Bildergalerie
Die leichteste Systemkamera
Systemkameras arbeiten mit Wechselobjektiven, haben jedoch im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras keinen Spiegel mehr. Das macht die Kameras sehr kompakt. In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen die zehn leichtesten Systemkameras vor. Neu in der Wertung ist die neue PEN Mini von Olympus.
Fast jeder wichtige Kamerahersteller hat eine so genannte spiegellose Systemkamera im Sortiment: eine kompaktes Modell, das mit Wechselobjektiven arbeitet. Damit kombinieren Systemkameras das beste aus zwei Kategorien: Sie sind flexibel wie eine Spiegelreflexkamera, dabei aber aufgrund des fehlenden Spiegelkastens nur so groß wie eine Kompaktkamera.
Durch die geringeren Maße hat sich auch das Gewicht reduziert. Im Schnitt wiegt eine Einsteiger-DSLR mit Standard-Objektiv etwa 730 Gramm. Eine Systemkamera der Kompaktklasse bringt inklusive Objektiv dagegen nur um die 400 Gramm auf die Waage. Noch ein Grund, sich die Modelle einmal genauer anzusehen. Blättern Sie durch unsere Bildergalerie der zehn leichtesten Systemkameras.
Die leichteste Systemkamera
Platz 10: Olympus PEN E-PL5 (435 Gramm)
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Platz 9: Olympus PEN E-PL3 (425 Gramm)
Dieses PEN-Modell von Olympus überzeugte hinsichtlich Handhabung und Ausstattung - vorausgesetzt, Sie kommen mit dem Aufstecksucher klar und benötigen keinen eingebauten Blitz. Denn die Olympus PEN E-P2 war schnell, meist intuitiv zu bedienen und steht hinsichtlich ihrer Ausstattung einer Einsteiger-DSLR in nichts nach. Einzig die Bildqualität könnte hinsichtlich der Ausgangsdynamik etwas besser sein.
Dieses PEN-Modell von Olympus überzeugte hinsichtlich Handhabung und Ausstattung - vorausgesetzt, Sie kommen mit dem Aufstecksucher klar und benötigen keinen eingebauten Blitz. Denn die Olympus PEN E-P2 war schnell, meist intuitiv zu bedienen und steht hinsichtlich ihrer Ausstattung einer Einsteiger-DSLR in nichts nach. Einzig die Bildqualität könnte hinsichtlich der Ausgangsdynamik etwas besser sein.
Platz 8: Panasonic Lumix DMC-GX1X (414 Gramm)
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Platz 7: Nikon 1 J1 (396 Gramm)
Die Nikon 1 J1 richtet sich mit ihren Spaßfunktionen wie dem "Bewegten Schnappschuss" und der (ausschließlich) automatischen Motivprogrammwahl eindeutig an Fotoneulinge. Auch liegt sie mit einer UVP von 599 Euro eher am Anfang der Preissparte der Systemkameras. Trotzdem müssen Sie bei der Bildqualität der Nikon 1 J1 keine großen Abstriche machen. Das etwas zu starke Bildrauschen bekommen Sie mit der kamerainternen Rauschreduzierung in den Griff. Und auch für die kleinen Mängel bei der Dynamik gibt's einen Modus namens D-Lighting, der Kontrastkorrekturen durchführt. Dann müssen Sie sich nur noch für eine Gehäuse- und Objektivfarbe entscheiden - bei der schwarzen, weißen und pinkfarbenen Ausführung gibt's den Objektivdeckel farblich passend gleich dazu.
Die Nikon 1 J1 richtet sich mit ihren Spaßfunktionen wie dem "Bewegten Schnappschuss" und der (ausschließlich) automatischen Motivprogrammwahl eindeutig an Fotoneulinge. Auch liegt sie mit einer UVP von 599 Euro eher am Anfang der Preissparte der Systemkameras. Trotzdem müssen Sie bei der Bildqualität der Nikon 1 J1 keine großen Abstriche machen. Das etwas zu starke Bildrauschen bekommen Sie mit der kamerainternen Rauschreduzierung in den Griff. Und auch für die kleinen Mängel bei der Dynamik gibt's einen Modus namens D-Lighting, der Kontrastkorrekturen durchführt. Dann müssen Sie sich nur noch für eine Gehäuse- und Objektivfarbe entscheiden - bei der schwarzen, weißen und pinkfarbenen Ausführung gibt's den Objektivdeckel farblich passend gleich dazu.
