Vergleichstest

Android-Smartphones für Sparfüchse

Montag den 31.01.2011 um 12:45 Uhr

von Yvonne Göpfert

Trekstor Smartphone - Schnäppchen für 160 Euro
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© 2014
200 Euro für ein Android-Smartphone sind ein guter Preis. Wir zeigen die günstigsten Handys und verraten, was Sie jeweils erwarten dürfen.

Die Preise für Smartphones sind stark gefallen. Das Motorola Flipout   mit 600-MHz-Prozessor und 2,8-Zoll-Display kostete beispielsweise im Sommer 2010 noch 350 Euro. Im Vergleich dazu verlangt Motorola für das besser ausgestattete Defy   nur noch 320 Euro. Mit bezahlbaren Smartphones erreicht das Google-Betriebssystem Android so langsam auch den Massenmarkt.

Ganz diesem Trend folgend, präsentiert PC-WELT die günstigsten Android-Smartphones. Dabei ist zu bedenken, dass Sie vom angegebenen Hersteller-UVP in diesem Test in der Regel noch einmal 10-20 Prozent abziehen dürfen, um den Straßenpreis zu bekommen. Denn üblicherweise finden Sie die Geräte im Internet deutlich billiger.

Wir haben die Modelle nach Preis sortiert, wobei ein günstiger Preis nicht automatisch bedeutet, dass das Gerät auch bei der Ausstattung und der Bedienung das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Der Test verrät, welches die wahren Schnäppchen sind und wie ihr Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten ist. 

Tipps & Tricks für Smartphones mit Android
Tipps & Tricks für Smartphones mit Android

Prozessor, Bildschirm und Betriebssystem-Version

Grundsätzlich kommt es bei einem Smartphone auf folgende Kriterien an: Prozessor, Bildschirm und Betriebssystem-Version. Die typischen Merkmale eines günstigen Smartphones sind ein vergleichsweise langsamer Prozessor, ein kleines Display und sehr häufig eine ältere Version des Android-Betriebssystems.

Prozessor
Top-Smartphones sind derzeit mit Gigahertz-Prozessoren ausgestattet. Doch die Hersteller basteln eifrig an der nächsten Generation, die auf 1,2 GHz kommt. So will LG bereits im Frühjahr 2011 Smartphones mit dem Dual-Core-ARM-Prozessor Tegra 2 von Nvidia auszuliefern. Und auch erste Quad-Core-Chips fürs Handy wurden schon angekündigt: Der Tegra-3-Chip von Nvidia soll mit vier ARM-Prozessoren vom Typ Cortex A9 ausgestattet sein, die mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz arbeiten. Modelle, die nur 600 oder 800 MHz schaffen, dürften dann weiter im Preis sinken.

Kleines Display
Der BIldschirm kostet den Hersteller relativ viel Geld in der Produktion. Sparen lässt sich, wenn kleinere Bildschirme verbaut werden. Teilweise greift der Handybauer - wie bei unserem Preissieger, dem Trekstor Smartphone -  sogar auf die resistive Touchscreen-Technik zurück. Resistive Touchscreens reagieren auf Druck, was den Bedienkomfort deutlich geringer macht. Der Grund: Der Bildschirm reagiert nicht, wenn der Druck zu schwach ist. Außerdem ist die Auflösung häufig sehr bescheiden. 240 x 320 Pixel beispielsweise geben Webseiten oder E-Mails nur grobpixelig wieder. Das erschwert die Lesbarkeit.

Android 2.x
Da die Entwicklungszeiten für ein Mobiltelefon sechs Monate und mehr betragen, hinken die Hersteller dem aktuellen Android-Betriebssystem regelmäßig hinterher. Aktuell wird bereits über Android 3.0 gesprochen, erste Handys im Markt werden mit Android 2.3 ausgeliefert. Die Preishits in unserem Test sind allesamt bei spätestens Android 2.1 stehengeblieben. Einzige Ausnahme ist das LG Chic, das bereits unter Android 2.2 läuft. Die Folge: Wenn Entwickler Software für Android-Handys schreiben und dabei auf Funktionen der neuesten Betriebssystemversion zugreifen, läuft die App auf älteren Modellen nicht mehr. Doch keine Bange - bei einer Auswahl von rund 100.000 Apps stehen noch genügend Programme bereit, die auch unter Android 2.1 nutzbar sind.

Trekstor Smartphone Unschlagbar im Preis ist ein Neuling im Smartphone-Markt: das Trekstor Smartphone für 160 Euro. Das Gerät wird eigentlich von Huawei produziert. Doch da die Chinesen im deutschen Telekommunikationsmarkt keinen Fuß auf den Boden bekommen, haben sie sich einen Vertriebspartner gesucht. Diese Rolle hat Trekstor übernommen - eigentlich eher für Festplatten und MP3-Player bekannt. Dass das Trekstor Smartphone für den kleinen Geldbeutel gemacht ist, wird schnell klar, wenn man sich das Datenblatt durchliest. Resistiver Touchscreen, 2,8 Zoll-Display und 528-MHz-Prozessor sind hart an der Grenze zum Retro-Produkt. Es überrascht daher nicht, dass die Bedienung nur mit Stift wirklich empfehlenswert ist. Überzeugen können dagegen der Internet-Browser und die Integration von Facebook. Die Kamera macht nur mittelmäßige Fotos. Und der Akku hält im Standby gerade mal zwei Tage durch - das ist alles andere als eine Meisterleistung. Doch angesichts des Preises von 160 Euro UVP verzeiht man dem Trekstor Smartphone seine Schwächen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist insgesamt gut. container_id link 1450029 Trekstor Smartphone - zum ausführlichen Test  

Montag den 31.01.2011 um 12:45 Uhr

von Yvonne Göpfert

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