Beherrscht Dolby Digital und DTS
Captiva HV335T-2 im Test
Am FBAS-Ausgang zeigt die Captiva HV335T-2 ein ordentliches Bild, wobei feinste Details leicht weichgezeichnet werden. Der Videofrequenzgang weist bei hohen Frequenzen einen entsprechend leichten Pegelfall auf.
Am HDMI-Ausgang liefert die Captiva HV335T-2 mit HDTV-Bildern ein sauberes, ordnungsgemäßes Bild: Farben, Pegelverhältnisse und Videofrequenzgang sind stimmig. Bei der digitalen Wiedergabe von SDTV-Material (576p) gelingt ein grundsätzlich sauberes Bild, obgleich feinste Details minimal weichgezeichnet werden.
Je nach Programmaterial gelingt der Captiva HV335T-2 eine saubere Vollbildverwebung ohne Artefakte oder mit leichten Schwächen: Bei bestimmten Testsequenzen kommt es dann zu Zeilenflimmern, beziehungsweise Treppenstufen-artig verzerrten Kanten.
Beim Hochskalieren von PAL-Material verliert das Bild der Captiva HV335T-2 stark an Schärfe, feinste Details bleiben auf der Strecke, das Bild wirkt weich.
Fehlender Bass beim Frequenzgang und ein hoher Klirrfaktor bei einem zu niedrigen Ausgangspegel lassen die Captiva HV335T-2 nicht gut abschneiden. Das Ergebnis der Störgeräuschmessung ist zusätzlich im schlechteren Bereich einzuordnen. Der Digitalausgang zeigte bei den Messungen keine Auffälligkeiten.
Mit Ausgabeauflösungen von 576i bis 1080/60p sind alle wichtigen Bildmodi vorhanden. Die Captiva HV335T-2 gibt auch 24p-Signale wieder, wie sie beispielsweise mit einer Kamera (Canon 5D Mark II) erzeugt werden können. Weil diese Signale wahlweise nur mit 50 oder 60 Hertz Bildwiederholrate ausgegeben werden (und nicht mit 24 Hertz), tritt jedoch ein leichtes, irreguläres Stottern auf.
In komplexen Testsequenzen entstehen beim Abspielen (Decodieren) leichte Artefakte.