Platz 6: Ricoh GXR-P10 (380 Gramm)
Das an sich interessante Konzept der GXR mit wechselbaren Modulen geht auch in der Kombination GXR-P10 nicht auf. Zwar läßt sich das Modul gewohnt einfach anbringen, und auch die Bedienung war okay, wenn auch nicht immer einsteigerfreundlich. Die Bildqualität des Sets enttäuschte jedoch hinsichtlich Bildrauschens und der effektiven Auflösung. Immerhin hat Ricoh den Preis der GXR-P10 im Vergleich zu den anderen Modul-Varianten ordentlich heruntergeschraubt.
Das an sich interessante Konzept der GXR mit wechselbaren Modulen geht auch in der Kombination GXR-P10 nicht auf. Zwar läßt sich das Modul gewohnt einfach anbringen, und auch die Bedienung war okay, wenn auch nicht immer einsteigerfreundlich. Die Bildqualität des Sets enttäuschte jedoch hinsichtlich Bildrauschens und der effektiven Auflösung. Immerhin hat Ricoh den Preis der GXR-P10 im Vergleich zu den anderen Modul-Varianten ordentlich heruntergeschraubt.
Platz 5: Olympus PEN E-PM1 (375 Gramm)
Die Olympus PEN E-PM1 ist eines der kleinsten und günstigsten PEN-Modelle. Das merkt man vor allem an der Ausstattung, aber auch an der Bildqualität der Systemkamera: Insgesamt liegen die Ergebnisse der Olympus PEN E-PM1 hinter denen der aktuellen Schwestermodelle zurück. Dafür kommt die kompakte Bauweise der Handhabung der E-PM1 zugute.
Die Olympus PEN E-PM1 ist eines der kleinsten und günstigsten PEN-Modelle. Das merkt man vor allem an der Ausstattung, aber auch an der Bildqualität der Systemkamera: Insgesamt liegen die Ergebnisse der Olympus PEN E-PM1 hinter denen der aktuellen Schwestermodelle zurück. Dafür kommt die kompakte Bauweise der Handhabung der E-PM1 zugute.
Platz 4: Ricoh GXR-S10 (361 Gramm)
Ricoh präsentiert hier ein revolutionäres Kamerakonzept, das es auf dem Kameramarkt jedoch schwer hat: Denn während sich die GXR technisch zwischen Kompaktkamera und Systemkamera (mit und ohne Spiegel) ansiedeln lässt, geht der Preis doch eher in Richtung SLR der Mittel- bis Oberklasse. Und dafür war die Bildqualität - zumindest mit dem getesteten S10-Modul - nicht gut genug. Mit einem besseren Modul und einem kleinen Preisnachlass könnte sich die Ricoh GXR jedoch zu einem Geheimtipp mausern - denn Ausstattung, Bedienung und Arbeitsgeschwindigkeit sind mehr als optimal.
Ricoh präsentiert hier ein revolutionäres Kamerakonzept, das es auf dem Kameramarkt jedoch schwer hat: Denn während sich die GXR technisch zwischen Kompaktkamera und Systemkamera (mit und ohne Spiegel) ansiedeln lässt, geht der Preis doch eher in Richtung SLR der Mittel- bis Oberklasse. Und dafür war die Bildqualität - zumindest mit dem getesteten S10-Modul - nicht gut genug. Mit einem besseren Modul und einem kleinen Preisnachlass könnte sich die Ricoh GXR jedoch zu einem Geheimtipp mausern - denn Ausstattung, Bedienung und Arbeitsgeschwindigkeit sind mehr als optimal.
Platz 3: Nikon 1 J3 (355 Gramm)
Die Nikon 1 J3 ist eine Mittelklasse-Systemamera, deren Bildqualität einige kleinere Makel hat (etwas zu wenig Auflösung und Ausgangsdynamik). Darüber hinaus ist auch das Bedienmenü nicht wirklich intuitiv. Wer allerdings eine kleine sowie schnelle Wechselobjektivkamera sucht und dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus ist, kann hier zugreifen.
