiken über den Zugriff auf die Grafikkarte direkt im Browser darzustellen. Das können alle drei Testkandidaten. Anders sieht es bei mathematische Formeln aus, nur Firefox verarbeitet derzeit die Formatsprache Mathematical Markup Language (MathML).

Microsoft wehrte sich bisher gegen das offene Projekt WebRTC (Web Real-Time Communications), mit dem man ohne Zusatz-Plugin per Bild und Ton im Browser mit anderen kommunizieren kann – schließlich steht WebRTC in Konkurrenz zum konzerneigenen Skype. Genauso sieht es bei WebAudio zum Erzeugen und Verarbeiten von Audiosignale aus: Chrome und Firefox unterstützen WebAudio, der Internet Explorer muss passen.

WebRTC - Echtzeitkommunikation in Chrome und Firefox ohne Plugins

Die Datenbank CanIuse.com zeigt übersichtlich und detailliert, welche Browser-Versionen welche Funktionen bzw. Standards unterstützen.
Vergrößern Die Datenbank CanIuse.com zeigt übersichtlich und detailliert, welche Browser-Versionen welche Funktionen bzw. Standards unterstützen.

Daneben existieren Dutzende weiterer Funktionen und Standards, welche die Webdatenbank CanIuse.com detailliert für alle Browser und Browser-Versionen auflistet, inklusive einem Feature-Ausblick auf die kommenden drei Browser-Versionen. Alles beinhaltet die Datenbank aber nicht: So kommt in den inzwischen erschienenen Chrome-Versionen 37 und 38 Direct Write zum Einsatz. Das bisherige GDI Rendering ist also abgelöst, vor allem auf hochauflösenden Monitoren sorgt glatte Schrift für eine bessere Textdarstellung.

Einen ähnlich umfangreichen Feature-Vergleich bietet die Webseite HTML5test.com , welche die Browser gleich gewichtet. Der Chrome-Browser steht hier mit 509 Punkten deutlich an der Spitze vor Firefox 31 mit 477 Punkten. Deutlich abgeschlagen dahin reiht sich der aktuelle Internet Explorer ein (376 Punkte).

Aussehen, Design und Bedienung: weniger ist mehr

Die Grundtendenz ist bei allen Browsern die gleiche: Weniger ist mehr. Vor und zurück, Startseite, Favoriten und Einstellungen heißen neben Adresszeile und Tabs die wesentlichen Funktionen. Firefox zeigt noch ein separates Suchfenster, Chrome und Internet Explorer kombinieren Eingabe- und Suchfeld miteinander. Schon während der Eingabe erscheinen dort Vorschläge aus den eigenen Favoriten, dem bisherigen Verlauf und der Websuche.

Die (frühere) Menüleiste lässt sich im Microsoft- und Mozilla-Browser über die „Alt“-Taste temporär wieder einblenden – hilfreich für langjährige Windows-Anwender.
Vergrößern Die (frühere) Menüleiste lässt sich im Microsoft- und Mozilla-Browser über die „Alt“-Taste temporär wieder einblenden – hilfreich für langjährige Windows-Anwender.

Als „besser“ oder „schlechter“ lässt sich die Bedienung nicht bewerten, da geht es auch um persönliche Vorliebe und Gewöhnung. Denn was nach dem Umstieg zunächst ungewohnt erscheint, ist nach ein oder zwei Stunden wieder „normal“ – so ähnlich ist die Bedienung der drei Testkandidaten. Gewiss gibt es Nuancen wie, dass der Microsoft-Browser geöffnete Tabs und Adresszeile nebeneinander anordnet, was tendenziell die Übersichtlichkeit erschwert. Wichtiger für langjährige Windows-Anwender dürfte der Tipp mit der „Alt“-Taste sein: Ein Tastendruck darauf reaktiviert in IE und Firefox die Menüleiste mit den Pulldown-Menüs mit „Datei“, „Bearbeiten“, „Extras“ usw. Die Funktionen verstecken sich sonst hinter dem „Werkzeug“-Icon rechts oben.

Zum Abschluss der Oberfläche noch ein Tipp: Wen das „Australis“ genannte Design seit Firefox 29 stört, holt mit Classic Theme Restorer die klassische Optik wieder zurück.

Objektiv vergleichen lassen sich die Erweiterungsmöglichkeiten der Browser, auch Addons und Plugins genannt. Da haben Mozilla und Google deutlich mehr zu bieten als Microsoft. Die Addon-Datenbank für Firefox und der Chrome Web Store sind besser befüllt, über Rubriken und Suchbegriffe dennoch übersichtlich gestaltet.

Performance und Webstandards: Chrome weiter vorn

Bei Geschwindigkeit und Konformität mit Webstandards hat sich gegenüber unserem letzten Vergleich wenig geändert: Mit Ausnahme des Microsoft eigenen Benchmarks Chalkboard und des Sunspider-Tests liegt Chrome deutlich an der Spitze, gefolgt vom Mozilla-Browser. Der Internet Explorer muss sich – wieder einmal – mit dem dritten Platz begnügen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Webstandards, der Google-Browser erfüllt in allen drei Tests (HTML5test.com, Facebook Ringmark und CanIuse.com) die Standards am besten.

