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Benq DC C500

15.05.2006 | 13:00 Uhr |

Mit nur 98 Gramm Gewicht und einem mattschwarzen schlanken Gehäuse schickt Benq beziehungsweise Pearl ein besonders schickes Leichtgewicht ins Rennen.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera schaffte nur eine mittelprächtige Auflösung, die darüber hinaus über das ganze Bild gesehen sehr ungleichmäßig war. So fiel der Wirkungsgrad von deutlich über 100 Prozent in der Bildmitte auf unter 50 Prozent und stieg dann zum Bildrand hin auf knapp 70 Prozent. Aufs Bild übertragen bedeutet dies, dass Ihre Aufnahmen zwar in der Mitte scharf werden, dort jedoch zu Artefakten neigen. Zum Rand hin können dann deutliche Unschärfen auftreten. Allerdings scheint dieses Phänomen mit ausreichend Licht in den Griff zu bekommen sein. Ein- und Ausgangsdynamik waren beide sehr hoch, so dass die Kamera keine Probleme mit Kontrast hatte. Rauschen fanden wir nur wenig und die Scharfzeichnung arbeitete ebenfalls tadellos.
Ausstattung: Um das Objektiv zu schützen, besitzt die C500 einen Schieberegler, der zugleich als An- und Ausschalter dient. Die Fixfokus-Kandidatin bietet vier Weißabgleichsmodi, eine Belichtungskorrektur und sechs Motivprogramme. Schärfe und Sättigung lassen sich in je drei Stufen einstellen. Außerdem gibt's ein 1,7-Zoll-Display und eine Videofunktion mit Ton.

Fazit: Die Kamera überzeugte uns durch ihr schickes Äußeres, die super einfache und intuitive Bedienung und das geringe Gewicht. Die im Grunde sehr gute Bildqualität wird nur durch die stark ungleichmäßige Auflösung getrübt.

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