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Benq Joybook 7000

25.10.2004 | 09:55 Uhr |

Mit dem Joybook 7000 folgt Benq einem aktuellen Trend.

Mit dem Joybook 7000 folgt Benq einem aktuellen Trend bei Notebooks: 14-Zoll-Displays im Wide-Screen-Format. Gegenüber den Konkurrenten mit 15,4-Zoll-Widescreen-Display ist beim Benq Joybook 7000 zwar die Displayfläche kleiner. Die Auflösung ist beim Joybook 7000 aber nur in vertikaler Richtung etwas geringer (1280 x 768 gegenüber 1280 x 800 bei den meisten 15,4-Zoll-Displays): So sieht man fast den gleichen Bildschirminhalt wie bei einem großen Widescreen-Display.
Der Vorteil: Das Benq Joybook 7000 wiegt nur knapp über zwei Kilogramm und ist damit rund ein Kilogramm leichter als die meisten Notebooks mit 15,4-Zoll-Display.
Das Display des Benq Joybook 7000 war in Ordnung. Allerdings maßen wir statt der vom Hersteller versprochenen 200 cd/m2 nur eine maximale Helligkeit von 145 cd/m2. Und der Blickwinkel war vor allem in horizontaler Richtung recht gering. Ein zweites Testgerät, das uns Benq nachlieferte, übertraf mit einer gemessenen maximalen Helligkeit von 224 cd/m2 sogar die Herstellerangaben.
In Sachen Geschwindigkeit bürgen der ATI Mobility Radeon 9700 für hohe 3D-Leistung und der Pentium M mit Dothan-Kern für ein schnelles Rechentempo sowie eine gute Akkulaufzeit.
Benq legt dem Joybook 7000 eine Infrarot-Fernbedienung bei, die sich im PC-Card-Schacht verstauen lässt. Damit kann man das Q-Media-Center steuern, eine Abspiel-Software für DVDs, Musik-CDs und Fotos. Die Fernbedienung ärgerte uns allerdings durch ihr unhandliches Format und die tiefliegenden Tasten. Das Q-Media-Center funktioniert übrigens nur unter Windows - ein Instant-on-Programm, das auch ohne gestartetes Windows Film- und Musikgenuss erlaubt bringt das Benq Joybook 7000 nicht mit.
Am Benq Joybook 7000 finden sich die üblichen Schnittstellen, darunter vier USB-Ports - von denen allerdings zwei auf der Rückseite sehr eng zusammenliegen - sowie ein Speicherkarten-Slot für SD- und Multimediakarten sowie Memory Sticks.
Das Benq Joybook 7000 überzeugt als schnelles, schickes und leichtes Centrino-Gerät mit einer sehr guten Tastatur. Die Fernbedienung als Zugabe an den Multimedia-Zeitgeist hätte sich Benq allerdings sparen können.

TECHNISCHE DATEN

Prozessor

Intel Pentium M 725 1,6 GHz

Arbeitsspeicher

512 MB DDR-SDRAM PC2700

Grafikchip

ATI Mobility Radeon 9700 (64 MB)

Display

14 Zoll, 1280 x 768

Festplatte

Fujitsu MHT2060AT, 57.263 MB

Optisches Laufwerk

Matsushita UJ-820S (DVD-R(W)/+R(W)/-RAM/CD-R(W): 4-/2-/2,4-/2,4-/16-/8fach)

Kommunikation

V.90-Modem, 10/100 MBit/s, 802.11g-WLAN

Akku

Lithium-Ionen (64,5 Wh)

Betriebssystem

Windows XP Home

PC-WELT-TESTERGEBNISSE

Benchmarks

Sysmark 2002 (Punkte)

226

(Best 282)

3D Mark 2001 SE (Bilder/s)

168,0

(Best 307,3)

Akkulaufzeit (Stunden)

3:33

(Best 6:57)

Max. Displayhelligkeit (cd/m2)

224

(Best 320)

Beurteilung

Tastatur

stabil, guter Druckpunkt

Mausersatz

Touchpad, laute Tasten

Lautsprecher

flacher Klang, keine Bässe

Betriebsgeräusch (dB(A))

Ruhe/Last

23/26,5

Gewicht (Kilogramm)

2,17

(Best 0,82)

Service/Garantie

0190/745743 (1,24 Euro/Min.) / 24 Mon.

Anbieter:

Benq

Weblink:

www.benq.de

Qualitätsnote/Preis-Leistungsnote:

2,4 / 2,9

Preis:

rund 1550 Euro

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