Casio Exilim EX-P700
Casio Exilim EX-P700
WERTUNG: 8,3
PREIS: ca. 600 Euro
PREIS: ca. 600 Euro
Vom Vorgängermodell unterscheidet sich die 600 Euro teure Casio Exilim EX-P700 nur äußerlich durch die dunkle Gehäusefarbe. Im Inneren hingegen schlägt mit einem 7-Megapixel-CCD ein ganz neues Herz.
AUSSTATTUNG UND BEDIENUNG
Die Exilim EX-P700 gehört mit ihrem hochwertigen Metallgehäuse in die Kategorie der Edelkompakten. Sie präsentiert sich in einem eigenwilligen Retro-Design. Obwohl das Gehäuse auf der Griffseite recht schmal ist, liegt es dank einem kleinen Wulst vorne gut in der Hand. Wie bei allen anderen getesteten Kameras dient auch hier ein zentrales Einstellrad zur Wahl des Aufnahmeprogramms. Bei Casio heißt die Taste für den schnellen Zugang zu wichtigen Funktionen EX. Betätigt man sie, stellt man Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit, Belichtungsmessart und den AF-Messpunkt unkompliziert ein. Alle Tasten am Gehäuse sind übersichtlich auf der Rückseite angebracht. Das große Display erleichtert deutlich die Motivwahl. Auf Wunsch kann man eine futuristisch anmutende Anzeige verschiedener Kameraparameter aufrufen. Neben Zeit und Blende wird man von der Kamera über die gemessene Entfernung zum angepeilten Objekt informiert. Das Objektiv ist mit Blendenwerten von f 2,8-4 ausreichend lichtstark. Die Brennweite reicht von 33-132 mm, was in der Weitwinkeleinstellung etwas dürftig ist. Wie die Powershot S70 bietet die Exilim EXP700 die meisten fotografischen Funktionen. Zudem steht ein Kabelanschluss für externe Blitzgeräte zur Verfügung.
BILDQUALITÄT
Die Bildqualität der Casio Exilim EX-P700 ist gut, im Vergleich liegt sie an vierter Stelle des Testfeldes. Die Auflösung ist befriedigend. Es fällt ein deutliches Bildrauschen auf. Scharfzeichnung und Ausgangsdynamik der Kamera sind sehr gut, die Eingangsdynamik lässt hingegen etwas zu wünschen übrig. Die Verzeichnung ist in der Weitwinkelstellung sichtbar, sonst sehr gering.
Olympus Camedia C-70 Zoom
WERTUNG: 8,4
PREIS: ca. 650 Euro
PREIS: ca. 650 Euro
Olympus schickt die neuartige Camedia C-70 Zoom ins Rennen der 7-Megapixel-Kameras. Mit einem Preis von 650 Euro liegt sie in der Mitte des Testfeldes.
AUSSTATTUNG UND BEDIENUNG
Die C-70 Zoom von Olympus ist eine von zwei Kameras im Testfeld mit optischem 5fach-Zoom, deren Telebrennweite bis 190 mm reicht. Der Weitwinkelbereich beginnt hingegen erst bei 38mm. Immerhin ist das Objektiv mit Blendenwerten von f 2,8-4,8 verhältnismäßig lichtstark.
Die Camedia steckt in einem schicken Metallgehäuse, ein gummierter Griffwulst bedingt eine handliche Gehäuseform. Im Vergleich zu den anderen Kompaktkameras im Test liegt die Olympus am besten in der Hand. Zudem ist sie als Einzige mit einem manuell ausklappbaren Blitz ausgestattet. Ruft man das Kameramenü auf, hat man zuerst vier Schaltmöglichkeiten: Man kann mit den vier Pfeiltasten die Bildqualität oder den Nahaufnahmemodus einstellen, das Display abschalten oder das eigentliche Kameramenü aufrufen. Das ist an sich ein guter Gedanke, letztlich jedoch kein Ersatz für die spezielle Funktionstaste der bisher vorgestellten Kameras. Der Aufruf des Menüs wird so erschwert, da man hierfür zwei Tasten drücken muss. Alle Tasten sind rechts an der Gehäuserückseite angeordnet, was eine hervorragende Bedienbarkeit mit sich bringt.
BILDQUALITÄT
Knapp hinter der Canon Powershot G6 belegt die Olympus Camedia C-70 Zoom den dritten Platz in Sachen Bildqualität. Hervorragende Dynamikwerte, ein gutes Ergebnis bei der Messung des Bildrauschens sowie schöne Auflösung und Verzeichnungswerte ergeben ein rundes Gesamtbild. Es wird lediglich von der stärksten gemessenen Scharfzeichnung etwas getrübt.
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