Fazit: Der Avistron Raptor Extreme ist der aktuell zweitschnellste Spiele-PC im Test. Der Abstand zur Konkurrenz fällt sehr deutlich aus. Dank seiner nahezu perfekt auf Leistung getrimmten Ausstattung eignet er sich insbesondere für kompromisslose PC-Spieler. Selbst mit einem 30-Zoll-TFT garantiert der Raptor Extreme in aktuellen DirectX-10-Titeln ruckelfreies Spielvergnügen bei maximaler Bildqualität. Dank der hervorragenden CPU-Leistung lässt sich der PC aber auch für den professionellen Einsatz im Rendering-, CAD- oder Analyse-Bereich einsetzen.Weitere Pluspunkte sammelt der Avistron Raptor Extreme mit der 64-Bit-Installation von Windows Vista Ultimate inklusive SBV-Datenträger, dem 80-Plus-Gold-Netzteil, der sauberen Verarbeitung und Konfiguration sowie der soliden System-Dokumentation. Zur rundum perfekten Ausstattung fehlen dem Spiele-PC eigentlich nur noch ein Kartenleser und ein WLAN-Modul. Der stolze Preis von 4444 Euro ist für die gebotene Leistung und Ausstattung noch angemessen. Unte
Ausstattung: Beim Raptor Extreme geht PC-Hersteller Avistron keine Kompromisse ein und verbaut die schnellste Desktop-Hardware, die sich derzeit für Geld kaufen lässt. Das Grundgerüst bildet die Intel-Hauptplatine DX58SO auf Basis des X58-Chipsatzes. Der Spiele-PC setzt auf den momentan schnellsten Desktop-Prozessor Intel Core i7 975 Extreme Edition mit 3,33 GHz Grundtakt. Der Grafikkarten-Verbund des Avistron Raptor Extreme aus zwei Geforce GTX 295 bündelt die 3D-Leistung von insgesamt vier Grafikchips im SLI-Modus. Das ist die momentan schnellste Grafiklösung für Spieler auf dem Markt. An Speicher bietet der High-End-PC pro Grafikchip 896 MB GDDR3-SDRAM, die über ein 448 Bit breites Interface angebunden sind. Damit summiert sich der Grafikspeicher des Karten-Duos auf insgesamt 3584 MB. Die Systempartion des Avistron Raptor Extreme besteht aus einem Raid-0-Verbund, den zwei SSDs bilden. Der eigentliche Massenspeicher besteht aus der 3,5-Zoll-Festplatte Western Digital Caviar Green WD10EADS mit 1000 GB Kapazität.
Tempo: Im Spiele-Benchmark 3D Mark Vantage ließ der Avistron Raptor Extreme den bisherigen Gaming-PC-Spitzenreiter Ultraforce X920 - ATI HD4870 X2 Xfire im Regen stehen. Fast 45 Prozent Vorsprung erarbeitete sich der Spiele-PC von Avistron mit herausragenden 32485 Punkten gegenüber dem Ultraforce-Modell (22439 Punkte). Damit liefert der Raptor Extreme in DirectX-10-Spielen bei höchster Detailstufe selbst mit einer physikalischen Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten flüssige Bildwiederholraten.Der Spiele-PC ist aber auch gut für den anspruchsvollen Multimedia-Einsatz bis hin zum HD-Videoschnitt gut gerüstet. Als erster PC im Test erreichte der Avistron Raptor Extreme im PC Mark Vantage ein fünfstelliges Ergebnis: Mit exzellenten 13.996 Punkten war der er gut 63 Prozent schneller als der bisherige Platzhirsch von Ultraforce mit 8577 Punkten.
Ergonomie: Der Avistron Raptor Extreme zeigt, dass dies mit vernünftig gewählten Stromspareinstellungen und einem effizienten Netzteil gelingen kann: Im Desktop-Modus benötigte der Avistron Raptor Extreme 234 Watt. Für die verbauten Hardware-Komponenten und das Leistungs-Potential des Avistron-Modells ist das ein akzeptables Ergebnis. Wie zu erwarten war, schlucke der Avistron Raptor Extreme bei voller Auslastung sehr viel Strom. Wir ermittelten während des 3D Mark Vantage heftige 608 Watt. Für die gezeigte Leistung ist der maximale Energieverbrauch des Spiele-PCs aber nicht zu beanstanden. Auf der Liste der lautesten Spiele-PCs übernimmt der Avistron Raptor Extreme allerdings die unrühmliche Spitzenposition. Trotz seiner Wasserkühlung konnte sich der Avistron-PC keine Vorteile bei der Lautstärkemessung erarbeiten, weil inklusive des Radiators acht Lüfter aktiv sind. Im Desktop-Modus machte sich der Spiele-PC mit 42,5 dB(A) beziehungsweise 3,8 Sone schon deutlich bemerkbar. Unter Volllast stieg der sprichwörtliche Lärmpegel auf die Rekordmarke von 45,1 dB(A) respektive 5,0 Sone.
Ausführlicher Testbericht: Avistron Raptor Extreme im Test
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