Kodak EasyShare Z915
| Hersteller: | Kodak |
|---|---|
| Kategorie: | Digitalkameras |
| Preise: | - |
| Testnote: | 3.08 |
| Leserwertung: |
| Positiv & Negativ: |
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Bridge-Kamera im Test
Kodak Z915
Ausstattung: Dem 10fach-Zoomobjektiv kommt ein optischer Bildstabilisator zu Hilfe, der gegen Unschärfen vorgeht. Die in den technischen Daten der Z915 aufgeführten Halbautomatiken sind dagegen nur eingeschränkt nutzbar. Während Sie die im S-Modus (Blendenautomatik oder Zeitvorwahl) die Belichtungszeit frei wählen können, stehen Ihnen im A-Modus (Zeitautomatik oder Blendenvorwahl) nur insgesamt drei Blendenwerte zur Auswahl. Um die Kamera an einen Fernseher anzuschließen, müssen Sie sich ein USB-Videokabel besorgen - eine AV-Schnittstelle besitzt die Z915 nicht. Alternativ können Sie eine optionale Docking-Station von Kodak nutzen.
Bildqualität: Die Z915 schnitt hinsichtlich Bildrauschens sehr gut ab. Bis einschließlich ISO 800 ermittelten wir gute bis sehr gute Ergebnisse. Erst bei ISO 1600 waren die Messwerte dann nur noch ausreichend. Auch der Dynamikumfang gab keinen Anlass zur Klage: Ein- und Ausgangsdynamik waren beide sehr hoch. Das bedeutet, dass die 10,1-Megapixel-Kamera dank der hohen Eingangsdynamik auch kontrastreichere Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten absaufen. Andererseits sorgt die hohe Ausgangsdynamik dafür, dass die Aufnahmen brillante Lichter und tiefe Schwärzen aufzeigen und die Z912 zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen viele Helligkeitsstufen produzieren kann.
Ein Kritikpunkt war jedoch die Scharfzeichnung. Sie war - über den gesamten Empfindlichkeitsbereich gemessen - viel zu hoch. Als Folge davon erzielte die Kamera bei kurzer Brennweite in der Bildmitte einen Wirkungsgrad von über 100 Prozent, bei mittlerer und langer Brennweite jeweils um die 90 Prozent. Derart hohe Werte können auf Artefakte und andere Überschärfungsfehler hindeuten. Die Helligkeit ließ im Weitwinkelbereich zum Bildrand hin um 0,9 Blenden nach, was etwas zu viel ist. Außerdem belichtete der intelligente Automatikmodus mit Auto-Weißabgleich unser Testbild bei Kunstlicht etwas zu stark, denn das Bild wurde zu hell.
Handhabung: Zum Ausrichten des Motivs muss das 2,5-Zoll-Display dienen. Einen optischen oder elektronischen Sucher hat die Z915 nicht, was bei der Größe der Kamera etwas verwunderlich ist. Auch fanden wir die Anordnung der Knöpfe verbesserungswürdig: Für die Blitzoptionen, den Makromodus und den Selbstauslöser gibt's jeweils einen Knopf. Alle drei sitzen - untereinander angeordnet - rechts neben dem Auslöser auf der Kameraoberseite. Praktischer wäre es, die Funktionen gleich auf das Bedienkreuz zu legen.
Kodak Z915 schwarz
Kodak Z915 grau
Kodak Z915 blau
Kodak Z915 rot
Die 10,1-Megapixel-Kamera ist in drei Farben erhältlich.
Das Display ist 2,5 Zoll groß, einen extra Sucher gibt's nicht.
Die drei Knöpfen für Blitz, Makromodus und Selbstauslöser sind überflüssig - die Funktionen ließen sich besser über das Bedienkreuz anwählen.
Das Kunstlichtbild, aufgenommen im Automatikmodus mit Auto-Weißabgleich, wurde etwas zu hell.


