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Canon Pixma iP6700D

15.03.2007 | 15:09 Uhr |

Ein Fotodrucker mit super Ausstattung, aber nicht ohne Schwächen. So meinte es das Gerät etwas zu gut mit dem Rotauftrag.

Testurteil

Besonderheiten: Der Drucker löst den Vorgänger iP6600D ab ( Link zum Test ). Geändert hat sich am Nachfolgegerät nicht viel: Auffallend ist das nunmehr dunkle Design. Wie schon der Vorgänger ist das aktuelle Modell mit zwei Papierfächern, Duplexeinheit sowie den Anschlüssen USB 2.0 Hi-Speed, Pictbridge und Infrarot üppig ausgestattet. Außerdem bringt es Speicherkartenslots und ein großes, ausklappbares Vorschaudisplay mit.

Qualität: Wie gehabt sticht beim Fotodruck der Rotstich ins Auge. Das ist besonders bei Hauttönen von Nachteil. Die Farbübergänge waren dafür äußerst fein, nahezu rasterlos. Im Textdruck stimmte die Deckung. Allerdings hätten die Buchstabenränder glatter sein können.

Tempo: Genau wie beim Vorgängermodell fielen die Zeiten im Fotodruck gut aus. So dauerte ein A4-Foto nur 1:45 Minuten. Allerdings war bei gemischten Dokumenten – etwa unserem zehnseitigen PDF – mit 12:31 Minuten Geduld gefragt. Unterm Strich ergab das ein mittleres Bild in dieser Disziplin.

Verbrauch: Da im Gerät ein Sechsfarbdruckwerk steckt, sind die errechneten Seitenkosten mit 9,5 Cent für das farbige und 4,8 Cent für das schwarzweiße Blatt vergleichsweise günstig. Auch der Umgang mit Energie war besonnen, denn ausgeschaltet lag der Verbrauch unter einem Watt.

Fazit: Ein Fotodrucker, der in der Ausstattung rundherum überzeugt. Zu absoluten Top-Werten hat es wegen des Rotstichs bei Fotos und der teils gemächlichen Arbeitsgeschwindigkeit nicht gereicht.

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