103986

Erster Test von Panda Internet Security 2010

30.06.2009 | 15:13 Uhr |

Gerade erst hat Panda Security die neue Generation 2010 seiner Schutzlösungen für Endanwender vorgestellt und schon gibt es erste Testergebnisse. Diese fallen durchaus positiv aus.

Mit der neuen Generation 2010 seiner Produkte Antivirus und Internet Security setzt der spanische Hersteller Panda Security weiter auf seine vor zwei Jahren eingeführte Technik der "Collective Intelligence". Nach der Vorstellung der Neuerungen werfen wir heute einen Blick auf die ersten Testergebnisse. Die neue Schutzlösung Panda Internet Security 2010 musste sich ähnlichen Tests unterziehen wie bereits die neue Security-Suite von Kaspersky Lab .

Die Tests wurden von AV-Test in Magdeburg durchgeführt. Geprüft haben die Tester die US-englische Version von Panda Internet Security 2010 (Version 15.00.00) unter Windows XP (SP3) und Vista (SP1). Die Testsysteme waren dabei mit dem Internet verbunden, sodass Panda Internet Security (PIS) auch auf die Cloud-Funktionalität zurück greifen konnte.

Eine wichtige Testdisziplin ist der so genannte Wildlist-Test. Ein Virenscanner muss hierbei möglichst alle 3.194 Malware-Dateien erkennen, die in der neuesten Wildlist 5/2009 sowie in älteren Ausgaben aufgeführt sind. Dabei handelt es sich um weit verbreitete Viren und Würmer. Sowohl mit dem speicherresidenten Wächter (On-Access-Scanner) als auch beim manuellen Scan (On-Demand-Scanner) hat PIS alle Schädlinge gefunden und entfernt.

Eine erweiterte Prüfung der Erkennungsleistung erfolgte mit einer Sammlung von 680.000 Schädlingen, darunter auch Adware, Spyware und Trojanische Pferde. PIS 2010 hat 99,6 Prozent der schädlichen Dateien erkannt - das ist ein sehr guter Wert. Beim Scannen einer Sammlung harmloser Dateien gab es keine Fehlalarme - auch sehr gut.

Die verhaltensbasierte Erkennung noch unbekannter Malware haben die Tester mit einigen Schädlingen geprüft, die PIS noch nicht mit den anderen Mitteln (Signaturen, Heuristik, Collective Intelligence) erkannt hat. Bei 45 Prozent der per Doppelklick gestarteten Malware hat PIS eine Warnmeldung angezeigt, jedoch nur wenige der Schädlinge blockiert. Hier gibt es noch Verbesserungspotenzial.

Die Beseitigung von Malware von einem infizierten PC wurde ebenfalls getestet. Auch hier hat sich PIS gut geschlagen und alle schädlichen Komponenten entfernt. Lediglich einige Registry-Einträge blieben zurück. Die Erkennung und Entfernung aktiver Rootkits hat Panda Internet Security 2010 gleichfalls fehlerfrei absolviert.

Insgesamt hat Panda Internet Security 2010 ein sehr guten Eindruck hinterlassen. Ein solches Testergebnis muss allerdings noch durch ausführlichere Prüfungen bestätigt und ergänzt werden. Seine Testmethoden hat AV-Test auf seiner Website in englischer Sprache veröffentlicht.

0 Kommentare zu diesem Artikel
103986