Chalkboard-Benchmark: Chrome in der 64-Bit-Architektur (hinten, 38er-Dev.-Version) ist zwar schneller als die 32-Bit-Variante. Welten liegen zwischen den beiden Versionen des Google Browsers aber nicht.
Vergrößern Chalkboard-Benchmark: Chrome in der 64-Bit-Architektur (hinten, 38er-Dev.-Version) ist zwar schneller als die 32-Bit-Variante. Welten liegen zwischen den beiden Versionen des Google Browsers aber nicht.

Und wie steht es um die 64-Bit-Variante von Chrome? Das Resultat ist nicht ganz so klar wie von Google angekündigt. Der Leistungszuwachs von Chrome 64-Bit in der Beta-Version 37 liegt zwischen 10 bis 20 Prozent verglichen mit dem 32-Bit-Pendant. Beim (älteren) V8-Test schneidet der 64-Bit-Browser sogar geringfügig schlechter ab. Den ultimativen Kick bringt Chrome 64-Bit trotzdem nicht, die Performanceunterschiede zwischen Chrome einerseits sowie Firefox und Internet Explorer andererseits sind meist deutlich größer als die zwischen der beiden Chrome-Versionen.

Bei den mobilen Varianten bestätigen sich auf der Android-Plattform die Messwerte der Desktop-Browser. Auch hier liegt Chrome etwas vor Firefox, die Unterschiede sind aber nicht so deutlich wie unter Windows. Die genauen Ergebnisse aller Speed- und Performance-Tests und die Resultate zur Einhaltung geltender Webstandards finden Sie in der Tabelle am Schluss des Artikels. Die Messungen der Desktop-Varianten haben wir auf einem „Standard-PC“ mit Core i5-Prozessor (3,3 GHz) und Windows 8.1 Pro 64-Bit durchgeführt, die mobilen Browser liefen auf einem Nexus 7 mit aktuellem Android (4.4.4).

Im Internet Explorer ist die „Do not track“-Funktion ist nach wie vor voreingestellt, allerdings verliert diese freiwillige Vereinbarung aufgrund neuer Techniken an Bedeutung.
Vergrößern Im Internet Explorer ist die „Do not track“-Funktion ist nach wie vor voreingestellt, allerdings verliert diese freiwillige Vereinbarung aufgrund neuer Techniken an Bedeutung.

Datenschutz, Synchronisation und Sicherheit

Alle drei Testkandidaten synchronisieren wichtige Daten wie Lesezeichen, offene Tabs, Verlauf, Einstellungen und Erweiterungen und besitzen eine Passwortverwaltung. Allerdings lässt sich nur bei Chrome und Firefox ein Master Passwort setzen, beim Internet Explorer sind die Codes für die diversen Online-Zugänge nicht nochmals vor Zugriff geschützt. Ein zusätzliches Tool wie LastPass schließt diese Lücke, es ist als Plugin für alle gängigen Browser erhältlich.

Die Browser-Synchronisation funktioniert auch mit den Mobil-Pendants gut, allerdings muss man sich dazu natürlich identifizieren, also einloggen. Dass man damit einem Dienst seine Daten, sein Surfverhalten und vieles mehr anvertraut, versteht sich von selbst –Daten sind nun einmal die Werbewährung im Gegenzug für kostenlose Software.

Den „privaten Modus“, der weder Cookies noch andere Spuren speichert, beherrschen alle drei Programme. Allerdings garantiert dieser Betriebsmodus immer weniger Schutz gegen das Tracken, denn verfolgt wird zunehmend über Fingerprints, eine Art digitaler Systemkonfiguration mit Informationen zu Betriebssystem, Bildschirmfarben, installierten Schriftarten und Plugins und vielem mehr. Experten zufolge sind dadurch mehr als 90 Prozent der Online-Nutzer eindeutig identifizierbar . Auch deshalb ist es um die freiwillige Initiative „Do not track“ (DNT) ruhiger geworden.

Auch bei der Transportverschlüsselung haben Mozilla und Microsoft nachgezogen und setzen nun auf den Standard TLS 1.2, ohne dass dieser wie zuvor beim IE erst aktiviert werden müsste.

Beim Schutz vor gefährlichen Webseiten lassen sich kaum vergleichende Bewertungen treffen. Alle drei Browser prüfen über Sperrlisten, ob eine angeforderte URL gefährlich ist oder nicht. Dies aber ist eine Momentaufnahme, zu einem späteren Zeitpunkt kann es wieder anders aussehen. Darüber hinaus hat Mozilla seit Firefox 31 einen Schutz vor gefährlichen Software-Downloads integriert, der den Hash-Wert und die Reputation der Datei nutzt. In der Vergangenheit ging ein Großteil der Web-Gefahren jedoch von den Browser-Erweiterungen aus, allem voran von PDF-, Java- und Flash-Inhalten. Die aber bleiben bestehen, solange diese Elemente verwendet werden und man ihre Ausführung erlaubt.

