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Spiegelreflexkamera

Canon EOS 600D mit 18 Megapixeln im Test

02.05.2011 | 15:55 Uhr |

Mit der EOS 600D bringt Canon eine Spiegelreflexkamera, die hinsichtlicher ihrer Ausstattung fortgeschrittene Hobbyfotografen und anspruchsvolle Kameraneulinge gleichermaßen anspricht. Lesen Sie im Test, ob auch die Bildqualität begeistern konnte.

Einer der großen Vorteile der Canon EOS 600D ist ihr ausklappbarer, drehbarer Bildschirm. Er hilft dabei, Motive auch aus schwierigen Positionen aufzunehmen. Zudem löst das Display mit 1,04 Megapixeln sehr hoch auf, auch wenn die Bilddiagonale von 7,62 Zentimetern eine übliche Größe ist.

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Ausstattung: In der Canon EOS 600D arbeitet ein 18-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Der Autofokus berechnet die Schärfe mittels neun Messfeldern und wird von einem Belichtungsmesser unterstützt, der bereits in Canons Semiprofi-DSLR EOS 7D zum Einsatz kam. Er arbeitet mit 63 Messzonen. Während die Technik den ambitionierten Hobbyfotografen anspricht, richten sich die Motivprogramm und Filter eher an Kameraneulinge, die sich erst langsam an die Fähigkeiten einer Spiegelreflexkamera herantasten wollen. So bietet die Canon EOS 600D verschiedene Modi, die den Bildern beispeilsweise einen Fischaugeneffekt verpassen oder sie in eine Miniatur verwandeln.

Ausstattung

Objektiv: Modell / Brennweite / Vergrößerungsfaktor

Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS II / 5,0fach / 18-55 Millimeter

Sucher

ja

Bildstabilisator

keiner (über Objektiv)

Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar

7,62 Zentimeter / 1,04 Megapixel / ja

Blendenvorwahl / Zeitvorwahl

ja / ja

digitales Zoom: maximal

-

Anschlüsse

USB, HDMI

Anzahl Motivprogramme / Nahbereich ab

10 / 25 Zentimeter

Rote-Augen-Korrektur / Gesichtserkennung

ja / ja

Serienbildfunktion / Videofunktion

3,7 Bilder/s / 1920 x 1080 (30 Bilder/s)

interner Speicher / einsteckbare Speicherkarten

- / SDXC

Lieferumfang: Akku / Ladegerät / Netzteil

ja / ja / nein

Software

ZoomBrowser EX, Image Browser, Digital Photo Professional, Photo Stitch, EOS Utility (inkl. Remote Capture), Picture Style Editor

Bildqualität: Die Canon EOS schnitt bei den Rauschmessungen sehr gut ab. Selbst bei der höchst möglichen Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 waren die Bildfehler zu vernachlässigen. Der Dynamikumfang war hoch. Damit hat die Spiegelreflexkamera auch bei kontrastreichen Motiven keine Probleme und gibt sie mit reichlich Details und Helligkeitsstufen in den hellen und dunklen Bildbereichen wieder. Auch die Helligkeit blieb in allen drei Messbereichen nahezu konstant.

Auflösungsmessung Canon EOS 600D
Vergrößern Auflösungsmessung Canon EOS 600D

Der Wirkungsgrad der Canon EOS 600D war gut und entspricht umgerechnet einer Auflösung von 10,1 Megapixeln. Einziger Wermutstropfen war das Testergebnis bei kurzer Brennweite: Die Messkurve verlief leicht U-förmig und zeigte, dass die DSLR im Weitwinkel in der Bildmitte etwas zu stark scharfzeichnet. Im Verlauf zum Bildrand ließ die Scharfzeichnung zuerst nach, um dann wieder anzusteigen. Dennoch: Die Werte blieben immer im grünen Bereich.

Bildqualität

Wirkungsgrad / gemessene Auflösung

75,7 % / 10,1 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 100 / 200 / 400 / 800 / 1600

2,38 / 2,49 / 2,78 / 2,95 / 3,26

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik) / Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

9,3 / 252

Scharfzeichnung

15,10%

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,5 / 0,1 / 0,0 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-2,7 / -0,6 / 0,3 %

Die Videofunktion mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde machte gute Aufnahmen, die nur wenig ruckelten. Allerdings funktionierte der Autofokus bei Zoomen nicht immer.

Die beste Spiegelreflexkamera mit Videofunktion

Handhabung: Wie von Canon gewohnt, ließ sich die EOS 600D sehr gut bedienen. Das wertige Metallgehäuse macht sich jedoch im Gewicht der Kamera bemerkbar: 763 Gramm inklusive Kit-Objektiv, Akku und Speicherkarte sind vergleichsweise viel, jedoch in der Haptik einem leichteren "Plastikbomber" allemal vorzuziehen. Die Gehäuserückseite ist nicht überladen und bietet direkten Zugriff auf die wichtigsten Bildparameter. Für die Belichtungskorrektur steht beispielsweise eine eigene Taste zur Verfügung, ebenso für die Wahl der Lichtempfindlichkeit auf der Oberseite des Gehäuses.

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Handhabung

Bedienung und Menüstruktur

sehr einfach

Abmessungen (L x B x H), Gewicht

133 x 100 x 80 Millimeter / 763 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

sehr schnell

Qualität Bildschirm

kontrastreich und scharf

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

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