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Casio Exilim EX-S770

18.12.2006 | 14:43 Uhr |

Die schicke und sehr schlanke Kamera ist mit blauem, rotem oder silberfarbenem Gehäuse erhältlich. Die 33 Motivprogramme erleichtern Einsteigern das Fotografieren enorm.

Bildqualität: Das Casio-Modell schnitt beim Auflösungstest relativ schlecht ab. Grund dafür war ihr viel zu niedriger Wirkungsgrad im Weitwinkel, der auf ein dezentriertes Objektiv hindeutete. Aber auch bei mittlerer und langer Brennweite nahm die Auflösung zum Bildrand hin um im Schnitt 15 Prozent ab, was recht viel ist. Die Eingangsdynamik war mittelmäßig, die Ausgangsdynamik dagegen hoch, so dass Sie bei kontrastreichen Motiven kaum Probleme haben werden. Bildrauschen fanden wir bei ISO 100 nicht. Bei ISO 200 war der Wert noch akzeptabel, bei ISO 400 jedoch schon kritisch. Die Scharzeichnung arbeitete jedoch jedes Mal tadellos.

Besonderheiten: Die Kamera ist mit der so genannten Past-Movie-Funktion ausgestattet. Ist sie aktiviert, legt das Gerät alles, was Sie über das Display einfangen, im Zwischenspeicher ab. Drücken Sie dann den Auslöser, wird alles, was Sie ab diesem Zeitpunkt filmen, abgespeichert - inklusive der fünf Sekunden davor, die sich die Kamera aus dem Cache holt.

Ausstattung: Die 6 MB interner Speicher sind etwas knauserig bemessen und lassen sich eigentlich nicht mal als eiserne Reserve einsetzen. Denn ein Bild mit voller Auflösung ist schon rund 2 MB groß. Schön ist die MPEG-4-Videofunktion, die mit 704 x 384 Pixeln einsetzbar ist.

Fazit: Unser Testgerät hatte massive Probleme bei der Auflösung im Weitwinkel. Ansonsten gefiel uns die Kamera recht gut, vor allem durch die zum Teil exotischen Funktionen wie "Past Movie" und "Revive Shot" zum Auffrischen alter Aufnahmen.

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