Auch bei den mobilen Browsern liegt Chrome vorn und ist schneller: Im Browsermark-Benchmark kommt Chrome für Android auf 992 Punkte, Firefox nur auf 747.
Vergrößern Auch bei den mobilen Browsern liegt Chrome vorn und ist schneller: Im Browsermark-Benchmark kommt Chrome für Android auf 992 Punkte, Firefox nur auf 747.

Fazit: Der Favorit ist auch eine persönliche Entscheidung

Nach den Messwerten liegt Chrome weiter vor dem Firefox und der wiederum vor dem Internet Explorer. Und wer Windows als 64-Bit-Version verwendet, surft mit dem neuen Google-Browser für diese Architektur nochmals schneller. Die gleiche Reihenfolge gilt für die mobilen Versionen für Android, auch hier liegt Google vor Mozilla.

Also sofort umsteigen und Firefox bzw. den Internet Explorer ignorieren? Das ist keineswegs nötig, denn alle getesteten Browser erfüllen ihre wesentlichen Aufgaben sowohl auf dem Desktop als auch unter Android. Um wirklich alle Synchronisationsmöglichkeiten zu nutzen, empfiehlt sich, auf dem Smartphone bzw. Tablet den gleichen Browser zu verwenden wie auf dem Windows-PC. Dann kann hat man alles immer und überall auf dem gleichen aktuellen Stand.

Für manche aber ist das schon überflüssig: Sie wollen einfach nur surfen, und zwar mit dem Browser ihrer Gewohnheit. Wer also „aus Tradition“ oder aus Furcht vor der „Datenkrake“ weiter den Chrome-Browser meidet, fällt seine persönliche Entscheidung – objektive Messwerte hin oder her.

Chrome 36 

Chrome 64-Bit (Beta 37) 

Firefox 31

Internet Explorer 11

Hersteller

Google

Google

Mozilla

Microsoft

Plattformen: Windows/Mac OS X/Linux/Android/iOS

+/+/+/+/+

+/+/+/-/-

+/+/+/+/-

+/-/-/-/-

Bookmark-Verwaltung/RSS-Reader/Passwort-Verwaltung

+/App/+

+/App/+

+/+/+

+/+/+

Eingabe: Suchmaschine, Bookmarks, Verlaufsvorschläge

+/+/+

+/+/+

+/+/+

+/+/+

Synchronisation: Bookmarks/Tabs/Verlauf/Passwörter/Einstellungen/Erweiterungen

+/+/+/+/+/+

+/+/+/+/+/+

+/+/+/+/+/+

+/+/+/+/+/+

WebGL/MathML/WebRTC/WebAudio/Vorausladen von Webseiten

+/-/+/+/+

+/-/+/+/+

+/+/+/+/+

+/-/-/-/+

Verschlüsselung/Master-Passwort

TLS 1.2/+

TLS 1.2/+

TLS 1.2/+

TLS 1.2/-

Do Not Track (DNT)

aktivierbar

aktivierbar

aktivierbar

standardmäßig aktiviert

Audio-Codes: MP3/AAC/OGG Vorbis/Opus

+/+/+/+

+/+/+/+

+/+/+/+

+/+/-/-

Video-Codecs: H.264/Theora/VP8

+/+/+

+/+/+

+/+/+

+/-/-

Performance-Messungen (Desktop)

Mozilla Kraken (Millisekunden)

1.682 ms

1.330 ms

1.335 ms

3.240 ms

Google Octane 2.0 (Punkte)

25.280

25.730

21.473

14.647

Google V8 (Punkte)

25.167

24.819

18.015

12.383

Microsoft Chalkboard (Sekunden)

19,4 s

16,3 s

53,3 s

18,0 s

Peacekeeper (Index)

3.833

3.877

3.595

2.718

RoboHornet (Index)

137.6

152,5

121,4

kein Messwert

Sunspider Javascript (Millisekunden)

202 ms

184 ms

207 ms

127 ms

Performance-Messungen (Android)

Browsermark 2.1 (Punkte)

992

-

747

-

Peacekeeper (Index)

608

-

kein Messwert

-

Mozilla Kraken (Millisekunden)

10.184 ms

-

11.107 ms

-

Sunspider Javascript (Millisekunden)

1.261 ms

-

1.070 ms

-

Speicherverbrauch (ohne/5 Tabs)

75/78 MByte

-

90/100 MByte

-

Webstandard-Tests (Desktop)

HTML5test.com (Punkte)

509

508

477

376

Caniuse.com (Bewertung)

84%

-

78%

60%

Facebook Ringmark (Prozent)

94,80%

94,80%

91,90%

90,10%

Webstandard-Tests (Android)

HTML5test.com (Punkte)

492

-

473

-

Facebook Ringmark (Prozent)

95,80%

-

kein Messwert

-

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