Centrino 2 fürs Business
HP Compaq 6730b
Dafür kommt HP den Vista-Skeptikern entgegen: Zwar ist auf dem Compaq 6730B Vista Business installiert. Aber es liegt eine CD mit Windows XP Pro bei – dieses Betriebssystem lässt sich über die Downgrade-Option mit der Vista-Lizenz nutzen.
Tempo: Im Leistungstest Sysmark 2007 erreicht das HP Compaq 6730B 115 Punkte. Damit liegt es beim Rechentempo im Spitzenfeld, zusammen mit anderen Centrino-2-Notebooks. Die Rechenleistung liegt bei allen Anwendungen sehr hoch – trotz nur 2 GB Arbeitsspeicher auch bei der Foto- und Videobearbeitung. Und natürlich – wie es sich für ein Business-Notebook gehört – auch bei Office-Anwendungen. Spieletauglich ist das HP-Notebook dagegen kaum: Die integrierte Chipsatz-Grafik von Centrino 2 ist mit 719 Punkten im 3DMark 06 zwar rund 30 Prozent schneller als das Vorgängermodell – doch immer noch langsamer als Einsteiger-Grafikkarten.
Ausstattung: Neue Schnittstellen wie e-SATA und HDMI bietet das Compaq 6730B nicht. Dafür aber Anschlüsse, die im Geschäftseinsatz weit wichtiger sind, zum Beispiel zwei Dockinganschlüsse, Fingerprint-Leser und einen seriellen Port. Mit vier USB-Ports, Firewire und TV-out gibt es aber auch ausreichend Anschlussmöglichkeiten für private Peripherie. Auch netzwerkseitig überzeugt das Compaq 6730B mit Modem, Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth. Business-typisch sind auch die HP-Software-Tools zur Verschlüsselung und der Verwaltung von Passwörtern sowie die umfangreichen Optionen im Bios-Setup, wie die Möglichkeit, die USB-Ports abzuschalten.
Mobilität: Das Gewicht des HP-Notebooks geht mit 2,68 Kilogramm noch in Ordnung – es gibt aber auch leichtere 15,4-Zoll-Laptops. In dieser Klasse findet man allerdings nur wenige Mobilrechner mit einer längeren Akkulaufzeit: Über vier Stunden hält das Compaq 6730B durch und bietet auch im Akkubetrieb eine hohe Rechenleistung – nur wenige Notebooks haben eine bessere Energieeffizienz.
Ergonomie: HP baut ein entspiegeltes Panel ins Compaq 6730B – das ist gut. Weniger gut gefielen uns hingegen der niedrige Kontrast und die ungleichmäßig verteilte Helligkeit, die von der Displaymitte zu den Rändern hin deutlich abfällt. Das Touchpad fanden wir etwas zu glatt: Nach etwas Eingewöhnung kann man den Mauszeiger aber punktgenau steuern. Die Tasten sind leise und besitzen einen deutlichen Druckpunkt.
Verarbeitung: Die Handballenablage ist leicht aufgeraut – beim Anfassen vermittelt sie ein wertiges Gefühl. Auch das Design des HP-Notebooks gefällt mit einem unauffälligem Linienmuster und einem schlichten silberfarbenen Deckel. Ein bisschen Glanz bringt die lackierte Leiste mit den Schnellstart-Knöpfen, die oberhalb der Tastatur platziert ist.


