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Sony Vaio VPC-L11M1E/S im Test

30.06.2010 | 16:35 Uhr |

Im Wettbewerb um den besten All-In-One-PC schickt Sony den Vaio VPC-L11M1ES ins Rennen und spendiert ihm ein Multitouch-Display. Ob der PC mit der Konkurrenz mithalten kann, lesen Sie im PC-WELT-Test.

seitliche Anschlüsse des Sony Vaio VPC-L11M1E/S
Vergrößern seitliche Anschlüsse des Sony Vaio VPC-L11M1E/S
© 2014

Ausstattung: Neben einem Zweikern-Prozessor verfügt der PC über 4 GB Arbeitsspeicher. Komfortabel: Über eine Klappe an der Rückseite können Sie den Speicher auf bis zu 12 GB erweitern. Ansonsten überwiegt Hausmannskost: Die Festplatte fasst nur 500 GB, auch der Grafikchip Nvidia Geforce G210M ist nur Mittelklasse. Das optische Laufwerk unterstützt kein Blu-Ray. Dafür funkt das WLAN-Modul nach dem aktuellen Standard 802.11n.

Rechenleistung: Verglichen mit der Konkurrenz lag die Rechenleistung des All-In-One-PCs im Mittelfeld. Film-Wiedergabe und Bildbearbeitung beherrscht der Rechner problemlos, bei der Videobearbeitung müssen Sie allerdings eine gewisse Zeit für grafikhungrige Anwendungen einplanen.

Bildschirm: Die durchschnittliche Helligkeit des Displays war in Ordnung, das Kontrastverhältnis ist allerdings nicht besonders gut. Auch die Helligkeitsverteilung könnte besser sein. Verstärkt werden alle diese Einschränkungen noch durch die spiegelnde Oberfläche. In einem Raum ohne direkte Sonneneinstrahlung ist der Bildschirm aber gut benutzbar.

spiegelndes Display beim Sony Vaio VPC-L11M1E/S
Vergrößern spiegelndes Display beim Sony Vaio VPC-L11M1E/S
© 2014

Handhabung: Verglichen mit anderen Konkurrenten klangen die Lautsprecher des PCs erfreulich klar und natürlich. Getrübt wurde die Freude aber durch das übermäßig laute Betriebsgeräusch. Der Stromverbrauch blieb auch unter Last im akzeptablen Bereich.

Fazit: In fast allen Disziplinen präsentiert sich der Sony Vaio VPC-L11M1E/S als durchschnittlicher All-In-One-PC, der kaum Glanzpunkte bietet. Die guten Lautsprecher kommen wegen des lauten Betriebsgeräuschs nur eingeschränkt zur Geltung. Ausstattung und Rechenleistung sind dem Zweck eines Medienabspielgeräts angemessen, nur das Display ist dafür nicht hell genug.

Alle Testergebnisse zum Sony Vaio VPC-L11M1E/S finden Sie im Artikel "10 Bildschirm-PCs im Vergleich" in PC WELT, Ausgabe 06/2010 ab Seite 104. Diese können Sie unter http://www.pcwelt.de/shop/ im Heftarchiv nachbestellen.

Alternativen: Der Packard Bell Onetwo L bietet zusätzlich TV-Empfang und kostet rund 200 Euro weniger. Dafür ist sein Bildschirm etwas kleiner.

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