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Canon Ixus 300 HS im Test

05.08.2010 | 12:08 Uhr |

Die Canon Ixus 300 HS soll sich dank ihres sehr lichtstarken Objektivs auch für Aufnahmen bei wenig Licht eignen. Lesen Sie im Test, ob das stimmt.

Mit einer Anfangsblende von 1:2,0 im Weitwinkel sticht die Canon Ixus 300 HS zwischen der Konkurrenz hervor. Die hohe Lichtstärke sorgt dafür, dass die Kamera bei wenig Licht kürzere Belichtungszeiten nutzen kann, als dies beispielsweise mit 1:3,5 möglich wäre.

Bildqualität: Die Auflösung der Canon Ixus 300 HS verlief über den gesamten Brennweitenbereich nahezu gleichmäßig. Lediglich bei kurzer Brennweite ließ der Wirkungsgrad der Digitalkamera zum Bildrand hin um etwa 25 Prozentpunkte nach. Insgesamt erzielte die Canon Ixus 300 HS einen befriedigenden mittleren Wirkungsgrad von 69,1 Prozent, was umgerechnet einer Auflösung von 4,7 Megapixeln entspricht.

In punkto Bildrauschen schnitt die Canon Ixus 300 HS überwiegend gut ab. Lediglich bei ISO 200 war das Ergebnis etwas erhöht, aber noch befriedigend. Der Dynamikumfang war ordentlich: So gibt die Kamera auch kontrastreiche Motive ohne großen Detailverlust wieder. Dafür war die Anzahl der Helligkeitsstufen, die die Canon Ixus 300 HS zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen produziert, etwas begrenzt.

Handhabung: Nach dem Auslösen dauerte es etwa zwei Sekunden, bis die Canon Ixus 300 HS wieder einsatzbereit war. Dafür war die Menüführung einfach und intuitiv.

Ausstattung: Zur Unterstützung des lichtstarken Objektivs besitzt die Canon Ixus 300 HS einen optischen Bildstabilisator. Eine bewegliche Linsengruppe im Objektiv wird also ungewollten Bewegungen gegengelenkt. Um die 720p-Clips der Kamera auf einem HD-fähigen Fernseher ausgeben zu können, bietet die Canon Ixus 300 HS einen HDMI-Anschluss. Ihr Makromodus stellt bereits Motive scharf, die 3 Zentimeter entfernt sind.

Fazit: Die Canon Ixus 300 HS machte ordentliche Bilder und ließ sich einfach bedienen. Allerdings arbeitete sie etwas langsam, was das Fotovergnügen schmälerte.

Alternativen: Die Ricoh GR Digital III liefert eine Anfangsbrennweite von 1:1,9. Sie produzierte zwar einen niedrigen Wirkungsgrad. In punkto Bildrauschen schnitt sie jedoch sehr gut ab. Größter Unterschied zur Canon Ixus 300 HS: die 28-Millimeter-Festbrennweite.

Varianten:
Canon Ixus 300 HS mattschwarz
Canon Ixus 300 HS silberfarben

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