44546

Kodak Z1012 IS

15.07.2008 | 10:37 Uhr |

Die Kamera ist mit einem Schneider-Kreuznach-Objektiv vom Typ Variogon ausgestattet, das eine Brennweite von 33 bis 396 Millimeter bietet. Dem 12fach-Zoom kommt ein optischer Bildstabilisator zu Hilfe, der gegen Verwackler vorbeugen soll.

Mit der Z1012 IS setzt Kodak seine Reihe von Bridge-Kameras mit Superzoom fort. Das 10-Megapixel-Modell gehört mit seinen 371 Gramm zu den schwereren Kompaktkameras. Durch den Griff liegt das Gerät jedoch sehr gut in der Hand und ist aufgrund der durchdachten Menüstruktur sehr einfach zu bedienen. Von den 32 MB internen Speicher lassen sich 28 MB für Bilder nutzen. Zum Aufrüsten steht ein SD-Slot zur Verfügung.

Bildqualität: Die Kodak Z1012 IS produzierte in allen Messbereichen eine nahezu konstant hohe Auflösung. Lediglich bei mittlerer und langer Brennweite verlor sie etwas zum Bildrand hin. Auch in punkto Bildrauschen zeigte sich die Bridge-Kamera von ihrer besten Seite und lieferte selbst bei ISO 800 noch gute Ergebnisse. Dafür ließ der Dynamikumfang zu wünschen übrig: Die Eingangsdynamik (die Anzahl der möglichen Blendenstufen) war sehr niedrig, die Ausgangsdynamik sogar kritisch. Das bedeutet, die Z1012 IS kann nur wenige Helligkeitsstufen darstellen, wodurch Motive mit besonders hohem Kontrast und vielen Details der Kamera Schwierigkeiten machen.

Ausstattung: Wer etwas mehr Einfluss auf die Belichtung seiner Bilder haben will, kann die Halbautomatiken der Kamera nutzen. Darüber hinaus gibt's verschiedene Motivprogramme, einen Panorama-Modus und Lichtempfindlichkeiten von ISO 64 bis ISO 6400. Allerdings ist ISO 6400 nur bei einer Auflösung von 3,1 Megapixeln möglich. Neben einem USB-2.0.Anschluss hat die Z1012 IS eine Image-Link-Schnittstelle für Druckerstationen von Kodak und anderen Herstellen die diesen Anschluss-Standard unterstützen.

Handhabung: Wie bei vielen Kameras sitzen auch bei diesem Kodak-Modell Batterie- und SD-Fach untereinander. Allerdings haben beide eine eigene Abdeckung, was nur bedingt Sinn macht. So kann der separate SD-Kartenslot nützlich sein, wenn Sie ein Stativ einsetzen, dessen Kopf eine gemeinsame Abdeckung blockieren würde.

Fazit: Kodaks 10-Megapixler produzierte eine hohe Auflösung und kaum Bildrauschen. Dafür war der Dynamikumfang zu niedrig, und auch die Verzeichnung bei kurzer Brennweite sehr stark.

Alternative: In der gleichen Preisklasse, aber mit 7 statt 10 Megapixeln, befindet sich die Olympus Mju 790 SW . Die Kamera schnitt bei der Bildqualität deutlich besser ab und ist um einiges kompakter als die Kodak Z1012 IS. Als besonderes Zuckerl ist sie wasser- und stoßfest.

Hardware-Galerie: Die besten Digitalkameras mit Megazoom

0 Kommentare zu diesem Artikel
44546