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Panasonic AG-AC160 Produkteinschätzung

Samstag, 25.02.2012 | 11:45
Panasonic AG-AC160
Vergrößern Panasonic AG-AC160
© Panasonic
Im Bereich der halbprofessionellen AVCHD-Kameras ist Panasonic seit Jahren eine echte Instanz - und die Panasonic AG-AC160 scheint diesen Status weiter ausbauen zu wollen. Die Konkurrenz in Form der Canon XF300 kann preislich nicht mithalten.
Mit der Panasonic AG-AC160 bringen die Japaner eine weitere Variante ihrer beliebten AVCHD-Kameras auf den Markt. Die maximale Auflösung liegt bei üblichen 1.920 * 1.080 Pixeln bei 60 Bildern pro Sekunde, Daten werden am kostengünstigsten auf SD-Karten gespeichert. Mit etwa 2,5 Kilogramm wiegt das Modell auch in etwa genauso viel wie der direkte Vorgänger - allein am Preis hat sich etwas geändert, denn Panasonic verlangt für das Gerät 3.990€.

Vorteile der Panasonic AG-AC160

Wer sich die neue AG-AC160 kauft, bekommt ein äußerst stimmiges Konzept geboten. Mit dieser Kamera kann der Käufer hervorragend kleine (und professionell aussehende) Filmchen drehen - nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Die Ergonomie fällt hervorragend aus, denn das Gerät ist weder zu schwer noch liegt es unangenehm in der Hand. Spielereien, die vom eigentlichen Zweck der Kamera ablenken, bekommt der Hobbyregisseur ebenfalls nicht geboten. Als Highlight hingegen entpuppt sich die sehr gute Zoomfunktion, die Objekte auf das 22-fache vergrößern kann, ohne dass sichtbares Bildrauschen oder ähnliche Artefakte entstehen.

Außerdem können alle Inhalte auf handelsübliche SD-Karten aufgenommen werden. Da diese auch in allen Digitalkameras und Smartphones zum Einsatz kommen, verbirgt sich hinter dieser Funktion eine schöne Möglichkeit, Kosten zu sparen. Zu guter Letzt überzeugt die Panasonic AG-AC160 mit einer weitreichenden Anzahl von Einstellungen für den Profi. Mit variablen Bildwiederholraten im wahlweise 50- oder 60-Hertz-Betrieb ist von einfachem "HD-Ready" bei 720p-Auflösung bis hin zu 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde alles möglich.

Nachteile der Panasonic AG-AC160

Wer sich diese Kamera kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen: Ungefähr 4.000€ müssen für das Gerät auf den Tisch gelegt werden. Das ist angesichts der Ausrichtung auf den Profibereich zwar nicht zu viel, doch ein breites Käuferspektrum wird die AG-AC160 so nicht ansprechen. Außerdem könnten die Farben insbesondere in den Spitzen etwas kräftiger ausfallen - doch dabei handelt es sich bereits um Kritik auf sehr hohem Niveau, denn allgemein gibt es an der Bildqualität nichts auszusetzen.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: slashCAM.de , Videoaktiv.de

Test-Fazit der Fachmedien

slashCAM.de : 'Die Panasonic AG-AC160 stellt ein faires Angebot für all diejenigen dar, die weder auf AVC-Intra Workfllows noch auf Mehrkamera-Synchronisation angewiesen sind - also jene Extras, die von der größeren Schwester AG-HPX250 gestellt werden.Die Panasonic AG-AC160 konzentriert sich funktional und ergonomisch auf die wesentlichen Funktionen des Filmens - keine Spielereien oder zu klein geratenen Funktionstasten (sieht man mal von den Audiotasten ab) lenken vom wesentlichen ab.' ...

Samstag, 25.02.2012 | 11:45
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