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Casio Exilim Pro EX-F1

01.08.2008 | 14:09 Uhr |

Zwar hinkt die Kamera mit 6 Megapixeln der aktuellen Entwicklung hinterher. Aber dank der Serienbildfunktion mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, ragt sie aus der Masse heraus. Wir verraten Ihnen, wie sich die Kamera geschlagen hat.

Bereits im Februar hatten unsere Kollegen von der PC-WELT einen ersten Blick auf die Casio Exilim Pro EX-F1 geworfen. Mittlerweile steht ein ausführlicher Testbericht parat.

Ausstattung
Die Casio Exilim Pro EX-F1 schießt schneller als ihr Schatten: Bis zu 60 Bilder pro Sekunde fängt sie in voller 6-Megapixel-Auflösung ein. Allerdings hält sie das rasante Tempo nur eine Sekunde lang durch. Dann kommt der Zwischenspeicher nicht mehr nach. Dennoch lassen sich damit spektakuläre Zeitraffer-Serien erstellen. Ebenso flink verrichtet die Kamera im Videomodus ihren Dienst: Bei einer Auflösung von 336 x 96 Pixeln schaufelt die Exilim Pro EX-F1 bis zu 1.200 Bilder pro Sekunde auf die Karte. Sogar Fans für qualitativ hochwertige Bewegtbilder kommen voll auf ihre Kosten: Im HD-Modus speichert die Kamera Clips mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 60 Halbbildern pro Sekunde. Und dank HDMI-Ausgang lassen sich die Videos gleich direkt auf dem Fernseher ausgeben.

Neben dem beinahe schon obligatorischen RAW-Modus dürfen sich Fotofreunde über einen belegbaren Objektivring freuen. Damit kann das Zoom oder die Fokussierung manuell gesteuert werden. Ferner kann die Schärfe, Sättigung und der Kontrast von Hand justiert werden. Unruhige Hand- oder Motivbewegungen merzt der integrierte Bildstabilisator aus. Die Option „Kamera-AS“ schützt vor Wacklern der Hand, „Bild-AS“ vor Bewegungen des Motivs. Allerdings wird bei letzter Einstellung nur die ISO-Empfindlichkeit erhöht.

Handhabung
Bedient wird die F1 vorwiegend über zwei Drehregler und ein Wippkreuz. Der ersten Drehregler dient zur Auswahl des Modus bei Einzelbildaufnahmen: Automatik (rotes Rechteck), Blendenvorwahl (A), Zeitvorwahl (S) und Motivprogramme (BS = Best Shot). Der zweite Drehregler kümmert sich um die Serienbildfunktion, aber auch diverse Einzelbildmodi. Zum Spektrum zählen beispielsweise Serienbilder mit Blitz (maximal 20 mit 2 Megapixeln) und ohne Blitz (bis zu 60 pro Sekunde). Ferne speichert die Kamera Bilder sogar nachträglich ab. Denn alles, das mit halb durchgedrücktem Auslöser eingefangen wird, bleibt im Zwischenspeicher. Beim Auslösen wird das Foto dann rückwirkend abspeichert. Wer sich bei der Lichtsituation unsicher ist, findet mit den Belichtungsreihen über den Belichtungswert, die Fokusebene oder den Weißabgleich nützliche Funktionen.

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