Die Nikon 1 J3 ist eine Mittelklasse-Systemamera, deren Bildqualität einige kleinere Makel hat (etwas zu wenig Auflösung und Ausgangsdynamik). Darüber hinaus ist auch das Bedienmenü nicht wirklich intuitiv. Wer allerdings eine kleine sowie schnelle Wechselobjektivkamera sucht und dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus ist, kann hier zugreifen.
Platz 2: Nikon 1 S1 (321 Gramm)
Leider kann die Nikon 1 S1 nicht ganz halten, was der Hersteller mit der neuen Systemkamerareihe verspricht. Zwar erwies sich das Gerät in der Tat als superschnell. Die Bedienung fanden wir jedoch nicht unbedingt einsteigerfreundlich. Auch die Bildqualität hatte ihre Macken, vor allem, was die mittelmäßige Auflösung und das etwas zu hohe Bildrauschen angeht. Dafür war der Dynamikumfang hoch.
Leider kann die Nikon 1 S1 nicht ganz halten, was der Hersteller mit der neuen Systemkamerareihe verspricht. Zwar erwies sich das Gerät in der Tat als superschnell. Die Bedienung fanden wir jedoch nicht unbedingt einsteigerfreundlich. Auch die Bildqualität hatte ihre Macken, vor allem, was die mittelmäßige Auflösung und das etwas zu hohe Bildrauschen angeht. Dafür war der Dynamikumfang hoch.
Platz 1: Pentax Q (301 Gramm)
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.







21.02.12
Wieder einmal werden von der PC WELT Redaktion die Sony NEX Modelle ignoriert. Wo bitte ist die Sony NEX 5N mit dem Kitobjektiv E 18-55? Diese Kombination wiegt 416 Gramm und gehört auf Platz 7. Lieber werden mehrere teils schwerere Modelle anderer Marken aufgeführt. Warum?
Natürlich werden hier gern auch mal wieder Äpfel und Birnen verglichen: Wenn eine Kamera mit Zoomobjektiv aus den Top-10 herausfallen würde, dann misst man das Gewicht mit einer bauartbedingt viel leichteren Festbrennweite (z.B. Panasonic GF3 mit 14mm Objektiv). Kommt ja nicht so drauf an, wie?
Und wieder einmal vergleicht die Redaktion nicht die Bodys alleine, sondern flanscht irgendein BELIEBIGES Objektiv aus dem Repertoire des Herstellers daran. Zwar hat jeder Hersteller mehrere Objektive im Portfolio, die natürlich auch unterschiedlich schwer sind, aber das wird schlicht ignoriert!
Wäre es nicht einzig sinnvoll, Abmessungen und Gewicht der Gehäuse zu vergleichen? Dem geneigten Kunden bleibt es dann überlassen, ob er dann ein kompaktes/leichtes Pancace Objektiv davor setzt oder ein schwereres/größeres Zoom-Objektiv. Ich z.B. setze an meine Sony NEX das flache 16mm Objektiv, wenn es in die Manteltasche passen soll. Das E18-55 Objektiv kommt davor, wenn die Kamera flexibler eingesetzt werden soll. Dann ist sie insgesamt größer und schwerer (immerhin würde es hier für Platz 7 reichen), aber das will ich ja denn auch genau so!
Vermutlich werden die Kameras demnächst nach Farbe sortiert, da kann man dann wieder solch einen hochinteressanten Artikel in die Welt setzen. Ich freu' mich schon drauf...
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21.02.12
Wir bewerten keine Festbrennweiten, weil diese, wie Sie völlig korrekt angemerkt haben, technikbedingt viel leichter sind, und sich auch die Messwerte der Bildqualitätstests nicht miteinander vergleichen ließen.
Die Sony NEX-5N haben wir nicht getestet, nur die NEX-5. Sie landete mit 482 Gramm auf Platz 13.
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21.02.12
Bitte PN beachten...
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22.02.12
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