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Acer C20 Produkteinschätzung

18.08.2011 | 08:05 Uhr

Der Acer C20 ist ein LED Projektor in der Größe etwa eines iPhone 4, er wiegt 169 Gramm, verfügt über einen 0,3-Zoll-DLP-Chip und erzeugt damit eine Bilddiagonale von 1,68 m bei 20 ANSI Lumen und einem Kontrast von 2000 : 1.

Vorteile des Acer C20: Vielfältige Anschlussmöglichkeiten vergrößern die Optionen des Mini-Beamers, ein Micro USB gehört dazu ebenso wie ein Mini-HDMI-Port, der HDCP-unterstützt wird, und ein D-Sub-Analog-RGB/Component Video Port, des Weiteren Composite Video/Audio sowie Audio Out und ein Micro-SD-Slot. Zur Auslieferung gehörten zwei Micro-USB-Adapter (A/B), ein 2,5-/3,5-mm-Klinken-Adapter und ein VGA-Adapterkabel. Der Betrieb war über Netz oder Akku möglich, der Acer C20 wurde batteriegetrieben nur handwarm, im Netzbetrieb allerdings wärmer, weshalb er etwas Unterluft benötigte. Die Bedienung über Sensoren an der Oberseite erlaubte die Einstellung aller Komponenten, die zu einem Beamer gehören (Helligkeit, Wiedergabemodi), die Signalquelle wurde durch den Acer C20 entweder automatisch erkannt oder manuell angesteuert. Durch die Smart-Format-Technologie akzeptierte das Gerät Signale bis 1080i gab sie komprimiert wieder. Das dabei durch den Acer C20 projizierte Bild war durchweg gut, schon in der Standardeinstellung kontrastreich und bestens ausgeleuchtet, mit 16,7 Millionen Farben äußerst lebensecht bis brillant.
Durch den möglichen Projektionsabstand zwischen 25 Zentimeter bis 3,2 Meter war die Bildgröße von 13 Zentimeter bis 1,68 Meter Diagonale zu variieren, es konnten also die Bilder unter verschiedensten räumlichen Umständen projiziert werden, wobei sie an Schärfe nichts verloren. Mit einem 2,5-m-Abstand erreichte die Diagonale etwa die 40 Zoll eines größeren LCD-Bildschirms. Beeindruckend erschien auch die Reaktionszeit des Acer C20, bei Schärfeverlagerungen gab es so gut wie keine (für das menschliche Auge wahrnehmbaren) Zeitverzögerungen. Für die sichere, ruhige Aufstellung, die zur erschütterungsfreien Projektion dazugehört, konnte an die Unterseite des Acer C20 ein Ministativ geschraubt werden, was sogar die Projektion an die Decke erlaubte. Die mobile Projektion von Musik, Fotos und Videos mit einem durch Apple zertifizierten VGA- oder A/V-Adapter gelang mit einem iPod hinsichtlich des Bildes. Tonwiedergaben wurden durch Anschluss an ein Lautsprecher-Set plausibel, ein 0,5-Watt-Lautsprecher ist zwar integriert, bot aber naturgemäß eher Flüsterton.

Nachteile des Acer C20: Die Batterie hielt leider nur eine Stunde durch (Herstellerangabe: zwei Stunden), das Batterie-Symbol im On-Screen-Menü war wenig hilfreich, um die Restlaufzeit zu ermitteln. Die Latenzzeit des On-Screen-Menüs ist recht knapp voreingestellt und unveränderlich. Eine Bedienungsanleitung für den Acer C20 wurde vermisst.

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Test-Fazit der Fachmedien

CNet.de : 'Acers Pico-Projektor C20 bietet zwar eigentlich alles, was man von einem portablen Projektor erwarten könnte, aber unscharfe Bilder und eine schlechte Fokuseinstellung machen seine Nutzung in der Praxis zum Ärgernis.' ...

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