Samsung R560-Aura P8400 Madril
Centrino-2-Notebook
Samsung R560 Aura P8400 Madril
Ausstattung: Auch bei der Ausstattung bietet das Samsung R560 viel fürs Geld. Neben der großen Festplatte überzeugt die Netzwerk-Ausrüstung mit 11n-WLAN, Gigabit-LAN und Bluetooth. Samsung nutzt fürs WLAN zwar nur Intels 300-Mbit/s-Modul Wifi Link 5100 statt die 450-Mbit/s-Version 5300 – doch das reicht in der Praxis völlig aus. Bei den Schnittstellen fehlen mit Modem, Firewire und TV-out mehrere Standardports, auch e-SATA bietet das R560 nicht. Auch nur drei USB-Buchsen sind nicht üppig, wenn man viel Peripherie anschließen will. Dafür gibt es auf der linken Gehäuseseite einen HDMI-Ausgang.
Mobilität: Voll überzeugen konnte das R560 im Akkutest – es schaffte knapp vier Stunden ohne Netzstrom. Seine Leistungsaufnahme lag bei rund 14 Watt – so sparsam sind eigentlich nur Notebooks mit integrierter Chipsatzgrafik. Doch auch im Akkubetrieb bietet der Samsung-Laptop eine hohe Rechenleistung: Sein Performance/Watt-Wert schlägt vergleichbare Notebooks deutlich. Das Gewicht von 2,66 Kilogramm geht in Ordnung.
Ergonomie: Das spiegelnde Breitbild-Display im Samsung R560 bietet nur Mittelmaß. Nur in der Mitte erreicht die Helligkeit mehr als 200 cd/m2, zu den Rändern hin nimmt die Leuchtdichte sichtbar ab. Farben stellte das Display kräftig, allerdings etwas zu dunkel dar. Auch beim Blickwinkel ist es den meisten 15,4-Zoll-Notebooks unterlegen. Sehr gut schnitt das R560 Aura P8400 Madril dagegen in der Schallmesskammer ab: Auch unter Last war der Lüfter kaum zu hören.
Handhabung: Die Tastatur ist stabil eingebaut, sie wackelt und klappert auch beim schnellen Tippen nicht. Der Druckpunkt der Tasten ist deutlich spürbar, die meisten unserer Tester bemängelten allerdings den flachen Hub.
Verarbeitung: Samsung hat seinen Centrino-2-Notebooks ein neues Design verpasst. Es findet sich auch bei den neuen LCD-TVs der Firma. Beim Samsung R560 sind Deckel und Handballenablage mit einer schwarzen Glanzoberfläche versehen, die an der Frontseite ins Dunkelrote verläuft. Auf der lackierten Oberfläche sieht man allerdings jeden Fingerabdruck – man sollte also oft das von Samsung beigelegte Putztuch bemühen.
Alternativen: Das rund 200 Euro teurere Samsung R700 aus der Vorgängergeneration bietet ein 17-Zoll-Display und ist etwas schneller. Wer zugunsten eines niedrigen Preises auf hohe Rechenleistung verzichten kann, greift zum günstigen Acer Aspire 5220.



