Wer hat mehr Leistung? Das brandneue Samsung Galaxy S7 oder das ältere Apple iPhone 6s? Im Benchmark-Battle wird der Performance-Unterschied deutlich. Wir zeigen Ihnen, welches Smartphone die Nase vorne hat.

Giganten im Benchmark-Battle: Wir schauen mal wie sich das brandneue Samsung Galaxy S7 im Leistungstest gegen das Apple iPhone 6s schlägt. Auf dem Papier liegt das Galaxy S7 klar vorne: Es ist mit der Octa-Core-CPU Exynos 8890 (4x 2,3 GHz + 4 x 1,6 GHz) und 4G RAM ausgestattet. Das iPhone 6s wird dagegen von dem Dual-Core-Prozessor mit 1,8 GHz angebtrieben und besitzt 2 GB Arbeitsspeicher. Ist dem S7 der Sieg damit sicher? Die ausführlichen Benchmark-Ergebnisse finden Sie im nachfolgenden Video:

Benchmark-Battle: Galaxy S7 vs. iPhone 6s

Galaxy S7 vs. iPhone 6s im Antutu-Benchmark

Der Antutu-Benchmark misst neben der 3D-Leistung auch den Arbeitsspeicher, CPU-Performance und führt User-Experience-Tests durch.

Das Galaxy S7 hat hier erst einmal das Nachsehen. Es ist zwar knapp, aber das iPhone 6s liegt mit 133.742 Punkten über 2000 Punkte vor dem neueren und auf dem Papier stärkeren S7. Tatsächlich stimmt unser Ergebnis auch mit der Rangliste überein, die Antutu selbst kürzlich veröffentlichte. Dort liegt der Exynos 8890 ebenfalls knapp hinter dem Apple A9. Noch schneller ist laut dieser Liste die neue Qualcomm-CPU Snapdragon 820, die unter anderem auch in S7-Modellen steckt, die teilweise außerhalb von Europa wie USA und Asien verkauft werden - die sind dann tatsächlich stärker als das iPhone 6s, zumindest im Antutu-Benchmark.

Die offizielle Antutu-Rangliste zeigt, dass der Exynos 8890 im S7 das Nachsehen gegenüber dem Apple A9 im iPhone 6s hat. Nur der Snapdragon 820 ist noch schneller.
Vergrößern Die offizielle Antutu-Rangliste zeigt, dass der Exynos 8890 im S7 das Nachsehen gegenüber dem Apple A9 im iPhone 6s hat. Nur der Snapdragon 820 ist noch schneller.

Galaxy S7 vs. iPhone 6s im Geekbench 3

Weiter geht’s mit dem CPU-Test von Geekbench 3. Der misst sowohl die Single-Core- als auch die Multi-Core-Leistung. Dass in letzterer der Achtkerner des S7 vor dem Zweikerner des iPhones liegt, ist keine Überraschung - 6429 Punkte des Galaxy S7 gegenüber 4466 Punkte, die das iPhone 6 erreicht. In der Single-Core-Leistung schlägt das iPhone 6s das Galaxy S7 aber um 440 Punkte.

Samsung Galaxy S7 und S7 Edge im ausführlichen Test

Galaxy S7 vs. iPhone 6s im 3D Mark

Der 3D Mark misst vor allem die 3D- und Gaming-Leistung der Smartphones. Wir den Benchmark in der Off-Screen-Variante durchlaufen lassen, bei der die jeweilige Display-Auflösung außen vor ist. Der Sieger: Samsung Galaxy S7! Der Vorsprung gegenüber dem iPhone 6s fällt mit 200 Punkten aber recht gering aus - 2792 gegen 2557 Punkte! Interessant ist hier vor allem die detaillierte Auswertung der Ergebnisse: Dort erkennt man, dass das S7 in der CPU-lastigen Physikberechnung vorne liegt, das iPhone dagegen die schnellere Grafikverarbeitung besitzt.

Im 3D Mark liegt das Galaxy S7 knapp vor dem iPhone 6s.
Vergrößern Im 3D Mark liegt das Galaxy S7 knapp vor dem iPhone 6s.

Galaxy S7 vs. iPhone 6s im GFX Bench

Im GFX Bench geht es neben der Gaming-Leistung vor allem um die GPU-Performance. GFX Bench führt jeweils einen On- und einen Off-Screen-Test durch, um später auch einen Auflösungs-unabhängigen Vergleich zu haben.

Tatsächlich schneidet das Galaxy S7 in den On-Screen-Tests aufgrund der deutlich höheren Auflösung schlechter ab als das iPhone 6s - im High-Level-Test "Manhatten" zeigt das iPhone mit 3436,61 Frames sogar mehr als doppelt so viele Frames wie das S7 an. In den Off-Screen-Benchmarks dagegen liegt das S7 jedoch vor dem iPhone 6s - wenn auch nur knapp.

Die besten Tipps zum Samsung Galaxy S7 & S7 Edge

Fazit der Benchmark-Ergebnisse des Galaxy S7 und iPhone 6s

Obwohl das iPhone 6s auf dem Papier weniger Leistung als das Galaxy S7 besitzt, kann das Apple-Handy sehr gut mit der hohen Performance des S7 mithalten und es teilweise sogar übertrumpfen. Dabei ist es sogar schon deutlich länger auf dem Markt.

Das liegt unter anderem daran, dass Apple Software und Hardware selbst entwickelt und diese optimal aufeinander abstimmt, um so die bestmöglich Performance zu erzielen. Aufgrund der "niedrigen" Hardware-Leistung sind auch App-Entwickler gezwungen, Ressourcen-sparende Anwendungen zu entwickeln.

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