15.10.2012, 14:49

Michael Schmelzle und Friedrich Stiemer

Test von Prozessor, Festplatten und Arbeitsspeicher

CPU-, SSD- und RAM-Tempo der Höllenmaschine 4

Prozessor-Leistung: Rekordergebnis mit 4 Gigahertz

Im Test ist der Intel Core i7-3960X der bisher schnellste Desktop-Prozessor. Das Intel-Flaggschiff besitzt sechs CPU-Kerne und arbeitet dank Hyperthreading als virtueller 12-Kern- Prozessor. Der Werkstakt liegt bei 3,3 Gigahertz, in der Höllenmaschine 4 läuft der Core i7 mit 4 Gigahertz. Dabei handelt es sich um eine konservative Einstellung, die auch noch mit Luftkühlung stabil läuft. Im Vergleich zum Werkstakt erhöht sich die Rechenleistung des Hexa-Cores in der Höllenmaschine auf fast 17 Prozent. 
Der Sechskerner stellt im CPU-Benchmark von Cinebench 11.5 mit fast 11 Punkten einen neuen Bestwert auf. Zum Vergleich: Der derzeit modernste und taktstärkste Intel Core i7-3770K kommt auf 7,5 Punkte und erreicht 70 Prozent der Rechenleistung. Der stärkste AMD-Konkurrent FX-8150 mit acht Prozessorkernen erreicht mit knapp 5,4 Punkten nur 50 Prozent der Höllenmaschinen-Rechenleistung.

Festplatten-Leistung: System-SSD schafft fast 1,5 Gigabyte pro Sekunde

Die Solid State Drive von OCZ katapultiert die sequenziellen Datenraten auf phänomenale 1400 MB/s beim
Lesen und rund 850 MB/s beim Schreiben. Zum Vergleich: Die schnellsten 2,5-Zoll-Modelle im Test kommen meist nicht über
500 MB/s hinaus. Im AS-SSD-Benchmark erzielt die Revodrive 3 ein Gesamtergebnis von fast 1900 Punkten. Nicht einmal halb so leistungsfähig ist die aktuell schnellste 2,5-Zoll-SSD im Test, die Samsung SSD 840 Pro 512GB mit rund 750 Punkten. Mit durchschnittlich 600 MB/s extrem hoch sind auch die Transferraten beim zufälligen Lesen und Schreiben mit einer Blockgröße von 4 KB und 64 parallelen Anfragen.
Exzellente Ergebnisse fährt die System-SSD der Höllenmaschine 4 auch im Atto-Disk-Benchmark ein. Der renommierte Test prüft die Transferraten bei unterschiedlichen Blockgrößen zwischen 512 Byte und 8195 KB: Mit Werten zwischen 24 und knapp 1500 MB/s beim Schreiben sowie zwischen 27 und rund 1650 MB/s beim Lesen ist die Solid State Drive von OCZ höllisch schnell unterwegs.
Auf extremem Niveau liegt auch der Befehlsdurchsatz des Revo-3-Modells von bis zu 230.000 IOPS beim zufälligen Schreiben von 4-KB-Blöcken.

Backup-Partition: Die vier Raptoren im Raid 5 kommen auf bis zu 630 MB/s

Das interne Backup übernimmt in der Höllenmaschine ein Raid-5-Verbund aus vier Western Digital VelociRaptor WD1000DHTZ - das Modell ist das derzeit schnellste 3,5-Zoll-Laufwerk im Test. Die maximale Datenrate einer Raptor-Festplatte alleine liegt bei 210 Megabyte pro Sekunde, die durchschnittliche Zugriffszeit bei 3,7 Millisekunden.
Als Raid-5-Verbund kommt das Platten-Quartett sequenziell auf bis zu 560 Megabyte pro Sekunde beim Lesen und stellt dabei noch knapp 2,7 Gigabyte nutzbare Kapazität zur Verfügung. Aber auch die Schreibgeschwindigkeit kann sich mit knapp einem halben Gigabyte pro Sekunde noch sehen lassen - allerdings erst, nachdem wir in der Konfigurations-Software der Intel Rapid Storage-Technologie die Funktion "Write-Back-Cache" aktiviert haben.
Super Ergebnisse für ferromagnetische Festplatten holt der Raptoren-Verbund der Höllenmaschine 4 auch im Atto-Disk-Benchmark: Mit Werten zwischen 51 und 450 MB/s beim Schreiben sowie zwischen 62 und 630 MB/s beim Lesen fallen die Transferraten des Raid-5-Verbundes von Western Digital verblüffend hoch aus.

Arbeitsspeicher: Der Datendurchsatz erreicht fast 33 Gigabyte pro Sekunde

Die acht Speichermodule Adata XPG X Series PC3-17066U mit jeweils 8 Gigabyte Kapazität steuert der Controller im Vierkanal-Modus an. Die Module laufen mit 10-11-11-30er-Zugriffszeiten. Der mit dem Extreme Memory Profile (XMP) effektiv 2133 Megahertz schnelle Arbeitsspeicher beschert der Höllenmaschine 4 eine Speicherbandbreite von fast 33 Gigabyte pro Sekunde - gemessen mit dem Benchmark Sandra 2012.
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