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Bang & Olufsen Beosound 2

08.03.2006 | 13:00 Uhr |

Der teuerste MP3-Player im Testfeld ist von Bang & Olufsen und kostet rund 500 Euro. Warum die Preisgestaltung unserer Meinung nach ungerechtfertigt ist, steht im Testbericht.

Testbericht

Der MP3-Player von Bang & Olufsen (B&O) heißt Beosound 2 und sieht richtig klasse aus. Der verchromte Metallkorpus liegt gut in der Hand. Alles lässt sich mit dem Daumen bedienen. Mit "alles" ist die MP3-Player-Funktion gemeint, also Lautstärkeregelung, Skip, Player, Stop usw.
Extras wie Diktiergerät, Radio, und Line-Aufnahme bietet der Player keine. Auch ist kein Display dabei - ebenso wie beim Ipod-Shuffle. Beim B&O-Player ist aber keine Shuffle-Funktion dabei. Der Player besitzt keinen eigenen Speicher. Dafür jedoch einen SD-Karten-Slot. Hier passen SD-Karten hinein. 1 GB gibt's für rund 40 Euro, maximal sind 4 GB pro Karte für etwa 200 Euro erhältlich.
Im Lieferumfang ist eine schöne Dockingstation mit Netzteil und USB-Schnittstelle enthalten. Darüber wird der Player-Akku aufgeladen. Der Datentransfer geht im langsamen USB-1.1-Tempo vonstatten.

Klang: Während die Audioqualität nicht besonders gut war - das Messgerät deckte einen unterdurchschnittlichen Klirrfaktor von 0,04 Prozent und eine übliche Frequenzgangabweichung von rund 1 dB auf - bemerkten wir diese Mankos an der Hi-Fi-Anlage kaum. Besonders gut sind die Ohrhörer, die wirklich spitze klangen und alle bisher im Testcenter geprüften Modelle an die Wand musizierten. Sie sind empfehlenswert und bei Bang&Olufsen-Händlern für rund 140 Euro erhältlich.

Fazit: Super Design, klasse Ohrhörer und über die Dockingstation ist eine Einbindung in Bang&Olufsen-Anlagen möglich. Das Gerät kommt mit Technik von gestern und ist auch aufgrund des fehlenden eigenen Speichers und ohne Sonderfunktionen unverschämt teuer.

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