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Benq DV 3750

29.12.2006 | 10:28 Uhr |

Der 37-Zoll-LCD-Fernseher bietet eine ordentliche Schnittstellenausstattung, die Bildqualität lässt allerdings teilweise zu wünschen übrig. Lautsprecher bringt er keine mit.

Testbericht

Ausstattung: Der Fernseher bietet die gängigen TV-Funktionen. Lautsprecher bringt er nicht mit, trotzdem ist das Gehäuse enorm breit. Klemmen für externe Boxen sind vorhanden. Auch die Schnittstellenausstattung stimmt, obwohl das Gerät keinen HDMI-Anschluss bietet, dafür aber eine DVI-Buchse mit HDCP-Kopierschutz.

Ergonomie: Negativ fiel der hohe Stromverbrauch auf.

Handhabung: Das Skalieren und De-Interlacing des Videomaterials übernimmt ein Chip von Faroudja (DCDi), der im Test gut funktionierte. Die Fernbedienung wirkt zwar nicht gerade edel, arbeitete aber verlässlich. Dafür nervte eine Marotte des DV 3750: Drückten wir die Taste für die automatische Formaterkennung des Fernsehers, deaktivierte sich die Taste zum manuellen Einstellen. Um sie wieder zu aktivieren, mussten wir uns in ein Menü der dritten Ebene wühlen.

Qualität: Nicht nur die Panelwerte waren in Ordnung, sondern auch die Wiedergabe analoger Quellen. Die digitalen Pendants allerdings überzeugten weniger: Weil unser Testkandidat seine Auflösungen nicht richtig an die Abspielgeräte signalisierte, ließen sich keine adäquaten 16:9-Auflösungen einstellen. Die anderen Auflösungen verzerrte er gnadenlos.

Fazit: Als Fernseher ohne besondere Ambitionen empfiehlt sich das Gerät, wenn Lautsprecher schon vorhanden sind. Allerdings lässt sein Komfort streckenweise zu Wünschen übrig. Die digitale Zuspielung war teilweise problematisch, andererseits kann man in vielen Fällen auf das analoge Komponentensignal ausweichen.

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